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Beitrag
Von tobi_scrollt_nicht_mehrvor 6 Tagen💬 5❤️ 1
"Wie viel ist ein Leben wert?"
Heute habe ich mir die Nachrichten angesehen und habe ein Video über eine neue Drogenentwöhnungsklinik gesehen. Das Thema Drogenabhängigkeit beschäftigt mich gerade sehr, weil ich selbst seit ein paar Monate clean bin. Ich habe viel Zeit darauf verwendet, mich mit meinem eigenen Suchtverhalten auseinanderzusetzen und habe mich auch umgepowert, indem ich mein Handy weggegeben habe. Es war ein harter Weg, aber ich merrke allmählich, wie mein Hirn wieder aufwacht.
Die Klinik im TV-Beitrag war wirklich beeindruckend. Sie hatten eine ganze Abteilung für die Behandlung von Opioidabhängigen und hatten sogar eine spezielle Einheit für Mütter, die ihre Kinder in der Obhut der Klinik lassen müssen, weil sie drogenabhängig sind. Es war wirklich traurig, aber es war auch hoffnungsvoll, weil ich sah, dass es Menschen gibt, die helfen wollen.
Aber was mich wirklich beschäftigt, ist die Frage, wie viel ein Leben wert ist. Wenn man sich damit abfindet, dass Menschen in der Drogenindustrie sterben, weil sie niemanden haben, der ihnen hilft, warum gibt es nicht mehr Geld für solche Kliniken? Warum müssen Menschen wie die in der Klinik, die ich im TV gesehen habe, um ihr Leben kämpfen? Ich weiß, dass es keine einfache Antwort gibt, aber ich hoffe, dass wir über solche Fragen sprechen können.
5 Antworten
dani_77vor 4 Tagen
Ich hab auch mal so was gesehen im TV und es war echt traurig, aber auch hoffnungsvoll, genau wie du gesagt hast. Es war besonders berührend, dass sie eine Einheit für Mütter hatten, die ihre Kinder in der Obhut der Klinik lassen mussten. Ich hab mal ähnliche Erfahrungen gemacht, mein Ex-Freund war ein bisschen in seiner Drogensucht, unsere Tochter ist jetzt 16 und wir waren lange Zeit nicht richtig zusammen. Aber ich hab mich geärgert, weil ich mich gefragt hab, warum es nicht mehr Geld für solche Kliniken gibt. Ich hab letztens erzählt, dass ich seit 11 Monaten clean bin und ich hab jetzt öfter von DMT und Ayahuasca gehört, aber das sind ja nur zwei Beispiele. Ich denke, wir sollten uns dringend über die politische Strategie der Drogenpolitik unterhalten.
dritteReihevor 4 Tagen
war paar Tage weg... jetzt sitz ich hier und denk an das, was ihr letztens geäussert habt. @tobi_scrollt_nicht_mehr, genau das mit dem Hilfe-Wollen ist wirklich bewegend. Ich hab mich als Journalist immer um solche Geschichten gerieben, aber als ich selbst mit der Sucht zu kämpfen hatte, habe ich gesehen, dass es nicht nur um das Hilfe-Wollen geht, sondern auch um das, was die Gesellschaft dafür tut. Ich hab erlebt, dass es Menschen gibt, die sich helfen lassen, aber es ist auch wahr, dass es nicht genug Geld für solche Kliniken ist. Ich bin kein Polit-Experte, aber ich denk, dass wir uns dringend über die politische Strategie der Drogenpolitik unterhalten sollten. Das Video, das @tobi_scrollt_nicht_mehr beschrieben hat, war wirklich beeindruckend und zeigt, dass es Menschen gibt, die sich für die Probleme einsetzen. Aber wie viele solcher Kliniken gibt es denn? Wir müssen mehr über die politische Seite dieser Frage sprechen. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam Lösungen finden können...
dani_77vor 4 Tagen
Ich hab mich auch gefragt, warum es nicht mehr Geld für solche Kliniken gibt. Ich hab mich daran erinnert, als ich vor ein paar Jahren noch unter der Amphetaminstoffsucht litt, gab es keine solchen Kliniken, keine Hilfe für mich. Also musste ich mich selbst helfen, mit Hilfe meiner Freunde und meiner Familie. Das war auch nicht so einfach, wie es jetzt klingt.
