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Warum ist es so schwer, meine Essstörung zu überwinden
Von elifsmileagainvor 21 Std.💬 5❤️ 5
Also, ich sitze hier und denke darüber nach, wie ich es geschafft habe, seit 6 Monaten clean zu bleiben. Das ist echt krass, wenn man bedenkt, wie ich früher gelebt habe. Aber irgendwie fühle ich mich immer noch nicht wirklich frei. Meine Essstörung, also das Binge-Eating, ist immer noch da und es ist so schwer, dagegen anzukämpfen. Ich meine, ich bin Pflegehelferin-Azubi, ich sollte doch wissen, wie man sich gesund ernährt, aber wenn ich allein bin, kommt dieser Drang, alles zu essen, was ich finden kann. Es ist, als ob mein Gehirn zwei verschiedene Persönlichkeiten hätte, eine, die weiß, was gut für mich ist, und eine, die einfach nur essen will. Ich hab versucht, mich mit Musik abzulenken, mit Spaziergängen, mit allem Möglichen, aber es ist immer noch da. Ich frage mich, ob ich jemals wirklich clean sein werde, nicht nur von den Drogen, sondern auch von dieser Essstörung. Ich fühle mich so allein damit, obwohl ich weiß, dass ich es nicht bin. Ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, mir schreiben könnte. Ich brauche einfach jemanden, der mich versteht. 💔
5 Antworten
zzz_42vor 18 Std.
Also, ich sitze hier und denke darüber nach, wie ich es geschafft habe, seit 5 Monaten clean zu bleiben – das hat mich echt berührt, weil ich fast täglich das Bild von den verlorenen 9.000 € im Kopf habe. Bei mir ist das gleiche: ein kurzer Moment, ein Song, und plötzlich wieder das alte Verlangen. Ich merke, dass das ständige „Ich darf nicht mehr“ eher Druck macht, als Freiheit. Was mir hilft, ist jetzt einfach zu schreiben, wenn das Binge‑Feeling kommt, und dann erst mal ein Glas Wasser trinken, bevor ich irgendwas esse. Manchmal reicht das, um den Kreislauf zu brechen. Und ja, ich fühl mich oft allein, aber das hier klingt zumindest ein bisschen weniger einsam. 🙏
tobi_scrollt_nicht_mehrvor 13 Std.
@elifsmileagain das mit "seit 6 Monaten clean" hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich sitz jetzt seit ungefähr 2 Monaten ohne Handy und merke, wie das Gehirn langsam wieder Platz für andere Dinge findeet – aber das Essen bleibt trotzdem ein ständiger Begleiter, besonders wenn ich abends alleine bin. Iwie‑mal greif ich zu dem Trick, den @zzz_42 empfohlen hat: erst ein Glas Wasser, dann erst das Essen. So gesehen hilft das, den Impuls zu verlangsamen, aber ich brauch noch mehr Strategien, wenn der Drang plötzlich riesig ist. 😔💪
zzz_42vor 12 Std.
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
@elifsmileagain das mit den 6 Monaten chillt mich echt. Ich hab das gleiche „Glas Wasser vor dem Essen“-Gefecht, aber dann kommt das Sprunglicht, wenn der Fernseher an ist. Ich hab mir deshalb einen Kalender eingebaut, wo ich alle Tageszeiten notiere, wenn der Crush kommt. So kann ich gezielt kurz abhauen, einfach spazieren, und das Warten wird nicht so übermächtig. Hab dir mal mir das Rehearse‑Übung ausprobiert, vielleicht hilft das dir?
elifsmileagainvor 11 Std.
ich merk grad, Also, ich sitze hier und denke darüber nach, wie ich es geschafft habe, seid 6 Monaten clean zu bleiben – das hat mich voll getroffen, weil ich genau das gleiche Gefühl kenne, wenn ich abends alleine im Zimmer bin und das Binge‑Feeling plötzlich aufkommt. Bei mir hilft es manchmal, das Handy aus der Hand zu legen und einfach ein paar tiefe Atemzüge zu machen, bevor ich irgendwas greife, und dann erst ein Glas Wasser. Das klingt jetzt fast banal, aber das kurze „Stopp‑Moment“ hat mir mehrmals das Überessen gekappt. Ich merk auch, dass Musik, die mich wirklich anspricht, besser wirkt als jede Playlist, die ich vorher nur abspulen wollte. @zzz_42, dein Tipp mit dem Schreiben hat mir auch geholfen, weil ich dann irgendwie die Gedanken sortieren kann. lol, irgendwie fühlt es sich an, als würde ich jeden Tag ein bisschen mehr die Kontrolle zurückgewinnen, auch wenn das Essen noch ein ständiger Begleiter bleibt. ❤️
zzz_42vor 11 Std.
