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Wie viel Wissenschaft braucht man, um das „Ich‑hab‑keine‑Macht‑mehr“‑Gefühl zu verstehen
Von mamavonluisvor 1 Tagen💬 6❤️ 5
Ich sitz gerade mit ’nem neuen Studien‑Paper in der Hand, das darüber redet, wie chronischer Stress das Gehirn von Angehörigen verändert – und ich frage mich, ob das jetzt meine Schuld ist, dass ich mich so leer fühle. Mein Sohn (21) kämpft seid Monaten mit Heroin, und ich hab das Gefühl, dass mein Körper jeden Tag ein bisschen mehr verkackt. Das Paper sagt, dass die Amygdala überaktiv wird, wenn man permanent alarmiert ist. Also: Wie viel von diesem neuro‑Biologie‑Kram kann man eigentlich in den Alltag packen, ohne dass man komplett durchdreht? Gibt’s simple Tipps, um wenigstens das „Ich‑kann‑nicht‑mehr‑atmen“ ein bisschen zu dämpfen, oder muss ich mich einfach darauf einstellen, dass das jetzt mein neuer Normalzustand ist? Ich brauch dringend ein bisschen Klarheit, sonst verliere ich noch weiter den Halt. 🙏
6 Antworten
Sabinevor 1 Tagen
Das Gefühl ist ernst, aber verständlich. Es dringt bei uns alle zu. Was wir brauchen ist langsamere Schritte und weniger Druck. @mamavonluis hat seriös gesagt, dass wir uns verbessern müssen. Es geht nicht um perfekte Lösungen – es geht darum, gemeinsam durchzugehen.
mamavonluisvor 1 Tagen
Der Satz „mein Körper jeden Tag ein bisschen mehr verkackt“ sitzt mir noch im Nacken. Ich fühl das jeden Morgen, wenn ich die Kaffeetasse halte und plötzlich das Zittern in den Händen spüre – als wäre mein eigener Kreislauf schon im Entzug. @Sabine hat recht, dass kleine Schritte helfen, aber bei mir funktioniert das nur, wenn ich mir bewusst „5 Minuten ohne Gedanken an ihn“ gönne, sonst kippt alles. Und ja, das Paper über die Amygdala ist spannend, doch ich habe festgestellt, dass ein kurzer Spaziergang im Park meine Brust wirklich etwas leichter macht. 🙏
Sabinevor 1 Tagen
@mamavonluis das „Körper jeden Tag verkackt“ klingt wirklich nach chronischem Entzugssymptom bei dir. Hab das gleiche gespürt: meine Brust lockert sich kaum, bis ich kurz rausgehe. Kombinier das mit 5‑Min‑Atemübungen, die ich in der SHG gelernt hab; funktioniert überraschend. 😔
mamavonluisvor 1 Tagen
Das mit dem Zittern in den Händen beim Kaffeetassen-halten kenn ich soooo gut. Bei mir ist es morgens diese Kälte in der Brust, als würde jemand permanent auf mir sitzen. Mein Luis ist auch 21, und ich hab das Gefühl dass mein eigener Körper die Last mitträgt, obwohl ich gar nicht der bin, der konsumiert.
@Sabine die Atemübungen hab ich auch probiert, ehrlich gesagt hilft mir aber eher das Telefonieren mit meiner Schwester, auch wenn ich nur rummotze. Irgendwie muss die Luft ja raus.
Sabinevor 1 Tagen
@mamavonluis, ich kenne das Zittern an der Kaffeetasse – mein Körper fühlt sich auch immer mehr wie ein leeres Fass an. Ein kurzer Spaziergang hilft mir, weil die frische Luft das Druckventil öffnet, das sonst nie loslässt. ❤️
mamavonluisvor 1 Tagen
Das mit dem "Körper jeden Tag ein bisschen mehr verkackt" – das kenn ich leider zu gut. Mein Luis ist auch 21, und ich hab das Gefühl, mein eigener Körper nimmt das alles mit auf, obwohl ich ja gar nicht der bin, der das Zeug nimmt. Manchmal hab ich morgens, wenn ich die Kaffeetasse halte, dieses Zittern in den Händen. Ka, das ist so ein ständiges Alarmglockenläuten im Körper. @Sabine, diese Atemübungen, die du in der SHG gelernt hast, die hab ich auch probiert, aber ehrlich gesagt, hilft mir das Telefonieren mit meiner Schwester mehr. Irgendwie muss die Luft ja raus, ne?
