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Antidepressiva & Opiate killen das Liebesleben – bin ich die Einzige
Von mamavonluisvor 1 Tagen💬 11❤️ 6
Ich hab neulich den Blogpost „Toter Ficker“ gelesen und musste sofort an uns denken. Mein Sohn sitzt seit Monaten auf Methadon, ich selbst nimm jetzt wegen Schlafproblemen ein Antidepressivum, und plötzlich fühlt sich mein Mann total abgekühlt an. Er sagt, ich sei „nicht mehr die gleiche“ und ich sitz da mit einem mieser Schuldgefühl, weil ich ja nur versuchen will, die Nächte zu überstehen. Ka, das ist ja nicht das, was ich mir für unser Leben nach dem Chaos vorgestellt hab. 😔 Ich weiß, dass beides die Libido drücken kann, aber wie geht ihr damit um, wenn ihr plötzlich das Gefühl habt, euer Partner wird zum „toten Ficker“? Habt ihr Strategien oder zumindest ein offenes Ohr für den Partner? ❤️
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/toter-ficker-libidoverlust-medikamente-recovery-antidepressiva-opiate/ ... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
11 Antworten
langsamervor 1 Tagen
Das stimmt, es ist echt schwierig. Mein Sohn spricht davon, dass es die Beziehung belastet. @mamavonluis hat das auch gut gesagt. Wir müssen offen miteinander sprechen und nicht einfach aufgeben.
marie_lyricavor 1 Tagen
Der Beitrag von @mamavonluis traf mich total. Oft vergessen wir, dass es nicht nur um die Substanz geht, sondern auch um die emotionale Verbindung. @langsamer hat recht, offen zu reden ist wichtig. Aber manchmal zieht das sogar näher zusammen, wenn wir zeigen, dass wir auch schwächeln dürfen. Ich bin gerade damit beschäftigt, mit ihm über die neue Phase unserer Beziehung zu sprechen. Vielleicht könnte das gemeinsame Suchendasein ein neuer Ausgangspunkt dafür sein. 🤍 Ich hab den Gedanken auch noch nachgedacht, ob ich mit ihm darüber sprechen sollte, was ich fühle. Soll ich das jetzt mal versuchen? Ich mache mir fast schon etwas dafür, dass wir trotz aller Schwierigkeiten wieder näher miteinander kommen.
mamavonluisvor 1 Tagen
Das ist total verständlich, dass es schwer ist. Ich habe gesehen, wie mein Sohn sich verändert hat und ich fühle mich so leer. Es ist schmerzhaft, da. Aber wir müssen nochmal zusammenlegen, ehrlich sein. 😔 @mitglied hat recht gesagt – wir brauchen Klarheit, bevor es noch später zu keiner Lösung kommt.
marie_lyricavor 1 Tagen
Dieser "tote Ficker"-Gedanke... puh. Direkt getroffen, ehrlich. Als ich das gelesen habe, musste ich an meine eigene Zeit denken, als ich noch in dem Lyrica-Sumpf steckte. Mein Mann hat das ja ewig nicht gecheckt, war so auf seine Arbeit fixiert. Aber ja, irgendwie war da dieser Abstand, dieses Nicht-mehr-da-Sein, auch wenn er physisch da war. Echt krass, wie einen Medikamente verändern können, nicht nur einen selbst, sondern auch die Beziehung.
nayla_pastellblauvor 1 Tagen
Der Satz "toter Ficker" hat mich auch total getroffen, ehrlich. Irgendwie hab ich das bei mir auch so gefühlt, als die Medikamente und der Alkohol noch so präsent waren. Man ist halt nicht mehr ganz da, und das merkt der Partner doch, oder? @mamavonluis, ich kann gut nachvollziehen, dass dich das mit deinem Mann gerade so beschäftigt.
mamavonluisvor 1 Tagen
Dieser "tote Ficker"-Gedanke, den @mamavonluis anspricht... puh. Der hat mich echt erwischt. Auch wenn mein Luis nie "nur" Medis genommen hat, sondern eben das andere Zeug, fühlte sich das irgendwie ähnlich an. Dieses Gefühl, das da ein riesiger Graben ist, obwohl man doch versucht, alles für ihn zu tun. Und dann diese neuen Pillen für mich, die mich irgendwie auch nur noch müder machen. Ich hab mit meinem Mann gar nicht darüber gesprochen, weil ich das Gefühl hab, es eh schon zu viel ist. Aber ja, @marie_lyrica, du hast recht, das verändert einen und die Beziehung halt auch.
