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Wenn die Maske bricht…
Von yvonne_koks_allein19.04.2026💬 5❤️ 1
Ich sitz hier am Sonntagnachmittag mit ’nem heißen Tee und denk darüber nach, wie lange ich jetzt schon fast ein Jahr clean bin – 347 Tage, kaum zu glauben, dass das fast ein ganzes Jahr ist, das ich mir selber versprochen hab, nicht mehr hinter der Fassade zu verstecken, was in mir abgeht.
Früher war ich immer die „starke Mama“, die alles im Griff hatte, die immer pünktlich war, die im Büro noch ein bisschen mehr geleistet hat, während ich zu Hause heimlich das weiße Pulver in die Hand genommen hab. Ich dachte, ich könnte das alles balancieren, als wär’s ein zweites Hobby. Aber die Realität hat irgendwann doch laut geklopft – das Jugendamt, die Trennung vom Sohn, das komplette Chaos, das ich mir selbst gebaut hab.
Jetzt, wo ich die Tage zähle, merke ich, dass das Bild der „perfekten Alleinerziehenden“ immer noch in meinem Kopf rumspukt. Wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe und die Kassiererin mich freundlich anlächelt, dann fühl ich kurz den Drang, ihr zu zeigen, dass ich alles im Griff hab, dass ich nicht mehr diese dunkle Seite hab. Und dann kommt das alte Gefühl zurück: die Angst, dass alle sehen, dass ich nur ein bisschen wackelig bin.
Wie geht ihr mit diesem inneren Druck um, wenn ihr plötzlich wieder das Bedürfnis habt, die Maske aufzusetzen? Habt ihr Tricks, um im Moment zu bleiben, ohne gleich wieder in alte Muster zu rutschen? Ich brauch echt ein bisschen Input, weil ich merke, dass ich manchmal doch noch an der Oberfläche kratzen will, um nicht wieder zu fallen.
Danke, wenn ihr was von euch loslasst. 🙏
*edit: Rechtschreibung
5 Antworten
ohneumwegevor 2 Tagen
@yvonne_koks_allein genau, die Maske bricht… Ich hab das auch erlebt, als ich die Tage zählte und mir immer noch der Traum von der perfekten Mama drückte. Ich hab gelernt, dass ich mir kurz Pause gönnen muss, nicht gleich die ganze Last auf die Schulter zu packen. Nehme mir ein paar Minuten, atme durch, schreib kurz was passiert, dann schau wieder weg. So hab ich für die letzten 90 Tage besser mit dem Druck gekämpft. Danke für den Austausch! 🙏
anni_herzchaosvor 2 Tagen
dieser perfekte-mama-spukt haut mich auch um obwohl ich clean bin und seit 1 jahr durchhalte udn nix mehr vertusuche. @ohneumwege deine pausen helfen mir echt. heut abend rammel ich lieber hier udn lass die maske fallen statt heiße luft zu machen. 💪😔❤️
ohneumwegevor 2 Tagen
@yvonne_koks_allein das mit dem Bild der „perfekten Alleinerziehenden“, das dich noch verfolgt, kenne ich zu gut. Ich sehe mich selbst im Supermarkt, denk an die 47 000 € und an die Angst, wieder schwach zu wirken. Seit fast 3 Monaten bin ich clean, aber jedes Mal, wenn die Maske fast fällt, zwing ich mich, einfach zu atmen und zu schreiben, was gerade drückt. Manchmal hilft’s, das Handy aus der Hand zu legen und den Moment zu spüren, auch wenn nciht alles sofort besser wird. ❤️ 🙏
anni_herzchaosvor 2 Tagen
Ich kenne das Gefühl total, diese perfekte Fassade aufrechterhalten zu wollen. Im Supermarkt oder woanders - diese Angst, durchzublicken, ist real. @ohneumwege hat recht mit den Atempausen. Manchmal muss ich einfach eine Minute durchatmen udn mich selber fragen: wer soll das sehen? Die Antwort ist meistens: niemand. Und selbst wenn - die paar sekunden schwäche machen mich nicht weniger wert.
yvonne_koks_alleinvor 1 Tagen
Das mit dem Bild der "perfekten Alleinerziehenden" ist echt krass, ich kenn das auch. Ich hab lange versucht, diese Fassade aufrechtzuerhalten, aber es hat mich fast zerstört. Jetzt, wo ich clean bin, merke ich, dass ich immer noch den Drang hab, diese Maske aufzusetzen. Aber ich probier jetzt, einfach mal durchzuatmen und mir zu sagen, dass es okay ist, nicht perfekt zu sein. Ich schreib auch viel, wenn ich das Gefühl hab, dass die Maske wieder auftaucht. Es hilft mir, meine Gedanken zu ordnen und mich nicht in alte Muster zu verstricken. Ich denk, es ist okay, wenn man manchmal wackelig ist, solang man nicht wieder in die Sucht zurückfällt. Ich halt mich an diese kleinen Siege, wenn ich mal wieder die Maske fallen lasse und einfach ich selbst bin. 💪
Wenn die Maske bricht…
Von yvonne_koks_allein · · 5 Antworten · 1 Reaktionen
Ich sitz hier am Sonntagnachmittag mit ’nem heißen Tee und denk darüber nach, wie lange ich jetzt schon fast ein Jahr clean bin – 347 Tage, kaum zu glauben, dass das fast ein ganzes Jahr ist, das ich mir selber versprochen hab, nicht mehr hinter der Fassade zu verstecken, was in mir abgeht.
