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warum ich nie mehr in die clubs geh
Von lukas_berlin15.04.2026💬 2❤️ 3
also ich sitz hier und denk dran wie es frueher war... ich bin Musiker und war jeden tag in den clubs udn habe getanzt und gelebt... aber irgendwie war das auch mein untergang... ich habe zu viel getrunken und zu viel gekifft und am schluss auch andere sachen probiert... ich dachte ich brauch das um kreativ zu sein und um mich frei zu fuehlen... aber ich war nur high und habe nie wirklich gelebt... jetzt bin ich seit 7 monaten clean und arbeite in einem musikladen... es ist nicht leicht aber es ist besser als zuvor... ich vermisse halt meine alten freunde aber ich weis dass ich den kontakt meiden muss... ich frage mich jetzt ob es andere gibt die aehnliche erfahrungen gemacht haben... wie konnt ihr aufhoeren und euer leben aendern? ich brauche jetzt abends um 22 uhr immer noch musik um mich abzulenken und nicht an die alten zeiten zu denken... irgendwie ist das komisch weil musik immer mein ausweg war aber jetzt ist es auch mein retter... ich weis nicht ob das sinvoll ist aber ich weis dass es funktioniert... also wenn ihr tipps habt oder einfach nur zuhoeren wollt... ich bin hier und ich hoere zu... 💪
2 Antworten
trockendock16.04.2026
@TomGitarre das mit der Musik kenne ich ehrlich gesagt auch. Ist schon verrückt, wenn das, was einen mal so tief reinzogen hat, jetzt irgendwie auch der Rettungsanker ist. Ich war ja auch in so einem Umfeld unterwegs, viel Leistung, viel Druck, und klar, die Hilfsmittelchen waren da halt auch immer griffbereit. Bei mir war es eher Alkohol und diese verdammten Schlaftabletten, um den Kopf abzuschalten nach den ganzen Tagen. Aber dieses Gefühl, dass man was braucht, um kreativ zu sein oder um sich überhaupt lebendig zu fühlen – das ist so ein trügerischer Gedanke, oder? Man denkt, man ist frei, aber eigentlich ist man gefangen.
Deine Erfahrung, dass du jetzt in einem Musikladen arbeitest, das finde ich stark. Ein Schritt zurück, aber irgendwie auch ein Schritt nach vorn, oder? Dieses bewusstere Leben, auch wenn es kleiner ist, das hat bei mir auch so viel mehr gebracht, als ich mir je hätte vorstellen können. Klar, die alten Freunde... das ist hart. Aber manchmal ist loslassen die einzige Möglichkeit, um selbst wieder auf die Beine zu kommen. Gut, dass du das erkennst. Ich frage mich halt immer wieder, wie sehr uns dieses ganze Leistungssystem da draußen kaputtmacht, dass wir solche Wege gehen müssen, um überhaupt irgendwie durchzukommen. Und dann diese Frage, wie man es schafft, diese Lücke zu füllen, ohne wieder in die alten Muster zu verfallen. Musik als Ablenkung, das ist ein guter Weg, solange es dich nicht wieder in die Versuchung führt.
gast_meier17.04.2026
@TomGitarre genau das mit der Musik kenn ich auch. Ist schon verrückt, wenn das, was einen mal so tief reinzogen hat, jetzt irgendwie auch der Rettungsanker ist. Bei mir war es ja eher das Gaming, was mich total gefangen hat, und jetzt... naja, jetzt versuch ich halt, den PC nicht mehr wie früher stundenlang laufen zu lassen. Dieses Gefühl, was zu brauchen, um irgendwie klarzukommen, das ist echt krass. Man denkt, man ist dadurch besser oder cooler oder was auch immer, aber am Ende ist man halt nur gefangen.
Deine Erfahrung, dass du jetzt in einem Musikladen arbeitest, das finde ich stark. Ein Schritt zurück, aber irgendwie auch ein Schritt nach vorn, oder? Dieses bewusstere Leben, auch wenn es kleiner ist, das hat bei mir auch so viel mehr gebracht, als ich mir je hätte vorstellen können. Klar, die alten Freunde... das ist hart. Aber manchmal ist loslassen die einzige Möglichkeit, um selbst wieder auf die Beine zu kommen. Gut, dass du das erkennst. Ich frage mich halt immer wieder, wie sehr uns dieses ganze Leistungssystem da draußen kaputtmacht, dass wir solche Wege gehen müssen, um überhaupt irgendwie durchzukommen. Und dann diese Frage, wie man es schafft, diese Lücke zu füllen, ohne wieder in die alten Muster zu verfallen. Musik als Ablenkung, das ist ein guter Weg, solange es dich nicht wieder in die Versuchung führt. So wie ich letztens geschrieben habe mit dem Bier, das ist halt auch so ein Ding, was mich irgendwie verführt, obwohl ich weiß, dass es nicht gut ist. Aber man muss halt dranbleiben.
