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Öffentlich lesbarer Thread
MPU nach einem Monat trocken – wie geht’s weiter
Von dritteReihevor 2 Std.💬 0❤️ 1
Also, ich sitz hier an meinem Küchentisch, die Sonne blitzt durch das Fenster und ich frage mich, ob ich den Wagen jetzt wirklich wieder anschnallen darf. Seit etwa einem Monat bin ich clean – ein kleiner Meilenstein, den ich kaum feiern will, weil das Gefühl von Schuld noch immer wie ein leichter Nebel über dem Ganzen liegt. Vor ein paar Wochen hat mich die Behörde angerufen: „Wir setzen eine MPU an, bevor wir Ihren Führerschein zurückgeben.“
Ich habe das schon in den 40 Jahren als Journalist ein paarmal beobachtet, aber jetzt sitzt man selbst im Stuhl. Die Frage, die mich umtreibt, ist nicht nur, ob ich die Tests besteh — sondern ob ich überhaupt noch das Bedürfnis habe, hinter dem Steuer zu sitzen. Früher war der Whisky mein Begleiter, jetzt ist es die Angst, dass ein falscher Moment alles wieder kaputt machen könnte.
Gestern habe ich ein altes Foto von mir im Büro gefunden, mit einem Glas in der Hand, das ich damals fast nie aus der Hand legen wollte. Und plötzlich wird mir klar, dass ich mich nicht nur mit der MPU, sondern auch mit meinem eigenen Selbstbild auseinandersetzen muss.
Hat jemand von euch schon den Weg durch die MPU gegangen, während er noch frisch trocken ist? Welche Unterlagen haben euch wirklich geholfen, und wie habt ihr das Gespräch mit dem Gutachter erlebt? Ich würde gern wissen, ob es Strategien gibt, die nicht nur die Formalitäten, sondern auch das innere Zwiegespräch erleichtern. Danke für eure Erfahrungen 😊
MPU nach einem Monat trocken – wie geht’s weiter
Von dritteReihe · · 0 Antworten · 1 Reaktionen
Also, ich sitz hier an meinem Küchentisch, die Sonne blitzt durch das Fenster und ich frage mich, ob ich den Wagen jetzt wirklich wieder anschnallen darf. Seit etwa einem Monat bin ich clean – ein kleiner Meilenstein, den ich kaum feiern will, weil das Gefühl von Schuld noch immer wie ein leichter Nebel über dem Ganzen liegt. Vor ein paar Wochen hat mich die Behörde angerufen: „Wir setzen eine MPU an, bevor wir Ihren Führerschein zurückgeben.“
Ich habe das schon in den 40 Jahren als Journalist ein paarmal beobachtet, aber jetzt sitzt man selbst im Stuhl. Die Frage, die mich umtreibt, ist nicht nur, ob ich die Tests besteh — sondern ob ich überhaupt noch das Bedürfnis habe, hinter dem Steuer zu sitzen. Früher war der Whisky mein Begleiter, jetzt ist es die Angst, dass ein falscher Moment alles wieder kaputt machen könnte.
Gestern habe ich ein altes Foto von mir im Büro gefunden, mit einem Glas in der Hand, das ich damals fast nie aus der Hand legen wollte. Und plötzlich wird mir klar, dass ich mich nicht nur mit der MPU, sondern auch mit meinem eigenen Selbstbild auseinandersetzen muss.
Hat jemand von euch schon den Weg durch die MPU gegangen, während er noch frisch trocken ist? Welche Unterlagen haben euch wirklich geholfen, und wie habt ihr das Gespräch mit dem Gutachter erlebt? Ich würde gern wissen, ob es Strategien gibt, die nicht nur die Formalitäten, sondern auch das innere Zwiegespräch erleichtern. Danke für eure Erfahrungen 😊