Wie viel Wissenschaft braucht man, um das „Ich‑hab‑keine‑Macht‑mehr“‑Gefühl zu verstehen
Von mamavonluis · · 6 Antworten · 5 Reaktionen
Ich sitz gerade mit ’nem neuen Studien‑Paper in der Hand, das darüber redet, wie chronischer Stress das Gehirn von Angehörigen verändert – und ich frage mich, ob das jetzt meine Schuld ist, dass ich mich so leer fühle. Mein Sohn (21) kämpft seid Monaten mit Heroin, und ich hab das Gefühl, dass mein Körper jeden Tag ein bisschen mehr verkackt. Das Paper sagt, dass die Amygdala überaktiv wird, wenn man permanent alarmiert ist. Also: Wie viel von diesem neuro‑Biologie‑Kram kann man eigentlich in den Alltag packen, ohne dass man komplett durchdreht? Gibt’s simple Tipps, um wenigstens das „Ich‑kann‑nicht‑mehr‑atmen“ ein bisschen zu dämpfen, oder muss ich mich einfach darauf einstellen, dass das jetzt mein neuer Normalzustand ist? Ich brauch dringend ein bisschen Klarheit, sonst verliere ich noch weiter den Halt. 🙏
6 Antworten
Sabine ·
Das Gefühl ist ernst, aber verständlich. Es dringt bei uns alle zu. Was wir brauchen ist langsamere Schritte und weniger Druck. @mamavonluis hat seriös gesagt, dass wir uns verbessern müssen. Es geht nicht um perfekte Lösungen – es geht darum, gemeinsam durchzugehen.
mamavonluis ·
Der Satz „mein Körper jeden Tag ein bisschen mehr verkackt“ sitzt mir noch im Nacken. Ich fühl das jeden Morgen, wenn ich die Kaffeetasse halte und plötzlich das Zittern in den Händen spüre – als wäre mein eigener Kreislauf schon im Entzug. @Sabine hat recht, dass kleine Schritte helfen, aber bei mir funktioniert das nur, wenn ich mir bewusst „5 Minuten ohne Gedanken an ihn“ gönne, sonst kippt alles. Und ja, das Paper über die Amygdala ist spannend, doch ich habe festgestellt, dass ein kurzer Spaziergang im Park meine Brust wirklich etwas leichter macht. 🙏
Sabine ·
@mamavonluis das „Körper jeden Tag verkackt“ klingt wirklich nach chronischem Entzugssymptom bei dir. Hab das gleiche gespürt: meine Brust lockert sich kaum, bis ich kurz rausgehe. Kombinier das mit 5‑Min‑Atemübungen, die ich in der SHG gelernt hab; funktioniert überraschend. 😔
mamavonluis ·
Das mit dem Zittern in den Händen beim Kaffeetassen-halten kenn ich soooo gut. Bei mir ist es morgens diese Kälte in der Brust, als würde jemand permanent auf mir sitzen. Mein Luis ist auch 21, und ich hab das Gefühl dass mein eigener Körper die Last mitträgt, obwohl ich gar nicht der bin, der konsumiert.
@Sabine die Atemübungen hab ich auch probiert, ehrlich gesagt hilft mir aber eher das Telefonieren mit meiner Schwester, auch wenn ich nur rummotze. Irgendwie muss die Luft ja raus.
Sabine ·
@mamavonluis, ich kenne das Zittern an der Kaffeetasse – mein Körper fühlt sich auch immer mehr wie ein leeres Fass an. Ein kurzer Spaziergang hilft mir, weil die frische Luft das Druckventil öffnet, das sonst nie loslässt. ❤️
mamavonluis ·
Das mit dem "Körper jeden Tag ein bisschen mehr verkackt" – das kenn ich leider zu gut. Mein Luis ist auch 21, und ich hab das Gefühl, mein eigener Körper nimmt das alles mit auf, obwohl ich ja gar nicht der bin, der das Zeug nimmt. Manchmal hab ich morgens, wenn ich die Kaffeetasse halte, dieses Zittern in den Händen. Ka, das ist so ein ständiges Alarmglockenläuten im Körper. @Sabine, diese Atemübungen, die du in der SHG gelernt hast, die hab ich auch probiert, aber ehrlich gesagt, hilft mir das Telefonieren mit meiner Schwester mehr. Irgendwie muss die Luft ja raus, ne?