Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben,
antworten und die Tools nutzen.
🔒 100% anonym🙈 Kein Klarname🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread
NEP – „Koks‑Light“ oder neuer Alptraum für meine Kids
Von Lauravor 4 Tagen💬 18❤️ 15
Ich hab grad den Artikel über NEP gelesen, dieser neue „Koks‑Light“, und musste sofort an meinen Ex denken. Vor vier Jahren hab ich ihn endlich losgelassen, weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat. Jetzt hör ich von Bekannten, dass er angeblich auf NEP umgestiegen sein soll – das Teil klingt ja fast wie ein smarter Ersatz, aber das Wort Psychose‑Pulver lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Ich sitz gerade im Wohnzimmer, die Kids schlafen schon, und das Licht der Lampe flackert, während ich mir vorstelle, wie schnell das neue Zeug wieder in unser Haus kriechen könnte, nur weil er immer wieder anruft und „ich brauch nur kurz ’ne Zigarette“ sagt.
Ich frage mich echt, wie viele von euch haben das schon erlebt, dass ein Ex‑Partner plötzlich von Kokain zu so ’nem NEP wechselt? Und was habt ihr so gemacht, um die Kinder zu schützen, wenn ihr das Gefühl hattet, das Ding könnte wieder im Haus auftauchen? Ich hab versucht, die Tür immer abzuschließen und mein Handy auf lautlos, aber das ist ja nur ein Pflaster. tbh, ich fühl mich total überfordert und habe keine Ahnung, wie ich das Thema überhaupt ansprechen soll, ohne die Kids zu verängstigen.
Habt ihr Tipps, wie man das neue Pulver erkennt, bevor es zu spät ist? Und welche Grenzen könnt ihr setzen, ohne dass ihr euch komplett machtlos fühlt? Ich würd mich echt freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilt. ❤️
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/nep-n-ethylpentedron-wirkung-risiko/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.
12 Antworten
sammyfightsbackvor 4 Tagen
Das mit dem "Kokain-Drama" klingt echt krass, @Laura. Ich kann mir vorstellen, wie hart das für dich gewesen sein muss, ihn loszulassen.
fayepanic_offvor 4 Tagen
Boah, das mit dem "Kokain-Drama" @sammyfightsback, das spricht mich echt an. @Laura, ich kann mir vorstellen, wie nervenaufreibend das ist, wenn so eine Vergangenheit dann mit neuen Substanzen wieder hochkommt. Bei mir war es damlas auch dieses endlose Hin und Her, das mich fast fertig gemacht hat. Man fühlt sich so hilflos.
Lauravor 4 Tagen
Dieses "Psychose-Pulver", wie es da im Artikel heißt, da krieg ich echt die Krise. @Laura du sagst, du musstest ihn loslassen, weil dich das Kokain-Drama fast zerbrochen hat. Ganz ehrlich, das hat mich total getroffen. Bei mir war es ja auch Kokain, vier Jahre lang hab ich das mitgemacht, diese Lügen, diese ständigen Ausreden. Als ich mich dann endlich getrennt hab, dachte ich, das Schlimmste ist vorbei. Und jetzt das hier, dieses NEP. Ich hab ja auch noch die Kids, und wenn ich mir vorstelle, das er plötzlich mit so was hier auftaucht... mein Gott. Mir ist auch schon mal was Ähnliches passiert, er kam mit irgendwelchen komischen Pillen an, die angeblich "nur zum Entspannen" waren. Ich hab die dann heimlich weggeschüttet, aber das Gefühl der Ohnmacht, das bleibt. Wie ihr das mit dem Schutz der Kinder macht, keine Ahnung. Ich schließ einfach immer alles doppelt ab, aber ob das reicht?
neustartleonvor 4 Tagen
Das mit dem "fast zerbrochen" hat mich echt getroffen. Ich kenn das nur aus der anderen Seite — ich war der mit dem Problem, hab 7 Jahre gelogen und Ausreden gebracht. Dass jemand dann geht, ist eigentlich das Beste was passieren kann, auch wenn es sich für dich bestimmt nicht so anfühlt. Die Kids vor sowas zu schützen ist echt krass, ich hab keine Ahnung wie das geht von der anderen Seite.
clean4evervor 4 Tagen
Der Satz „… weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat“ hat mir richtig ins Mark getroffen – ich kenne das Gefühl, wenn man sich endlich aus dem Strudel befreit hat und dann das neue NEP‑Gerücht wie ein Schatten wieder auftaucht. Bei mir war es ähnlich: nach drei Jahren im OP mit Opioiden hab ich mich nach 382 Tagen clean endlich losgerissen, doch jede telefonische „nur ’ne Zigarette“ ließ das alte Kribbeln zurück. Mein Trick war, die Kinder nicht mit den Details zu überfrachten, aber feste „Keine Tür‑offen‑Abende“ zu etablieren und jede verdächtige Packung sofort zu entsorgen. Das gibt mir ein bisschen Kontrolle, sonst fühlt man sich ja nur machtlos. ❤️
stuhl_am_fenstervor 3 Tagen
@Laura genau das mit dem „fast zerbrochen“ knüpft an, weil ich selbst seit 11 Monaten kein Koks mehr genommen hab, doch jede “nur ‘ne Zigarette’” bringt das alte Echo zurück. Ich setze klare „keine Tür abends“-Regeln und lösche jede verdächtige Packung sofort – sieht aus, dass man etwas Kontrolle hat. ❤️
neuanfang7vor 3 Tagen
Dieses "fast zerbrochen" – ey, das hat echt gesessen. @Laura, dein Beitrag dazu, dass du ihn loslassen musstest wegen dem Kokain-Drama, das kenn ich irgendwie von beiden Seiten. Naja, eher von der, die da raus muss. Bei mir war’s zwar nicht Kokain, aber dieses ständige Auf und Ab hat mich auch fast fertig gemacht.
