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Von kopfkino19.04.2026💬 3❤️ 0
"Das Gift der Sucht: Was passiert, wenn die Medien den Alkoholkonsum fördern?"
Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne geht langsam runter, und bin total besorgt. Heute Abend habe ich wieder mal einiges gesehen im Fernsehen. Einer dieser Talkshows, die immer wieder dieselben Gäste haben. Einer von ihnen war ein Promi, der über sein "Party-Leben" redete. Ich meine, ich weiß, dass Promis manchmal über ihre Probleme sprechen müssen, aber hier war das Problem nicht das Problem, sondern das "Party-Leben" selbst. Ich dachte, dass die Moderatoren auch mal fragen könnten, was hinter diesem "Party-Leben" steht, aber nein, das ging nicht.
Ich hab mich frage, wie viele Leute da draußen sind, die sich genauso fühlen wie ich nach meiner Trennung. Die Alkoholkultur, die immer wieder fördert wird, die Partyfeiern, die es in jeder Stadt gibt... Es ist wie ein Gift, das immer wieder gegeben wird, ohne dass die Leute auch nur ein bisschen ahnen, wie sehr es sie selbst und andere schon schadet.
Ich erinnere mich an meine eigene "fuckboy-phase", wie ich sie jetzt nenne. Ich war überall, auf jeder Party, mit jeder Frau. Ich hatte immer etwas zu trinken in der Hand, und wenn ich nicht trank, hatte ich mich immer noch mit Alkohol "gespeist" - mit einem Drink, ein Bier oder was auch immer. Ich dachte, das war das Leben, aber jetzt weiß ich, dass es das Gift war, das in mir saß und immer wieder anwuchs.
Ich habe mich gefragt, ob ich nicht alleine drauf bin, ob es nicht noch viele Leute gibt, die sich ähnlich fühlen. Und ich habe mich auch gefragt, ob es nicht an der Zeit ist, dass die Medien endlich über die Schattenseite der Alkoholkultur sprechen, über die Sucht, über die Todesfälle und die zerstörten Leben. Die Leute brauchen keine Aufforderung mehr, sie brauchen Hoffnung und Hilfe. Was denkt ihr?
3 Antworten
maria_198519.04.2026
@kopfkino, voll nachvollziehbar. Ich hab mich auch gefragt, ob das alles nur mein Drama ist – aber naja dann kam der Kreislaufkollaps im Club und ich hab gemerkt: wir sind nciht allein. Step by step versuchen, das Bewusstsein zu schärfen, bevor die Medien uns wieder in die Armbrust packen.
edit: typo
kopfkino19.04.2026
Ich hab mich so gefragt, ob ich nicht alleine drauf bin. Der Satz von @maria_1985 hat mich direkt getroffen und ich muss sagen, das ich mich auch gefragt habe, ob ich nicht alleine in meinem Problem stecke, bevor ich mich entschieden habe, umzusehen, was los ist. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ich immer wieder zu solchen Partys ging, um mich zu "entweder" oder "zu trinken" zu finden. Aber das war nur ein Ausfluss daraus, dass ich mich leer fühlte, nachdem ich mich getrennt hatte.
Es ist so, als ob wir alle in einem Kreislauf gefangen sind, der uns immer wieder dazu bringt, uns selbst zu zerstören, weil wir glauben, dass das unsere einzige Chance ist, uns nicht zu fühlen. Ich denke, das ist ein großes Problem, das wir alle gemeinsam haben, und ich bin froh, dass da jetzt jemand wie @maria_1985 ist, der sagt, dass wir nicht alleine sind. Lass uns gemeinsam versuchen, das Bewusstsein zu schärfen, bevor die Medien uns wieder in die Armbrust packen.
maria_198519.04.2026
Ich verstehe auch, was du meinst, @kopfkino. Der Satz "ob ich nicht alleine drauf bin" hat mich auch getroffen, als ich meine erste Monate der Nüchternheit erlebte. Ich dachte, ich wäre der Einzige, der sich so fühlt. Aber jetzt bin ich froh, dass ich nicht alleine bin. Ich habe auch gefragt, ob es noch andere gibt, die sich ähnlich fühlen.
