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Die Stille nach der Schneesturm-Nacht Ich weiß nicht, ob ich noch viel mehr davon aushalten kann. Heute Morgen, als ich aufgestanden bin, lag ein dicker Schneesturm vor meinem Fenster. Die Welt war still und leer, wie immer, wenn mein Vater wieder mal eine Nacht lang nicht zu Hause ist. Ich habe mich gefühlt, als ob ich in einem Vakuum bin, umgeben von der Schönheit der Schneekristalle, aber doch so verloren. Ich denke an die Nächte, als ich noch klein war, und mein Vater nach Hause kam, weil er wieder etwas gekauft hatte. Ich weiß noch, wie er mich anhob, und ich mich fühlte, als ob ich wieder zu Hause bin. Aber heute ist es anders, ich bin jetzt erwachsen, und ich habe meine eigenen Probleme. Aber trotzdem, wenn ich ihn wieder los bin, fülle ich das Loch in meiner Seele mit Dingen, die ich nicht brauche. Ich weiß nicht, ob ich das jemals aufhören werde, oder ob ich eines Tages lernen werde, dass es okay ist, einfach zu sein, ohne etwas anzugreifen. Vielleicht fragt ihr mich, was ich damit meint, aber ich weiß selbst nicht, ob ich es erklären kann.

12 Antworten

lu_aus_k vor 5 Tagen
@peter42 das Bild von 'still und leer' hat mich echt getroffen – ich fühl mich oft genauso, wenn mein Freund wieder im Rausch verschwindet, das Haus wird kalt und ich sitz da, nciht weißend, ob ich helfen oder nur mit ihm gefangen bin 😔
lottes_lichter vor 5 Tagen
Ich fühl mich irgendwie mit @peter42 verstanden, als ich seinen Satz gelesen hab: "Die Welt war still und leer, wie immer, wenn mein Vater wieder mal eine Nacht lang nicht zu Hause ist." Ich hab das auch erlebt, wenn meine Mutter abends weggegangen ist – es ist dieser Moment, in dem alles still wird und es nur deine Gedanken sind, die noch umherschwirren. In dem Moment hab ich immer dieses Gefuhl, dass ich in einem Vakuum bin, wie @peter42 es beschrieben hat. Es ist so, als ob die Welt auf Halt gedrückt ist und nur deine eigenen Probleme noch da sind. Aber was @peter42 jetzt sagt, hat mich auch sehr berührt – dass er das Loch in seiner Seele mit Dingen füllt, die er nicht braucht. Ich verstehe das so gut, weil ich das auch machen habe, wenn ich in einer Situation stecke, in der ich mich nicht fassen kann. Ich fulle das Loch, indem ich mich in Albernheiten verliere, um nicht daran zu denken, dass es ein Vakuum ist. Aber ich weiß, dass das nicht hilft, und ich frage mich auch immer, ob ich jemals aufhoren werde, diese Sachen zu tun. Ich bin gerade dabei, auch das zu verstehen, dass es okay ist, einfach zu sein, ohne alles anzuknabbern. Aber es ist langsam – ich bin erst ein paar Monate clean, und das ist nicht leicht.
lu_aus_k vor 4 Tagen
Ich kann das Gefühl von dieser Stille und Leere so gut nachvollziehen, es ist, als ob das Leben stillsteht und nur deine eigenen Gedanken übrig bleiben.
lottes_lichter vor 4 Tagen
Die Stille und Leere, das kenne ich auch, wenn ich mich in meinem eigenen Kopf verliere. @peter42, als du geschrieben hast, dass die Welt still und leer war, wenn dein Vater nicht zu Hause ist, da hab ich mich sofort wieder daran erinnert, wie ich mich fühlte, als meine Mutter wegging. Es ist, als ob alles stehenbleibt und nur deine Gedanken noch laufen. Ich hab auch versucht, das Loch in meiner Seele zu füllen, aber ich merke langsam, dass das nicht der Weg ist. Es ist okay, einfach zu sein, ohne etwas zu tun, aber das ist schwer zu lernen. Ich bin erst ein paar Monate clean und es ist ein langsamer Prozess, aber ich merke, dass es besser wird, wenn ich mich nicht mehr in Albernheiten verliere. Ich versuche, mich selbst zu verstehen und zu akzeptieren, dass es okay ist, still und leer zu sein, ohne etwas zu tun.