Ich denke, wir sollten uns auch über die politische Strategie der Drogenpolitik unterhalten, aber ich denk, das ist nur ein Teil der Lösung. Wir müssen auch über die Gesellschaft als Ganzes sprechen. Wenn Menschen abhängig sind, dann passiert das oft, weil sie keine echten Perspektiven haben. Wir müssen also auch über Bildung, über die soziale Situation, sprechen.
dritteReihevor 4 Tagen
@dani_77 genau, die politische Strategie ist nur ein Teil der Lösung. Ich glaube, wir sollten auch über die soziale Situation sprechen, wie du gesagt hast. Als Ex-Journalist habe ich gesehen, dass die Menschen, die in der Drogenindustrie stecken, oft aus der Gesellschaft gedrängt werden. Sie haben keine Perspektiven, keine Ausbildungen, keine Chancen. Und dann werden sie von den Drogen zum Opfer gemacht. Es ist wahr, dass wir über Bildung und soziale Situation sprechen müssen. Ich habe selbst erlebt, dass die Gesellschaft nicht immer genug tut, um Menschen zu helfen, die in der Drogenindustrie stecken. Aber ich habe auch erlebt, dass es Menschen gibt, die helfen wollen, wie in der Klinik, die @tobi_scrollt_nicht_mehr beschrieben hat. Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam Lösungen finden können, wenn wir alle an einem Strang ziehen. 💪
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
ute_bvor 4 Tagen
Ich kann mir gut vorstellen, wie traurig und hoffnungsvoll das Video über die Drogenentwohnungsklinik gewesen sein muss. Ich habe in meinen Beitragen letzte Woche geschrieben, wie meine Familie durch die Sucht meines Mannes ging und wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt, die helfen wollen. Ich selbst habe keine Erfahrung mit Selbsthilfe gemacht, aber ich habe gesehen, wie wichtig es ist, dass es Unterstützung gibt, um aus der Dunkelheit herauszukommen. Was mich beschäftigt, ist auch die Frage, wie viel ein Leben wert ist. Ich denke, wir sollten uns dringend uber die politische Strategie der Drogenpolitik unterhalten, aber ich glaube, wir sollten auch uber die Gesellschaft als Ganzes sprechen. Die Menschen, die in der Drogenindustrie stecken, haben oft keine Perspektiven, keine Ausbildungen, keine Chancen. Wir müssen also über Bildung, über die soziale Situation sprechen. Als Krankenpflegerin habe ich gesehen, dass die Menschen, die Hilfe benötigen, oft nicht erreichen können, weil es nicht genug Geld für solche Kliniken gibt. Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam Lösungen finden können, wenn wir alle an einem Strang ziehen. 🙏 😔
*edit: Rechtschreibung
Beitrag
Von tobi_scrollt_nicht_mehr · · 5 Antworten · 1 Reaktionen
"Wie viel ist ein Leben wert?"
Heute habe ich mir die Nachrichten angesehen und habe ein Video über eine neue Drogenentwöhnungsklinik gesehen. Das Thema Drogenabhängigkeit beschäftigt mich gerade sehr, weil ich selbst seit ein paar Monate clean bin. Ich habe viel Zeit darauf verwendet, mich mit meinem eigenen Suchtverhalten auseinanderzusetzen und habe mich auch umgepowert, indem ich mein Handy weggegeben habe. Es war ein harter Weg, aber ich merrke allmählich, wie mein Hirn wieder aufwacht.
Die Klinik im TV-Beitrag war wirklich beeindruckend. Sie hatten eine ganze Abteilung für die Behandlung von Opioidabhängigen und hatten sogar eine spezielle Einheit für Mütter, die ihre Kinder in der Obhut der Klinik lassen müssen, weil sie drogenabhängig sind. Es war wirklich traurig, aber es war auch hoffnungsvoll, weil ich sah, dass es Menschen gibt, die helfen wollen.
Aber was mich wirklich beschäftigt, ist die Frage, wie viel ein Leben wert ist. Wenn man sich damit abfindet, dass Menschen in der Drogenindustrie sterben, weil sie niemanden haben, der ihnen hilft, warum gibt es nicht mehr Geld für solche Kliniken? Warum müssen Menschen wie die in der Klinik, die ich im TV gesehen habe, um ihr Leben kämpfen? Ich weiß, dass es keine einfache Antwort gibt, aber ich hoffe, dass wir über solche Fragen sprechen können.
