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Wenn der erste Sommer-Drink plötzlich nach Koks schmeckt…

Moin zusammen, ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne knallt ein bisschen und ich hab mir einen leichten Weißwein gegönnt, weil das ja jetzt irgendwie “normal” sein soll, wenn man clean ist. Nur ein paar Schlucke und plötzlich fühl ich mich total unruhig, als wär ich wieder am Tresen und muss das Glas immer wieder nachfüllen, um die Hände zu beruhigen. Ich dachte erst, das liegt an der Wärme, an dem bisschen zu viel Koffein im Espresso, den ich mir vorher noch schnell getrunken hab. Aber dann ist mir eingefallen, dass ich mir vor ein paar Tagen ein neues Sportshirt gekauft hab – genau das Teil, das ich früher beim „After‑Work‑Ritt“ im Club angezogen hab, wenn ich mich nach dem Koks irgendwie aufgeputscht gefühlt hab. Das Shirt riecht noch leicht nach Parfüm und irgendwie erinnert mich das an die ganzen Nächte, wo ich das Koks aus der Tasche gezogen hab, um den Beat zu halten. Jetzt sitzt da dieser Gedanke in meinem Kopf: Wie viel von meinem Alltag ist noch “versteckt” – nicht nur das Pulver, sondern die ganzen kleinen Dinge, die früher meine “Funktionsdroge” waren? Ein neuer Job, ein neuer Lieblingscafé, das jedes Mal ein Schuss Espresso mehr kriegt, sobald ich stressig bin. Habt ihr das auch schon erlebt, dass ein harmloses Alltagsding plötzlich einen Trigger auslöst? Und wie geht ihr damit um, wenn das nicht mehr nur ein Gedanke ist, sondern richtig ankommt? Ich fühl mich gerade irgendwie zwischen “Ich kann das halten” und “Vielleicht war das alles nur ein Trick” hin- und hergerissen. Jede Idee oder Erfahrung wäre echt hilfreich. 🙏

1 Antworten

03_peter vor 2 Std.
„... weil das ja jetzt irgendwie ‘normal’ sein soll, wenn man clean ist.“ – das hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich hab mir neulich nach dem Lauf einen leichten Radler gegönnt, und plötzlich war das Geräusch vom Ventilator im Büro wie ein Koks‑Knacken. Vielleicht sind’s ja die kleinen Routinen, die unser Gehirn noch als Belohnung speichert. Ich merk jetzt, dass ich das Shirt nach dem Training einfach im Schrank lassen und stattdessen ein altes T‑Shirt ohne Duftwahl tragen muss. So lernt man, die versteckten Trigger zu entwirren, auch wenn’s manchmal wie ein Rätsel wirkt. 🙏
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