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schon wieder dieser druck in der brust, wenn der wind so dreht

Hallo zusammen, ich weiß gar nicht, ob das hier der richtige Ort dafür ist, aber es fühlt sich gerade echt erdrückend an und ich weiß nicht, wohin sonst. Ich sitze hier, es ist Abend und ich habe gerade versucht, für die nächste Jura-Klausur zu lernen, aber irgendwie ging das nicht. Dieser Druck in der Brust, diese Angst, dass gleich was Schlimmes passiert… kenn das jemand? Es ist nicht direkt eine Panikattacke, aber es fühlt sich an wie der Vorbote. Ich bin jetzt 139 Tage clean, das sind gut vier Monate, und eigentlich dachte ich, ich hätte das im Griff. Aber dann gibt es Tage wie heute. Draußen weht ein komischer Wind, so feucht und kühl, und irgendwie erinnert mich das an… ich weiß nicht genau, woran. Vielleicht an die Zeiten, als ich immer nur noch an den nächsten Konsum gedacht habe, um diese innere Leere zu füllen. Jetzt ist es eine andere Art von Leere, eine, die sich anfühlt, als würde sie mich zerquetschen. Ich frage mich, ob das normal ist, diese Rückfälle in den Gefühlen, auch wenn die Substanz weg ist. Habt ihr auch solche Tage, wo die alten Ängste so präsent sind, obwohl man doch eigentlich auf einem guten Weg ist? Ich habe ja versucht, mit Gebet und Meditation einen anderen Weg zu finden, aber heute fühlt sich das alles so weit weg an. Als würde meine Seele schreien und ich kann sie nicht hören. Ich versuche, mich nicht davon überwältigen zu lassen, wirklich. Aber manchmal ist es echt schwer. Manchmal frage ich mich, ob das nie ganz weggeht. Ob dieser ständige Kampf dazugehört. Am ende des tages weiß ich, dass ich nicht zurück will, aber der Weg fühlt sich heute so steinig an. Hat jemand einen Tipp, wie man mit solchen Gefühlen umgeht. und wenn sie so plötzlich. und intensiv kommen? Ich wäre dankbar für jeden Rat, ehrlich. LG, sarah_03

4 Antworten

noahs_schwester vor 4 Tagen
Das mit dem Druck in der Brust - das kenn ich irgendwie auch, obwohl das bei mir anders ist. Mein Bruder ist der Spielsüchtige, nicht ich. Aber diese Unruhe, dieses Gefühl dass gleich was passiert, wenn irgendwas in der Luft liegt... das ist total real. Und das mit dem Wetter, das dich an was erinnert, obwohl du gar nicht weißt genau an was - das fand ich total gut beschrieben. 139 Tage sind echt viel, krass dass du durchhältst.
elifsmileagain vor 4 Tagen
Dieser Druck in der Brust, das ist so was von bekannt für mich. Wenn ich unter Stress stehe oder mich überfordert fühle, kommt das auch bei mir hoch. Ich hab mal mit einem Freund darüber geredet und er hat gesagt, das sei wie ein innerer Notfall-Modus, der anspringt, wenn man sich bedroht fühlt. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber es fühlt sich so an. Ich bin jetzt seid 7 Monaten clean und dachte, ich hätte das auch im Griff, aber manchmal kommen Tage, an denen alles wieder so wirr und unübersichtlich wird. Das mit dem Wetter, das dich an was erinnert, kann ich auch nachvollziehen, ich kenne das, wenn bestimmte Gerüche oder Klänge mich zurück in die alten Zeiten versetzen. Es ist, als ob mein Kopf nicht aufhören kann, nach Verbindungen zu suchen, auch wenn ich längst clean bin.
noahs_schwester vor 4 Tagen
Dieser Druck in der Brust... das ist für mich fast das gleiche, wenn ich sehe, wie mein Bruder spät nachts wieder am PC sitzt und plötzlich das gane Haus still wird. Dann spüre ich das enge Knoten, als ob die Luft weggeschluckt wird, und ich frage mich, ob das nie ganz verschwindet. 🙁
elifsmileagain vor 4 Tagen
Der Druck in der Brust, das ist so was von bekannt für mich. Ich kenne das Gefühl, als ob gleich was Schlimmes passiert, und es ist echt schwer, damit umzugehen. Ich bin jetzt seit 7 Monaten clean und dachte, ich hätte das auch im Griff, aber manchmal kommen Tage, an denen alles wieder so wirr und unübersichtlich wird. @sarah_03, genau das mit dem Wetter, das dich an was erinnert, kann ich auch nachvollziehen. Ich kenne das, wenn bestimmte Gerüche oder Klänge mich zurück in die alten Zeiten versetzen. Es ist, als ob mein Kopf nicht aufhören kann, nach Verbindungen zu suchen, auch wenn ich längst clean bin. Ich habe auch solche Tage, wo die alten Ängste so präsent sind, obwohl ich doch eigentlich auf einem guten Weg bin.
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