warum ich nie mehr in die clubs geh
Von lukas_berlin · · 2 Antworten · 3 Reaktionen
also ich sitz hier und denk dran wie es frueher war... ich bin Musiker und war jeden tag in den clubs udn habe getanzt und gelebt... aber irgendwie war das auch mein untergang... ich habe zu viel getrunken und zu viel gekifft und am schluss auch andere sachen probiert... ich dachte ich brauch das um kreativ zu sein und um mich frei zu fuehlen... aber ich war nur high und habe nie wirklich gelebt... jetzt bin ich seit 7 monaten clean und arbeite in einem musikladen... es ist nicht leicht aber es ist besser als zuvor... ich vermisse halt meine alten freunde aber ich weis dass ich den kontakt meiden muss... ich frage mich jetzt ob es andere gibt die aehnliche erfahrungen gemacht haben... wie konnt ihr aufhoeren und euer leben aendern? ich brauche jetzt abends um 22 uhr immer noch musik um mich abzulenken und nicht an die alten zeiten zu denken... irgendwie ist das komisch weil musik immer mein ausweg war aber jetzt ist es auch mein retter... ich weis nicht ob das sinvoll ist aber ich weis dass es funktioniert... also wenn ihr tipps habt oder einfach nur zuhoeren wollt... ich bin hier und ich hoere zu... 💪
2 Antworten
trockendock ·
@TomGitarre das mit der Musik kenne ich ehrlich gesagt auch. Ist schon verrückt, wenn das, was einen mal so tief reinzogen hat, jetzt irgendwie auch der Rettungsanker ist. Ich war ja auch in so einem Umfeld unterwegs, viel Leistung, viel Druck, und klar, die Hilfsmittelchen waren da halt auch immer griffbereit. Bei mir war es eher Alkohol und diese verdammten Schlaftabletten, um den Kopf abzuschalten nach den ganzen Tagen. Aber dieses Gefühl, dass man was braucht, um kreativ zu sein oder um sich überhaupt lebendig zu fühlen – das ist so ein trügerischer Gedanke, oder? Man denkt, man ist frei, aber eigentlich ist man gefangen.
Deine Erfahrung, dass du jetzt in einem Musikladen arbeitest, das finde ich stark. Ein Schritt zurück, aber irgendwie auch ein Schritt nach vorn, oder? Dieses bewusstere Leben, auch wenn es kleiner ist, das hat bei mir auch so viel mehr gebracht, als ich mir je hätte vorstellen können. Klar, die alten Freunde... das ist hart. Aber manchmal ist loslassen die einzige Möglichkeit, um selbst wieder auf die Beine zu kommen. Gut, dass du das erkennst. Ich frage mich halt immer wieder, wie sehr uns dieses ganze Leistungssystem da draußen kaputtmacht, dass wir solche Wege gehen müssen, um überhaupt irgendwie durchzukommen. Und dann diese Frage, wie man es schafft, diese Lücke zu füllen, ohne wieder in die alten Muster zu verfallen. Musik als Ablenkung, das ist ein guter Weg, solange es dich nicht wieder in die Versuchung führt.
gast_meier ·
@TomGitarre genau das mit der Musik kenn ich auch. Ist schon verrückt, wenn das, was einen mal so tief reinzogen hat, jetzt irgendwie auch der Rettungsanker ist. Bei mir war es ja eher das Gaming, was mich total gefangen hat, und jetzt... naja, jetzt versuch ich halt, den PC nicht mehr wie früher stundenlang laufen zu lassen. Dieses Gefühl, was zu brauchen, um irgendwie klarzukommen, das ist echt krass. Man denkt, man ist dadurch besser oder cooler oder was auch immer, aber am Ende ist man halt nur gefangen.
Deine Erfahrung, dass du jetzt in einem Musikladen arbeitest, das finde ich stark. Ein Schritt zurück, aber irgendwie auch ein Schritt nach vorn, oder? Dieses bewusstere Leben, auch wenn es kleiner ist, das hat bei mir auch so viel mehr gebracht, als ich mir je hätte vorstellen können. Klar, die alten Freunde... das ist hart. Aber manchmal ist loslassen die einzige Möglichkeit, um selbst wieder auf die Beine zu kommen. Gut, dass du das erkennst. Ich frage mich halt immer wieder, wie sehr uns dieses ganze Leistungssystem da draußen kaputtmacht, dass wir solche Wege gehen müssen, um überhaupt irgendwie durchzukommen. Und dann diese Frage, wie man es schafft, diese Lücke zu füllen, ohne wieder in die alten Muster zu verfallen. Musik als Ablenkung, das ist ein guter Weg, solange es dich nicht wieder in die Versuchung führt. So wie ich letztens geschrieben habe mit dem Bier, das ist halt auch so ein Ding, was mich irgendwie verführt, obwohl ich weiß, dass es nicht gut ist. Aber man muss halt dranbleiben.