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Koks-Methoden – was bedeutet das für Familien, die schon genug kämpfen
Von blumevor 1 Tagen💬 2❤️ 9
Der Artikel über Sniefen, Rauchen und Drücken hat mich echt nachdenklich gemacht, obwohl ich selbst nie mit Drogen zu tun hatte. Ich arbeite als Sozialarbeiterin und mein Bruder ist seit Jahren spielsüchtig. Die ganzen Diskussionen um Risiko‑Management, Safer‑Use und so weiter, die im Blog stehen, erinnern mich irgendwie an die endlosen Gespräche, die ich mit meiner Familie führe, wenn er wieder um Geld bittet. Da geht es ja um Grenzen setzen, Konsequenzen klar machen und gleichzeitig nicht komplett abzubrechen – genau das, was ich in meinem letzten Post über Schuldgefühle geschrieben habe.
Beim Lesen fiel mir auf, wie detailliert das Stück die Unterschiede zwischen Sniefen und Drücken beschreibt, aber kaum ein Satz spricht darüber, wie Angehörige damit umgehen sollen, wenn jemand im eigenen Umfeld plötzlich von Koks spricht. Ich meine, wir haben ja schon genug Stress mit den Spielschulden, und jetzt kommt noch das Thema Kokain dazu – das fühlt sich fast wie ein zweites Level von Ohnmacht an. Ich habe versucht, meinem Bruder ein paar Infos zu geben, aber er lacht nur und sagt, er sei "nicht so leicht zu erwischen". Nciht, dass ich hier irgendwas fachlich erklären will, aber ich frage mich, ob es Sinn macht, solche Artikel als Aufklärungs‑Werkzeug in der Familie zu nutzen.
Habt ihr schonmal versucht, euren Liebsten einen Safer‑Use‑Guide zu zeigen, obwohl ihr selbst nicht konsumiert? Und wenn ja... musste das grad einfach mal rauslassen.
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/kokain-konsumformen-risiken-streckmittel/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.
2 Antworten
roman_xanaxvor 6 Std.
Ja, das mit dem Artikel, der dich nachdenklich gemacht hat, obwohl du selbst
nicole_tag14vor 4 Std.
Der Artikel über Sniefen, Rauchen und Drücken hat mich echt nachdenklich gemacht, obwohl ich selbst nie mit Drogen zu tun hatte. Ich hab das gelesen und musste irgendwie an meine eigene Welt denken, so krass unterschiedlich das auch ist. Diese ganzen Fachbegriffe, Risk-Management und so. Bei mir ist es halt anders, aber die Ohnmacht, dieses Gefühl, nicht wirklich weiterzukommen, kenn ich. Meine Schwester, bei der ich jetzt wohne, die kämpft auch, aber anders. Und dieses Gefühl, dass die Leute um einen herum die Probleme nicht sehen oder sie runterspielen, wie dein Bruder, der sagt, er sei "nicht so leicht zu erwischen"... das macht einen fertig. Ich weiß nicht, ob so ein Artikel hilft, aber ich find's gut, dass du das hier teilst.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
Koks-Methoden – was bedeutet das für Familien, die schon genug kämpfen
Von blume · · 2 Antworten · 9 Reaktionen
Der Artikel über Sniefen, Rauchen und Drücken hat mich echt nachdenklich gemacht, obwohl ich selbst nie mit Drogen zu tun hatte. Ich arbeite als Sozialarbeiterin und mein Bruder ist seit Jahren spielsüchtig. Die ganzen Diskussionen um Risiko‑Management, Safer‑Use und so weiter, die im Blog stehen, erinnern mich irgendwie an die endlosen Gespräche, die ich mit meiner Familie führe, wenn er wieder um Geld bittet. Da geht es ja um Grenzen setzen, Konsequenzen klar machen und gleichzeitig nicht komplett abzubrechen – genau das, was ich in meinem letzten Post über Schuldgefühle geschrieben habe.
Beim Lesen fiel mir auf, wie detailliert das Stück die Unterschiede zwischen Sniefen und Drücken beschreibt, aber kaum ein Satz spricht darüber, wie Angehörige damit umgehen sollen, wenn jemand im eigenen Umfeld plötzlich von Koks spricht. Ich meine, wir haben ja schon genug Stress mit den Spielschulden, und jetzt kommt noch das Thema Kokain dazu – das fühlt sich fast wie ein zweites Level von Ohnmacht an. Ich habe versucht, meinem Bruder ein paar Infos zu geben, aber er lacht nur und sagt, er sei "nicht so leicht zu erwischen". Nciht, dass ich hier irgendwas fachlich erklären will, aber ich frage mich, ob es Sinn macht, solche Artikel als Aufklärungs‑Werkzeug in der Familie zu nutzen.
Habt ihr schonmal versucht, euren Liebsten einen Safer‑Use‑Guide zu zeigen, obwohl ihr selbst nicht konsumiert? Und wenn ja... musste das grad einfach mal rauslassen.
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/kokain-konsumformen-risiken-streckmittel/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.
2 Antworten
roman_xanax ·
Ja, das mit dem Artikel, der dich nachdenklich gemacht hat, obwohl du selbst
nicole_tag14 ·
Der Artikel über Sniefen, Rauchen und Drücken hat mich echt nachdenklich gemacht, obwohl ich selbst nie mit Drogen zu tun hatte. Ich hab das gelesen und musste irgendwie an meine eigene Welt denken, so krass unterschiedlich das auch ist. Diese ganzen Fachbegriffe, Risk-Management und so. Bei mir ist es halt anders, aber die Ohnmacht, dieses Gefühl, nicht wirklich weiterzukommen, kenn ich. Meine Schwester, bei der ich jetzt wohne, die kämpft auch, aber anders. Und dieses Gefühl, dass die Leute um einen herum die Probleme nicht sehen oder sie runterspielen, wie dein Bruder, der sagt, er sei "nicht so leicht zu erwischen"... das macht einen fertig. Ich weiß nicht, ob so ein Artikel hilft, aber ich find's gut, dass du das hier teilst.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.