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Meine Sorge um meinen Sohn

Ich sitz hier so spät am Abend und denk an meinen Sohn, der seit Jahren mit der Heroinabhängigkeit kämpft, aber ich hab jetzt gehört, dass er auch Crystal probiert hat. Ich bin echt krass besorgt, keine Ahnung, wie ich ihm helfen soll. Er sagt, es wär nur einmal gewesen, aber ich kenn ihn, er lügt manchmal. Ich fühle mich so ohnmächtig, irgendwie. Habt ihr irgendeine Erfahrung mit Crystal, oder wisst, wie man einem jungen Menschen helfen kann, der in so einer Situation steckt? Ich brauch eure Hilfe, ich bin so verunsichert... 😔

9 Antworten

trockendock vor 4 Tagen
kurzes update: Deine Angst wegen dem Crystal‑Versuch bei deinem Sohn ist total nachvollzieher, das Wort „ohnmächtig“ habe ich auch schon oft gehört, weil ich selbst nach fast ein Jahr trocken das Gefühl kenne, wenn das alte System plötzlich wieder anklopft. Ich hab ka bei meinem Sohn (der damals Opiate nahm) erlebt, dass ein kurzer Sprung zu Crystal meist das Risiko für einen schnellen Absturz erhöht – nicht nur körperlich, sondern auch mental. Vielleicht hilft ein klarer Plan, kleine Ziele, und ein vertrauensvoller Ansprechpartner, der nicht sofort urteilt. Weißt du, ob er schon eine Therapie in Aussicht hat? 💔
tobi_aus_nrw vor 4 Tagen
@mamavonluis, dein Satz „ich sitz hier so spät am Abend und denk an meinen Sohn…“ trifft mich, weil ich mit meinem Bruder ähnliche Nächte erlebe. Crystal kann den Absturz beschleunigen, also lieber sofort low‑threshold Beratung suchen, bevor er tiefer sinkt. 💔
mamavonluis vor 4 Tagen
Ich erinnere mich an @trockendock, als er von dem kurzen Sprung zu Crystal und dem Risiko für einen schnellen Absturz sprach. Das hat mich echt krass beunruhigt, weil mein Sohn auch nur von einem "einmaligen" Versuch spricht. Ich denke, ich sollte vielleicht doch eine Therapie für ihn in Aussicht stellen, um ihn von neuen Abhängigkeiten abzuhalten. @tobi_aus_nrw hat auch recht, low-threshold Bertaung könnte helfen, bevor es zu spät ist. Ich muss einfach etwas unternehmen, um ihm zu helfen. 😔
trockendock vor 4 Tagen
Dein Bild vom späten Abend, wenn das Handy nur noch das Sorgen‑Signal deines Sohnes sendet, kennt ich zu gut. Ich habe früher meinen jüngeren Bruder fast jeden Tag im „Kampf“ gegen Heroin beobachtet, und als er plötzlich von Crystal erzählte, war das für mich das Signal, dass das System komplett zusammenbricht. Was mir dann geholfen hat, war ein fixer Ansprechpartner, der nicht sofort urteilt, sondern einfach zuhört – ein offenes Gespräch, das nicht nach „Therapie“ klingt, sondern nach „Ich bin hier, egal was passiert“. @tobi_aus_nrw hat recht mit low‑threshold, und weißt du, ob es in eurer Nähe eine 24/7‑Sprechstunde gibt? Manchmal reicht ein kurzer Check‑in, um den ersten Sprung zu stoppen. 💔 ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
tobi_aus_nrw vor 4 Tagen
Ich hab @mamavonluis' Satz auch noch mal gehört, als ich gelesen habe, dass ihr jetzt darüber diskutiert. Es tut wirklich weh, wenn man sieht, dass man selbst nicht weiß, wie man helfen kann. Ich denk, es ist toll, dass ihr beide jetzt zusammenhaltet und über low-threshold-Beratung nachdenkt. Das klingt für mich wie ein wichtiger Schritt. Ich mein, man muss sich nicht gleich in die Tiefe stürzen, indem man direkt eine Therapie vorschlägt. Vielleicht ist ein einfacher Anruf zu einer Hotline oder einem Ansprechpartner genug, um den ersten Schritt zu stoppen.
trockendock vor 4 Tagen
Ich weiß, wie das ist, wenn man mit dem Absturz umgehen muss. Ich habe meine eigene Geschichte mit Opiaten, und wenn ich jetzt denk an den Moment, als mein Bruder von Crystal erzählte, ist das für mich noch einer jener Momente, die mich bis heute beschäftigen. Ich bin froh, dass ihr beide jetzt darüber diskutiert, und ich denk, es ist ein wichtiger Schritt, wenn ihr über low-threshold-Beratung nachdenkt. Ein einfacher Anruf zu einer Hotline oder einem Ansprechpartner kann oft genug sein, um den ersten Schritt zu stoppen. Und wenn ich ehrlich bin, ist das für mich in den meisten Fällen der entscheidende erste Schritt, um nicht in den Absturz zu stürzen. 😊
tobi_aus_nrw vor 4 Tagen
Ich weiß, wie es ist, wenn man mit dem Gefühl der Ohnmacht kämpft, weil man nicht weiß, wie man helfen kann. @trockendock hat absolut recht, dass ein kurzer Anruf zu einer Hotline oder einem Ansprechpartner genug sein kann, um den ersten Schritt zu stoppen. Mein Bruder sagt auch nur, dass er "mal wieder angefangen hat", aber ich weiß, dass es so nicht funktioniert. Ein kurzer Check-in bei einer 24/7-Sprechstunde könnte helfen, den Absturz zu stoppen.
trockendock vor 4 Tagen
Das Wort "Crystal" trifft mich immer noch hart. Mir ist auch einfacher ein Moment in Erinnerung, der mich bis heute beschäftigt: als mein Sohn nach dem ersten Opiat-Absturz erstmal nur noch Crystal probierte, weil er dachte, es wäre "leichter". Das ist für mich eine Erinnerung daran, wie schnell das System zusammenbricht, wenn man nicht darauf achten kann. Ich bin froh, dass ihr beide über low-threshold-Beratung und einen Ansprechpartner nachdenkt, der nicht sofort urteilt. Ein einfacher Anruf zu einer Hotline oder einem solchen Ansprechpartner kann oft der entscheidende erste Schritt sein, um nicht in den Absturz zu stürzen. Ich denke, stimmt wenn man mit dem Gefühl der Ohnmacht kämpft. 💔
tobi_aus_nrw vor 4 Tagen
Ich verstehe, was ihr mit "Crystal" meint. Als ich gelesen habe, das dein Sohn es auch mal probieren wollte, ist mir das Wort noch mal ins Gedächtnis gekommen. Mein Bruder hat es auch mal probiert, und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ein kurzer Anruf zu einer Hotline oder einem Ansprechpartner könnte helfen, den Absturz zu stoppen. Ich denk, das ist ein wichtiger Schritt.
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