Früher war ich immer die „starke Mama“, die alles im Griff hatte, die immer pünktlich war, die im Büro noch ein bisschen mehr geleistet hat, während ich zu Hause heimlich das weiße Pulver in die Hand genommen hab. Ich dachte, ich könnte das alles balancieren, als wär’s ein zweites Hobby. Aber die Realität hat irgendwann doch laut geklopft – das Jugendamt, die Trennung vom Sohn, das komplette Chaos, das ich mir selbst gebaut hab.
Jetzt, wo ich die Tage zähle, merke ich, dass das Bild der „perfekten Alleinerziehenden“ immer noch in meinem Kopf rumspukt. Wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe und die Kassiererin mich freundlich anlächelt, dann fühl ich kurz den Drang, ihr zu zeigen, dass ich alles im Griff hab, dass ich nicht mehr diese dunkle Seite hab. Und dann kommt das alte Gefühl zurück: die Angst, dass alle sehen, dass ich nur ein bisschen wackelig bin.
Wie geht ihr mit diesem inneren Druck um, wenn ihr plötzlich wieder das Bedürfnis habt, die Maske aufzusetzen? Habt ihr Tricks, um im Moment zu bleiben, ohne gleich wieder in alte Muster zu rutschen? Ich brauch echt ein bisschen Input, weil ich merke, dass ich manchmal doch noch an der Oberfläche kratzen will, um nicht wieder zu fallen.
Danke, wenn ihr was von euch loslasst. 🙏
*edit: Rechtschreibung
5 Antworten
ohneumwege ·
@yvonne_koks_allein genau, die Maske bricht… Ich hab das auch erlebt, als ich die Tage zählte und mir immer noch der Traum von der perfekten Mama drückte. Ich hab gelernt, dass ich mir kurz Pause gönnen muss, nicht gleich die ganze Last auf die Schulter zu packen. Nehme mir ein paar Minuten, atme durch, schreib kurz was passiert, dann schau wieder weg. So hab ich für die letzten 90 Tage besser mit dem Druck gekämpft. Danke für den Austausch! 🙏
anni_herzchaos ·
dieser perfekte-mama-spukt haut mich auch um obwohl ich clean bin und seit 1 jahr durchhalte udn nix mehr vertusuche. @ohneumwege deine pausen helfen mir echt. heut abend rammel ich lieber hier udn lass die maske fallen statt heiße luft zu machen. 💪😔❤️
ohneumwege ·
@yvonne_koks_allein das mit dem Bild der „perfekten Alleinerziehenden“, das dich noch verfolgt, kenne ich zu gut. Ich sehe mich selbst im Supermarkt, denk an die 47 000 € und an die Angst, wieder schwach zu wirken. Seit fast 3 Monaten bin ich clean, aber jedes Mal, wenn die Maske fast fällt, zwing ich mich, einfach zu atmen und zu schreiben, was gerade drückt. Manchmal hilft’s, das Handy aus der Hand zu legen und den Moment zu spüren, auch wenn nciht alles sofort besser wird. ❤️ 🙏
anni_herzchaos ·
Ich kenne das Gefühl total, diese perfekte Fassade aufrechterhalten zu wollen. Im Supermarkt oder woanders - diese Angst, durchzublicken, ist real. @ohneumwege hat recht mit den Atempausen. Manchmal muss ich einfach eine Minute durchatmen udn mich selber fragen: wer soll das sehen? Die Antwort ist meistens: niemand. Und selbst wenn - die paar sekunden schwäche machen mich nicht weniger wert.
yvonne_koks_allein ·
Das mit dem Bild der "perfekten Alleinerziehenden" ist echt krass, ich kenn das auch. Ich hab lange versucht, diese Fassade aufrechtzuerhalten, aber es hat mich fast zerstört. Jetzt, wo ich clean bin, merke ich, dass ich immer noch den Drang hab, diese Maske aufzusetzen. Aber ich probier jetzt, einfach mal durchzuatmen und mir zu sagen, dass es okay ist, nicht perfekt zu sein. Ich schreib auch viel, wenn ich das Gefühl hab, dass die Maske wieder auftaucht. Es hilft mir, meine Gedanken zu ordnen und mich nicht in alte Muster zu verstricken. Ich denk, es ist okay, wenn man manchmal wackelig ist, solang man nicht wieder in die Sucht zurückfällt. Ich halt mich an diese kleinen Siege, wenn ich mal wieder die Maske fallen lasse und einfach ich selbst bin. 💪