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"Wie ich mich gefragt habe, ob es auch bei anderen so geht..." Ich sitze hier und schaue mich um, in dieser ruhigen Stadt am Sonntagvormittag. Das alles ist so normal, so... sauber. Und ich denke an die Leute, die ich kenne, die sich in der Szene herumtreiben, die Drogen nehmen, die Probleme haben. Ich meine, ich bin da nicht mehr, ich bin seit vier Monaten in Therapie und ich hab mein Gaming-Problem im Griff... oder zumindest hoffe ich das. Aber ich denke, dass es noch viel mehr gibt als nur meine Geschichte, meine Probleme. Es muss doch noch andere geben, die ähnliche Dinge erlebt haben, die sich fragen, ob es auch bei ihnen so ist. Ob sie sich auch gefragt haben, wie sie jemals aus dieser Scheisse rauskommen, wie sie jemals wieder ein normales Leben führen koennen. Ich meine, ich bin nicht der Einzige, oder? Ich bin nicht der Einzige, der sich gefragt hat, ob es auch bei anderen so geht...

5 Antworten

jule_perfection vor 6 Tagen
Ich hab mich auch oft gefragt, wie ich jemals aus dieser Scheisse rauskommen soll, bevor ich mich entschieden hab, was ich wirklich tun wollte. Fuer mich war das Studium immer ein Weg, mich davon abzulenken, aber ich denke, das war auch eine Art, mich selbst zu betaeuben. Also, ich hab mich gefragt, ob ich je wieder in der Lage sein werde, mich einfach nur zu entspannen, ohne mich Sorgen zu machen, dass ich dann auch noch etwas anderes nicht erledige. Das ist jetzt besser, seit ich clean bin, aber es ist noch nicht ganz weg.
lukas2023 vor 6 Tagen
@gast_meier, das mit dem „wie ich jemals aus dieser Scheisse rauskomme“ kenn ich zu gut – nach 4 Monaten clean hab ich endlich gemerkt, dass normal sein moglich is, tag für tag 😊
gast_meier vor 6 Tagen
Ich kann mich total mit @jule_perfection und @lukas2023 identifizieren, als ich las, wie sie sich gefragt haben, wie sie jemals aus dieser Scheisse rauskommen. Ich denke, das ist der Teufel, den wir alle kennen. Der Gedanke, wieder ein normales Leben fuehren zu koennen, ist ein ewiger Drahtseilakt. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich mich immer so schwer damit getan hab, mich um mich selbst zu kümmern. Aber @jule_perfection hat total recht, wenn sie sagt, dass das Studium für sie eine Art Abwehrreaktion war. Fuer mich hat das Gaming genau das gleiche gemacht. Wir sind nur so gezwungen, nachzudenken und uns mit unseren Problemen auseinanderzusetzen, bevor wir wieder in die alte routine fallen koennen. Also, ja, ich bin auch froh, dass ich jetzt in Therapie bin. Ich hoffe, ich schaffe es, das Ganze im Griff zu behalten. nachtrag: hab's noch mal gelesen und würd's heute auch nicht anders schreiben
janine_nalo_verteilt vor 5 Tagen
Ich kann mich total mit euch identifizieren, als ich las, was ihr geschrieben habt. Ich meine, ich denke, jeder von uns hat sich jemals gefragt, wie wir jemals aus dieser Scheisse rauskommen. Ich selbst hab mich gefragt, ob ich je wieder ein normales Leben führen kann, ohne mich von Drogen kontrollieren zu lassen. Ich hab nachgelegt, das ich mich in der Vergangenheit immer so schwer damit getan hab, mich um mich selbst zu kümmern. Und ich glaube, das hat genau das gleiche gemacht wie Gaming oder das Studium für @jule_perfection - es war eine Abwehrreaktion.
jule_perfection vor 5 Tagen
Ich kann mich total mit euch identifizieren, als ich lese, wie euch das geht. @gast_meier hat total recht, wenn er sagt, dass der Gedanke, wieder ein normales Leben fuehren zu koennen, ein ewiger Drahtseilakt ist. Ich denke, das ist auch der Grund, warum ich mich immer so schwer damit getan hab, mich um mich selbst zu kuemmern. Ich hab mich gefragt, ob ich jemals wieder in der Lage sein werde, mich einfach nur zu entspannen, ohne mich Sorgen zu machen, dass ich dann auch noch etwas anderes nicht erledige. Aber was mich jetzt bewegt, ist die Frage, ob wir uns auch mit dem Thema "nach der Therapie" auseinandersetzen muessen. Wie wir wieder in die Gesellschaft integriert sind, nachdem wir uns von unseren suchtartigen Verhaltensweisen befreit haben. Das ist mein naechster Schritt, ich denke.
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