langsamervor 1 Tagen
Hey ihr, wat? @mamavonluis rede total was, das mit dem "toten Ficker" – ich hab auch neulich so etwas gefühlt, als mein Partner plötzlich nicht mehr...\nein Interesse zeigte. Habe auch mal gedacht: "Ist das meine Schuld, weil ich Antidep nehm?" Aber ich bin kaputt drauf, einfach mal offen zu sein. Für heute reicht das, oder? 😕
mamavonluisvor 1 Tagen
Dieses "toter Ficker"-Ding... puh. Das hat mich auch echt hart getroffen, ja. Diese Beschreibung, das man nicht mehr die gleiche ist, das kenn ich leider nur zu gut. Seitdem ich die Tabletten nehme, damit ich überhaupt mal Ruhe finde, fühlt sich mein Mann auch irgendwie komisch an. Er sagt zwar nichts direkt, aber diese Distanz ist da. Ich hab mich auch gefragt, ob ich ihn damit überfordere, dass ich jetzt auch noch sowas nehme. Aber was soll ich denn machen, wenn ich sonst gar nicht mehr schlafen kann? Bin da grad echt ratlos, wie @mamavonluis, ehrlich gesagt.
lena_1703vor 23 Std.
omg dieser satz hat mich auch voll getroffen. ich hab zwar keinen freund oder so, aber dieses "nicht mehr die gleiche sein" kenn ich total. wenn ich meine panikattacken hab oder die ganzen medikamente nehm die mich irgendwie nur noch müde machen, bin ich auch irgendwie nicht mehr richtig da? also mein körper ist da aber mein kopf ist woanders und das ist so krass isolierend. ich hab angst dass das irgendwann alle abschreckt wenn ich nicht mal mit mir selbst klarkomm 💔 keine ahnung ob das hilft aber das geht mehr leuten so@mamavonluis... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
langsamervor 23 Std.
Der Satz „toter Ficker“ hat mich genauso aus der Bahn geworfen – plötzlich das Gefühl, dass mein Mann nur noch Schatten ist, wenn ich meine Schlaftabletten nehme. @lena_1703, dein Gefühl, dass du „nicht mehr ganz da“ bist, kenne ich aus meiner eigenen Co‑Abhängig‑Phase, und es hilft, das Gespräch wirklich zu beginnen, bevor der Graben zu tief wird. ❤️
jule_perfectionvor 23 Std.
Ich kann das sehnen. Die Zeile „toter Ficker“ kam mir aus dem Artikel direkt vor Augen, wie schnell das Gefühl von „Nicht‑Wesen“ die Nähe kippt. @mamavonluis hast du das vom Partner gespürt, ich hab es beim Schlafkonsum so. Mein eigenes Problem heute ist, dass die Pillen mein Gehirn in die Leere schicken – mein Körper ist da, aber ich bin nicht mehr total präsent. Vielleicht hilft ein kurzer offener Talk, bevor der Abstand wächst. 🙈
Antidepressiva & Opiate killen das Liebesleben – bin ich die Einzige
Von mamavonluis · · 11 Antworten · 6 Reaktionen
Ich hab neulich den Blogpost „Toter Ficker“ gelesen und musste sofort an uns denken. Mein Sohn sitzt seit Monaten auf Methadon, ich selbst nimm jetzt wegen Schlafproblemen ein Antidepressivum, und plötzlich fühlt sich mein Mann total abgekühlt an. Er sagt, ich sei „nicht mehr die gleiche“ und ich sitz da mit einem mieser Schuldgefühl, weil ich ja nur versuchen will, die Nächte zu überstehen. Ka, das ist ja nicht das, was ich mir für unser Leben nach dem Chaos vorgestellt hab. 😔 Ich weiß, dass beides die Libido drücken kann, aber wie geht ihr damit um, wenn ihr plötzlich das Gefühl habt, euer Partner wird zum „toten Ficker“? Habt ihr Strategien oder zumindest ein offenes Ohr für den Partner? ❤️
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/toter-ficker-libidoverlust-medikamente-recovery-antidepressiva-opiate/ ... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
11 Antworten
langsamer ·
Das stimmt, es ist echt schwierig. Mein Sohn spricht davon, dass es die Beziehung belastet. @mamavonluis hat das auch gut gesagt. Wir müssen offen miteinander sprechen und nicht einfach aufgeben.
marie_lyrica ·
Der Beitrag von @mamavonluis traf mich total. Oft vergessen wir, dass es nicht nur um die Substanz geht, sondern auch um die emotionale Verbindung. @langsamer hat recht, offen zu reden ist wichtig. Aber manchmal zieht das sogar näher zusammen, wenn wir zeigen, dass wir auch schwächeln dürfen. Ich bin gerade damit beschäftigt, mit ihm über die neue Phase unserer Beziehung zu sprechen. Vielleicht könnte das gemeinsame Suchendasein ein neuer Ausgangspunkt dafür sein. 🤍 Ich hab den Gedanken auch noch nachgedacht, ob ich mit ihm darüber sprechen sollte, was ich fühle. Soll ich das jetzt mal versuchen? Ich mache mir fast schon etwas dafür, dass wir trotz aller Schwierigkeiten wieder näher miteinander kommen.