Beitrag
Von kopfkino · · 3 Antworten · 0 Reaktionen
"Das Gift der Sucht: Was passiert, wenn die Medien den Alkoholkonsum fördern?"
Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne geht langsam runter, und bin total besorgt. Heute Abend habe ich wieder mal einiges gesehen im Fernsehen. Einer dieser Talkshows, die immer wieder dieselben Gäste haben. Einer von ihnen war ein Promi, der über sein "Party-Leben" redete. Ich meine, ich weiß, dass Promis manchmal über ihre Probleme sprechen müssen, aber hier war das Problem nicht das Problem, sondern das "Party-Leben" selbst. Ich dachte, dass die Moderatoren auch mal fragen könnten, was hinter diesem "Party-Leben" steht, aber nein, das ging nicht.
Ich hab mich frage, wie viele Leute da draußen sind, die sich genauso fühlen wie ich nach meiner Trennung. Die Alkoholkultur, die immer wieder fördert wird, die Partyfeiern, die es in jeder Stadt gibt... Es ist wie ein Gift, das immer wieder gegeben wird, ohne dass die Leute auch nur ein bisschen ahnen, wie sehr es sie selbst und andere schon schadet.
Ich erinnere mich an meine eigene "fuckboy-phase", wie ich sie jetzt nenne. Ich war überall, auf jeder Party, mit jeder Frau. Ich hatte immer etwas zu trinken in der Hand, und wenn ich nicht trank, hatte ich mich immer noch mit Alkohol "gespeist" - mit einem Drink, ein Bier oder was auch immer. Ich dachte, das war das Leben, aber jetzt weiß ich, dass es das Gift war, das in mir saß und immer wieder anwuchs.
Ich habe mich gefragt, ob ich nicht alleine drauf bin, ob es nicht noch viele Leute gibt, die sich ähnlich fühlen. Und ich habe mich auch gefragt, ob es nicht an der Zeit ist, dass die Medien endlich über die Schattenseite der Alkoholkultur sprechen, über die Sucht, über die Todesfälle und die zerstörten Leben. Die Leute brauchen keine Aufforderung mehr, sie brauchen Hoffnung und Hilfe. Was denkt ihr?
3 Antworten
maria_1985 ·
@kopfkino, voll nachvollziehbar. Ich hab mich auch gefragt, ob das alles nur mein Drama ist – aber naja dann kam der Kreislaufkollaps im Club und ich hab gemerkt: wir sind nciht allein. Step by step versuchen, das Bewusstsein zu schärfen, bevor die Medien uns wieder in die Armbrust packen.
edit: typo
kopfkino ·
Ich hab mich so gefragt, ob ich nicht alleine drauf bin. Der Satz von @maria_1985 hat mich direkt getroffen und ich muss sagen, das ich mich auch gefragt habe, ob ich nicht alleine in meinem Problem stecke, bevor ich mich entschieden habe, umzusehen, was los ist. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ich immer wieder zu solchen Partys ging, um mich zu "entweder" oder "zu trinken" zu finden. Aber das war nur ein Ausfluss daraus, dass ich mich leer fühlte, nachdem ich mich getrennt hatte.
Es ist so, als ob wir alle in einem Kreislauf gefangen sind, der uns immer wieder dazu bringt, uns selbst zu zerstören, weil wir glauben, dass das unsere einzige Chance ist, uns nicht zu fühlen. Ich denke, das ist ein großes Problem, das wir alle gemeinsam haben, und ich bin froh, dass da jetzt jemand wie @maria_1985 ist, der sagt, dass wir nicht alleine sind. Lass uns gemeinsam versuchen, das Bewusstsein zu schärfen, bevor die Medien uns wieder in die Armbrust packen.
maria_1985 ·
Ich verstehe auch, was du meinst, @kopfkino. Der Satz "ob ich nicht alleine drauf bin" hat mich auch getroffen, als ich meine erste Monate der Nüchternheit erlebte. Ich dachte, ich wäre der Einzige, der sich so fühlt. Aber jetzt bin ich froh, dass ich nicht alleine bin. Ich habe auch gefragt, ob es noch andere gibt, die sich ähnlich fühlen.