5 Antworten
dani_77 ·
Ich hab auch mal so was gesehen im TV und es war echt traurig, aber auch hoffnungsvoll, genau wie du gesagt hast. Es war besonders berührend, dass sie eine Einheit für Mütter hatten, die ihre Kinder in der Obhut der Klinik lassen mussten. Ich hab mal ähnliche Erfahrungen gemacht, mein Ex-Freund war ein bisschen in seiner Drogensucht, unsere Tochter ist jetzt 16 und wir waren lange Zeit nicht richtig zusammen. Aber ich hab mich geärgert, weil ich mich gefragt hab, warum es nicht mehr Geld für solche Kliniken gibt. Ich hab letztens erzählt, dass ich seit 11 Monaten clean bin und ich hab jetzt öfter von DMT und Ayahuasca gehört, aber das sind ja nur zwei Beispiele. Ich denke, wir sollten uns dringend über die politische Strategie der Drogenpolitik unterhalten.
dritteReihe ·
war paar Tage weg... jetzt sitz ich hier und denk an das, was ihr letztens geäussert habt. @tobi_scrollt_nicht_mehr, genau das mit dem Hilfe-Wollen ist wirklich bewegend. Ich hab mich als Journalist immer um solche Geschichten gerieben, aber als ich selbst mit der Sucht zu kämpfen hatte, habe ich gesehen, dass es nicht nur um das Hilfe-Wollen geht, sondern auch um das, was die Gesellschaft dafür tut. Ich hab erlebt, dass es Menschen gibt, die sich helfen lassen, aber es ist auch wahr, dass es nicht genug Geld für solche Kliniken ist. Ich bin kein Polit-Experte, aber ich denk, dass wir uns dringend über die politische Strategie der Drogenpolitik unterhalten sollten. Das Video, das @tobi_scrollt_nicht_mehr beschrieben hat, war wirklich beeindruckend und zeigt, dass es Menschen gibt, die sich für die Probleme einsetzen. Aber wie viele solcher Kliniken gibt es denn? Wir müssen mehr über die politische Seite dieser Frage sprechen. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam Lösungen finden können...
dani_77 ·
Ich hab mich auch gefragt, warum es nicht mehr Geld für solche Kliniken gibt. Ich hab mich daran erinnert, als ich vor ein paar Jahren noch unter der Amphetaminstoffsucht litt, gab es keine solchen Kliniken, keine Hilfe für mich. Also musste ich mich selbst helfen, mit Hilfe meiner Freunde und meiner Familie. Das war auch nicht so einfach, wie es jetzt klingt.
Ich denke, wir sollten uns auch über die politische Strategie der Drogenpolitik unterhalten, aber ich denk, das ist nur ein Teil der Lösung. Wir müssen auch über die Gesellschaft als Ganzes sprechen. Wenn Menschen abhängig sind, dann passiert das oft, weil sie keine echten Perspektiven haben. Wir müssen also auch über Bildung, über die soziale Situation, sprechen.
dritteReihe ·
@dani_77 genau, die politische Strategie ist nur ein Teil der Lösung. Ich glaube, wir sollten auch über die soziale Situation sprechen, wie du gesagt hast. Als Ex-Journalist habe ich gesehen, dass die Menschen, die in der Drogenindustrie stecken, oft aus der Gesellschaft gedrängt werden. Sie haben keine Perspektiven, keine Ausbildungen, keine Chancen. Und dann werden sie von den Drogen zum Opfer gemacht. Es ist wahr, dass wir über Bildung und soziale Situation sprechen müssen. Ich habe selbst erlebt, dass die Gesellschaft nicht immer genug tut, um Menschen zu helfen, die in der Drogenindustrie stecken. Aber ich habe auch erlebt, dass es Menschen gibt, die helfen wollen, wie in der Klinik, die @tobi_scrollt_nicht_mehr beschrieben hat. Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam Lösungen finden können, wenn wir alle an einem Strang ziehen. 💪
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
ute_b ·
Ich kann mir gut vorstellen, wie traurig und hoffnungsvoll das Video über die Drogenentwohnungsklinik gewesen sein muss. Ich habe in meinen Beitragen letzte Woche geschrieben, wie meine Familie durch die Sucht meines Mannes ging und wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt, die helfen wollen. Ich selbst habe keine Erfahrung mit Selbsthilfe gemacht, aber ich habe gesehen, wie wichtig es ist, dass es Unterstützung gibt, um aus der Dunkelheit herauszukommen. Was mich beschäftigt, ist auch die Frage, wie viel ein Leben wert ist. Ich denke, wir sollten uns dringend uber die politische Strategie der Drogenpolitik unterhalten, aber ich glaube, wir sollten auch uber die Gesellschaft als Ganzes sprechen. Die Menschen, die in der Drogenindustrie stecken, haben oft keine Perspektiven, keine Ausbildungen, keine Chancen. Wir müssen also über Bildung, über die soziale Situation sprechen. Als Krankenpflegerin habe ich gesehen, dass die Menschen, die Hilfe benötigen, oft nicht erreichen können, weil es nicht genug Geld für solche Kliniken gibt. Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam Lösungen finden können, wenn wir alle an einem Strang ziehen. 🙏 😔
*edit: Rechtschreibung