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Wie geht ihr mit dem Drang nach dem schnellen Kick vom Online‑Casino, wenn das Leben son

Also ich sitz gerade hier in meinem kleinen Zimmer in Neukölln, das Licht ist schon etwas gedimmt und ich hab gerade meine Vorlesungsunterlagen auf dem Schreibtisch liegen. Seit fast einem Jahr bin ich clean von Kiff – wallah, das war ein Ritt, aber jetzt bin ich echt stolz, dass ich das durchgezogen hab. Trotzdem hat mich neulich ein alter Kumpel aus der Hood gefragt, ob ich Bock auf ein bisschen Online‑Sportwetten habe. Er meinte, wir könnten uns ein bisschen Geld drauflegen, wenn das nächste Spiel von unserem Lieblingsverein läuft. Ich war sofort hin- und hergerissen, weil das alte „Trip‑Gefühl“ irgendwie wieder hochkommt, nur dass es jetzt nicht mehr das Gras, sondern das schnelle Geld ist. Ich hab das Gefühl, dass ich jetzt, wo das Kiffen weg ist, irgendwie neue Leere spür, wo ich vorher die Bong hatte. Und das Casino wirkt wie ein schneller Ersatz, weil das Adrenalin ja trotzdem kommt, wenn die Zahlen sich ändern. Ich hab das in der Beratung schon mal angesprochen, aber dort geht es meistens um Substanzen, nicht um das digitale Zocken. Habt ihr Tipps, wie man diese Versuchung aus dem Alltag schiebt, ohne gleich wieder in alte Muster zu rutschen? Oder habt ihr vielleicht sogar Erfahrung, dass das Aufhören beim einen das Verlangen nach dem anderen nur verstärkt? Ich will nicht, dass das alles wieder in ein Doppelleben ausartet, weil meine Mama schon genug denkt, ich sei... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
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