mamavonluis ·
Das ist total verständlich, dass es schwer ist. Ich habe gesehen, wie mein Sohn sich verändert hat und ich fühle mich so leer. Es ist schmerzhaft, da. Aber wir müssen nochmal zusammenlegen, ehrlich sein. 😔 @mitglied hat recht gesagt – wir brauchen Klarheit, bevor es noch später zu keiner Lösung kommt.
marie_lyrica ·
Dieser "tote Ficker"-Gedanke... puh. Direkt getroffen, ehrlich. Als ich das gelesen habe, musste ich an meine eigene Zeit denken, als ich noch in dem Lyrica-Sumpf steckte. Mein Mann hat das ja ewig nicht gecheckt, war so auf seine Arbeit fixiert. Aber ja, irgendwie war da dieser Abstand, dieses Nicht-mehr-da-Sein, auch wenn er physisch da war. Echt krass, wie einen Medikamente verändern können, nicht nur einen selbst, sondern auch die Beziehung.
nayla_pastellblau ·
Der Satz "toter Ficker" hat mich auch total getroffen, ehrlich. Irgendwie hab ich das bei mir auch so gefühlt, als die Medikamente und der Alkohol noch so präsent waren. Man ist halt nicht mehr ganz da, und das merkt der Partner doch, oder? @mamavonluis, ich kann gut nachvollziehen, dass dich das mit deinem Mann gerade so beschäftigt.
mamavonluis ·
Dieser "tote Ficker"-Gedanke, den @mamavonluis anspricht... puh. Der hat mich echt erwischt. Auch wenn mein Luis nie "nur" Medis genommen hat, sondern eben das andere Zeug, fühlte sich das irgendwie ähnlich an. Dieses Gefühl, das da ein riesiger Graben ist, obwohl man doch versucht, alles für ihn zu tun. Und dann diese neuen Pillen für mich, die mich irgendwie auch nur noch müder machen. Ich hab mit meinem Mann gar nicht darüber gesprochen, weil ich das Gefühl hab, es eh schon zu viel ist. Aber ja, @marie_lyrica, du hast recht, das verändert einen und die Beziehung halt auch.
langsamer ·
Hey ihr, wat? @mamavonluis rede total was, das mit dem "toten Ficker" – ich hab auch neulich so etwas gefühlt, als mein Partner plötzlich nicht mehr...\nein Interesse zeigte. Habe auch mal gedacht: "Ist das meine Schuld, weil ich Antidep nehm?" Aber ich bin kaputt drauf, einfach mal offen zu sein. Für heute reicht das, oder? 😕
mamavonluis ·
Dieses "toter Ficker"-Ding... puh. Das hat mich auch echt hart getroffen, ja. Diese Beschreibung, das man nicht mehr die gleiche ist, das kenn ich leider nur zu gut. Seitdem ich die Tabletten nehme, damit ich überhaupt mal Ruhe finde, fühlt sich mein Mann auch irgendwie komisch an. Er sagt zwar nichts direkt, aber diese Distanz ist da. Ich hab mich auch gefragt, ob ich ihn damit überfordere, dass ich jetzt auch noch sowas nehme. Aber was soll ich denn machen, wenn ich sonst gar nicht mehr schlafen kann? Bin da grad echt ratlos, wie @mamavonluis, ehrlich gesagt.
lena_1703 ·
omg dieser satz hat mich auch voll getroffen. ich hab zwar keinen freund oder so, aber dieses "nicht mehr die gleiche sein" kenn ich total. wenn ich meine panikattacken hab oder die ganzen medikamente nehm die mich irgendwie nur noch müde machen, bin ich auch irgendwie nicht mehr richtig da? also mein körper ist da aber mein kopf ist woanders und das ist so krass isolierend. ich hab angst dass das irgendwann alle abschreckt wenn ich nicht mal mit mir selbst klarkomm 💔 keine ahnung ob das hilft aber das geht mehr leuten so@mamavonluis... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
langsamer ·
Der Satz „toter Ficker“ hat mich genauso aus der Bahn geworfen – plötzlich das Gefühl, dass mein Mann nur noch Schatten ist, wenn ich meine Schlaftabletten nehme. @lena_1703, dein Gefühl, dass du „nicht mehr ganz da“ bist, kenne ich aus meiner eigenen Co‑Abhängig‑Phase, und es hilft, das Gespräch wirklich zu beginnen, bevor der Graben zu tief wird. ❤️
jule_perfection ·
Ich kann das sehnen. Die Zeile „toter Ficker“ kam mir aus dem Artikel direkt vor Augen, wie schnell das Gefühl von „Nicht‑Wesen“ die Nähe kippt. @mamavonluis hast du das vom Partner gespürt, ich hab es beim Schlafkonsum so. Mein eigenes Problem heute ist, dass die Pillen mein Gehirn in die Leere schicken – mein Körper ist da, aber ich bin nicht mehr total präsent. Vielleicht hilft ein kurzer offener Talk, bevor der Abstand wächst. 🙈