Öffentlich lesbarer Thread
Wie soll ich mit den neuen Sucht‑Gesetzen umgehen, wenn mein Mann immer noch in Therapie
Also, ich hab gerade den Bericht über das neue Alkohol‑Werbeverbot gelesen – endlich mal was, das uns im Alltag berührt, oder? Ich sitz hier am Küchentisch, die Kinder malen gerade Bilder von Papa, und ich frage mich, ob das Gesetz irgendwie den Druck von mir nehmen kann. Mein Mann ist jetzt in seiner dritten Therapie, aber die Werbung für Bier und Schnaps überall macht es schwer, nicht ständig an die Leere zu denken, die er zu Hause hinterlässt.
Ich hab mich gefragt, ob das Verbot wirklich was ändert oder nur ein bisschen mehr Stigma schafft. In der Gruppe wird gerade drüber diskutiert, ob wir als Angehörige jetzt mehr Unterstützung vom Staat kriegen, weil die Politik endlich das Thema Sucht ernst nimmt. Und dann kommt noch die Debatte um die Legalisierung von Cannabis – manche sagen, das könnte den Druck von Alkohol nehmen, andere meinen, das macht’s nur noch schlimmer.
Ich will ja nicht, dass meine Kinder denken, Alkohol sei normal, aber gleichzeitig fühl ich mich manchmal total hilflos, wenn ich die ganzen Werbeplakate seh und dann doch die Angst, dass er wieder nach Hause kommt und wir wieder in diesem Kreislauf stecken. Habt ihr das Gefühl, dass solche Gesetze wirklich etwas ändern, oder ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Und wie geht ihr mit dem ständigen „Klick‑Bumm“ um, wenn ihr an die Werbung erinnert werdet? Ich brauch eure Meinungen, weil ich gerade echt nicht weiter weiß. ❤️