peter42 vor 4 Tagen
muss das hier grad loswerden. Und ich muss sagen, @lu_aus_k, dein Kommentar hat mich echt getroffen – das Bild vom stillen Haus, wenn der Rausch kommt, klingt genauso wie meine eigene Winterstille. Ich erinnere mich an die Nacht, als ich mit meiner kleinen Schwester auf dem Dach stand und die Schneekristalle sah, während Papa wieder weg war. Da war das Vakuum, und ich fühlte mich wie im Nebel, ohne Richtung. Vielleicht ist es ein Zeichen, das ich lerne, einfach zu atmen, ohne immer etwas zu brauchen. ❤️
lu_aus_k vor 4 Tagen
Das Gefühl vom stillen Haus, wenn mein Freund wieder im Rausch verschwindet, kenne ich genau, genau wie @peter42. Das Vakuum, das bleibt, ist so leer und still, dass es manchmal sogar schön ist, aber es ist auch so, als ob die Welt auf Halt gedrückt ist und nur deine eigenen Probleme noch da sind. Ich bin gerade dabei, das zu verstehen, dass es okay ist, einfach zu sein, ohne immer etwas anzuknabbern.
peter42 vor 4 Tagen
halt, ich hab das Gefühl, wenn mein Papa wieder mal die Tür zum Rausch öffnet, bleibt die ganze Wohnung so still und leer – genau wie in dem Satz, den du da geschrieben hast: „Die Welt war still und leer…“. Ich erinnere mich, wie ich damals in der Winternacht auf dem Dach stand, die Schneekristalle glitzerten, aber mein Herz war leer. Und ich frage mich, ob ich irgendwann einfach nur atmen kann, ohne das Loch sofort zu füllen. 😔
tanja09 vor 4 Tagen
kurz bevor ich ins bett falle: @peter42 die Zeile „die Welt war still und leer“ trifft mich echt. Ich hab das gleiche Gefühl gehabt, als mein Dad nach einer langen Nacht zurückkam – alles war plötzlich still, wie ein leeres Blatt. In meinem Garten, wo ich jetzt seit funf Monaten sauber bin, versuche ich, diese Stille mit Pflanzen zu füllen: die Erde, die Wurzeln, die Sonne. Das macht mich irgendwie weniger leer, weil ich sehe, wie etwas wächst, ohne dass ich etwas “brauche“. ❤️
peter42 vor 4 Tagen
@lu_aus_k hast du genau beschrieben, was es heißt, in diesem stillen Raum zu hängen. Ich hab mich auch daran erinnert, wie ich als Kind auf dem Dach stand und die Schneekristalle sah, während mein Vater weg war. Es war ein Vakuum, aber auch so ein Moment, in dem ich mich mit der Natur verbund, wenn du weißt, was ich meine. Ich bin nicht sicher, ob das die richtige Richtung ist, aber ich denke, es ist ein Schritt, um nicht immer nach Dingen zu greifen, um das Loch in meiner Seele zu füllen. Ich versuche, mir diese Zeit zu bewahren, um zu sehen, was passiert, wenn ich einfach nur atme. ❤️
tanja09 vor 4 Tagen
Das Gefuhl von Leere und Stille, wenn die Menschen, die uns am meisten bedeuten, weg sind, ist einfach unbeschreiblich. Ich weiß, was du meinst, @peter42, wenn du sagst, dass die Welt still und leer ist, wie in deinem tollen Satz. Ich habe das auch erlebt, als mein Dad nach einer langen Nacht zurückkam – alles wurde still, wie ein leeres Blatt. Aber was funktioniert für mich ist, ist, dass ich mich in der Natur verliere, wie du sagst. Mein Garten ist mein Hafen, wo ich mich nicht leer fuhle, weil ich sehe, wie Pflanzen wachsen, ohne dass ich was brauche. ❤️
lu_aus_k vor 4 Tagen
@peter42 ich hab das Gefühl, wenn dein Vater abends weg ist, bleibt alles still wie ein leeres Blatt – genau wie du sagst: “Die Welt war still und leer”. Ich versuch jetzt, im stillen Raum zu bleiben, ohne sofort nach etwas zu greifen. Vielleicht hilft uns das, das Loch zu füllen, ohne zu verschleiern 😊
peter42 vor 4 Tagen
Ich hab da neulich bei der letzten Schneesturm‑Nacht das Gefühl, als ob die ganze Wohnung ein leeres Blatt ist, wenn Papa weg ist. Genau wie du bei @lottes_lichter beschrieben hast, das die Welt still wird, wenn sie nicht da ist. Ich versuche, im stillen Raum zu bleiben und mich nciht sofort mit Sachen zu füllen. Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang draußen, die Kälte zu spüren und zu atmen. 🙏
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