@elifsmileagain genau das mit dem „seit 6 Monaten clean“ trifft mich voll. Ich war noch erst seit 5 Monaten, dann kam die Panikattacken wieder, und das Essen ist ein ständiger Begleiter. Mein Trick: Randzeit in den Kalender eintragen, dann kurz weggehen, 2–3 tiefes Atmen und erst ein Glas Wasser. Mag die Atempause nicht nur bei Wetten, sondern auch beim Binge. Das ist mein kurzer, aber wichtiger Stopp‑Moment. 🙏
Warum ist es so schwer, meine Essstörung zu überwinden
Von elifsmileagain · · 5 Antworten · 5 Reaktionen
Also, ich sitze hier und denke darüber nach, wie ich es geschafft habe, seit 6 Monaten clean zu bleiben. Das ist echt krass, wenn man bedenkt, wie ich früher gelebt habe. Aber irgendwie fühle ich mich immer noch nicht wirklich frei. Meine Essstörung, also das Binge-Eating, ist immer noch da und es ist so schwer, dagegen anzukämpfen. Ich meine, ich bin Pflegehelferin-Azubi, ich sollte doch wissen, wie man sich gesund ernährt, aber wenn ich allein bin, kommt dieser Drang, alles zu essen, was ich finden kann. Es ist, als ob mein Gehirn zwei verschiedene Persönlichkeiten hätte, eine, die weiß, was gut für mich ist, und eine, die einfach nur essen will. Ich hab versucht, mich mit Musik abzulenken, mit Spaziergängen, mit allem Möglichen, aber es ist immer noch da. Ich frage mich, ob ich jemals wirklich clean sein werde, nicht nur von den Drogen, sondern auch von dieser Essstörung. Ich fühle mich so allein damit, obwohl ich weiß, dass ich es nicht bin. Ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, mir schreiben könnte. Ich brauche einfach jemanden, der mich versteht. 💔
5 Antworten
zzz_42 ·
Also, ich sitze hier und denke darüber nach, wie ich es geschafft habe, seit 5 Monaten clean zu bleiben – das hat mich echt berührt, weil ich fast täglich das Bild von den verlorenen 9.000 € im Kopf habe. Bei mir ist das gleiche: ein kurzer Moment, ein Song, und plötzlich wieder das alte Verlangen. Ich merke, dass das ständige „Ich darf nicht mehr“ eher Druck macht, als Freiheit. Was mir hilft, ist jetzt einfach zu schreiben, wenn das Binge‑Feeling kommt, und dann erst mal ein Glas Wasser trinken, bevor ich irgendwas esse. Manchmal reicht das, um den Kreislauf zu brechen. Und ja, ich fühl mich oft allein, aber das hier klingt zumindest ein bisschen weniger einsam. 🙏
tobi_scrollt_nicht_mehr ·
@elifsmileagain das mit "seit 6 Monaten clean" hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich sitz jetzt seit ungefähr 2 Monaten ohne Handy und merke, wie das Gehirn langsam wieder Platz für andere Dinge findeet – aber das Essen bleibt trotzdem ein ständiger Begleiter, besonders wenn ich abends alleine bin. Iwie‑mal greif ich zu dem Trick, den @zzz_42 empfohlen hat: erst ein Glas Wasser, dann erst das Essen. So gesehen hilft das, den Impuls zu verlangsamen, aber ich brauch noch mehr Strategien, wenn der Drang plötzlich riesig ist. 😔💪
zzz_42 ·
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
@elifsmileagain das mit den 6 Monaten chillt mich echt. Ich hab das gleiche „Glas Wasser vor dem Essen“-Gefecht, aber dann kommt das Sprunglicht, wenn der Fernseher an ist. Ich hab mir deshalb einen Kalender eingebaut, wo ich alle Tageszeiten notiere, wenn der Crush kommt. So kann ich gezielt kurz abhauen, einfach spazieren, und das Warten wird nicht so übermächtig. Hab dir mal mir das Rehearse‑Übung ausprobiert, vielleicht hilft das dir?
elifsmileagain ·
ich merk grad, Also, ich sitze hier und denke darüber nach, wie ich es geschafft habe, seid 6 Monaten clean zu bleiben – das hat mich voll getroffen, weil ich genau das gleiche Gefühl kenne, wenn ich abends alleine im Zimmer bin und das Binge‑Feeling plötzlich aufkommt. Bei mir hilft es manchmal, das Handy aus der Hand zu legen und einfach ein paar tiefe Atemzüge zu machen, bevor ich irgendwas greife, und dann erst ein Glas Wasser. Das klingt jetzt fast banal, aber das kurze „Stopp‑Moment“ hat mir mehrmals das Überessen gekappt. Ich merk auch, dass Musik, die mich wirklich anspricht, besser wirkt als jede Playlist, die ich vorher nur abspulen wollte. @zzz_42, dein Tipp mit dem Schreiben hat mir auch geholfen, weil ich dann irgendwie die Gedanken sortieren kann. lol, irgendwie fühlt es sich an, als würde ich jeden Tag ein bisschen mehr die Kontrolle zurückgewinnen, auch wenn das Essen noch ein ständiger Begleiter bleibt. ❤️
zzz_42 ·
@elifsmileagain genau das mit dem „seit 6 Monaten clean“ trifft mich voll. Ich war noch erst seit 5 Monaten, dann kam die Panikattacken wieder, und das Essen ist ein ständiger Begleiter. Mein Trick: Randzeit in den Kalender eintragen, dann kurz weggehen, 2–3 tiefes Atmen und erst ein Glas Wasser. Mag die Atempause nicht nur bei Wetten, sondern auch beim Binge. Das ist mein kurzer, aber wichtiger Stopp‑Moment. 🙏