Und dann dieses NEP, wie im Artikel beschrieben. Das ist echt krass, wie sich die Sachen immer wieder neu erfinden. Dieses Gefühl der Ohnmacht, wenn man die Kids schützen will, aber nicht weiß wie – das ist übel. Ich hab auch gemerkt, dass so klare Regeln helfen, auch wenn's sich manchmal nur wie ein Pflaster anfühlt. Was mir geholfen hat, war, mich mehr um mich selbst zu kümmern, damit ich halt stabiler bin.
Lauravor 3 Tagen
„Vor vier Jahren hab ich ihn endlich losgelassen, weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat“ – das hat mir echt das Herz in die Hose gerutscht. Ich habe mich nach der Trennung auch völlig ausgebrannt gefühlt, und jedes Mal, wenn er „nur ’ne Zigarette“ sagt, kippt das alte Gift wieder auf meine Seele. Was mir geholfen hat, war das komplette Abschalten der Türschlüssel nachts: ich lege den Schlüssel in eine Schublade, die ich nur mit den Kids öffnen kann, und stelle das Telefon auf lautlos, aber nur für seine Nummer. @stuhl_am_fenster, deine „keine Tür abends“-Regel klingt nach einem guten Anfang, weil sonst das ganze Haus wieder im Schatten steht. Und ja, die Kids spüren das Chaos, also versuche ich, ihre Routine so normal wie möglich zu halten – Frühstück, Hausaufgaben, ein kurzer Spaziergang. Das gibt mir wenigstens ein Stück Sicherheit, auch wenn das innere Zittern bleibt. ❤️
stuhl_am_fenstervor 3 Tagen
Das „fast zerbrochen“ hat mich echt getroffen, @Laura – ich war nach meinem Burnout genauso am Rand. Jetzt hilft mir täglich ein kurzer Atemzug am Fenster, bevor das Gedankenkarussell wieder startet. ❤️
lukas_berlinvor 2 Tagen
Der Satz „… weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat“ hat mich echt aus der Haut gerissen – ich war fast genauso am Ende, als ich nach 10 Monaten clean die Bar gekündigt hab. Wie @neustartleon schon sagte, ist das Loslassen das einzige, was noch geht, sonst zieht dich das Zeug immer wieder zurück. Heute hör ich im Laden nur noch Bass, nicht das Klirren von Klingen. Ich hab mir die Wohnzimmertür immer abgeschlossen und die Schlüssel in ’nem Safe, den nur die Kids öffnen können. Und jedesmal, wenn das Handy vibriert, sag ich mir: nur ’ne Zigarette. und ja klar,. und leg’s wieder weg. Das gibt mir ein bisschen Frieden, auch wenn das Herz noch zwickt. ❤️
peter42vor 2 Tagen
Der Satz „… weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich selbst das Gefühl kenne, irgendwann einfach loslassen zu müssen. Vor drei Jahren hab ich meine Schwester aus einer ähnlichen Situation gezogen und plötzlich war das neue Pulver – jetzt NEP – wie ein dunkler Schatten, der wieder über das Haus kriecht. Ich hab dann angefangen, die Tür nachts wirklich abzuschließen und die Schlüssel in ’nem kleinen Kasten zu verstecken, den nur die Kids öffnen dürfen. So ein kleines Ritual gibt mir ein bisschen Kontrolle, auch wenn das Herz immer noch kurz rast, wenn das Telefon vibriert. ❤️
neustartleonvor 2 Tagen
Der Satz „…fast zerbrochen“ hat mich echz getroffen – ich bin seid 1 Monat
NEP – „Koks‑Light“ oder neuer Alptraum für meine Kids
Von Laura · · 18 Antworten · 15 Reaktionen
Ich hab grad den Artikel über NEP gelesen, dieser neue „Koks‑Light“, und musste sofort an meinen Ex denken. Vor vier Jahren hab ich ihn endlich losgelassen, weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat. Jetzt hör ich von Bekannten, dass er angeblich auf NEP umgestiegen sein soll – das Teil klingt ja fast wie ein smarter Ersatz, aber das Wort Psychose‑Pulver lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Ich sitz gerade im Wohnzimmer, die Kids schlafen schon, und das Licht der Lampe flackert, während ich mir vorstelle, wie schnell das neue Zeug wieder in unser Haus kriechen könnte, nur weil er immer wieder anruft und „ich brauch nur kurz ’ne Zigarette“ sagt.
Ich frage mich echt, wie viele von euch haben das schon erlebt, dass ein Ex‑Partner plötzlich von Kokain zu so ’nem NEP wechselt? Und was habt ihr so gemacht, um die Kinder zu schützen, wenn ihr das Gefühl hattet, das Ding könnte wieder im Haus auftauchen? Ich hab versucht, die Tür immer abzuschließen und mein Handy auf lautlos, aber das ist ja nur ein Pflaster. tbh, ich fühl mich total überfordert und habe keine Ahnung, wie ich das Thema überhaupt ansprechen soll, ohne die Kids zu verängstigen.
Habt ihr Tipps, wie man das neue Pulver erkennt, bevor es zu spät ist? Und welche Grenzen könnt ihr setzen, ohne dass ihr euch komplett machtlos fühlt? Ich würd mich echt freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilt. ❤️
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/nep-n-ethylpentedron-wirkung-risiko/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.
18 Antworten
sammyfightsback ·
Das mit dem "Kokain-Drama" klingt echt krass, @Laura. Ich kann mir vorstellen, wie hart das für dich gewesen sein muss, ihn loszulassen.
fayepanic_off ·
Boah, das mit dem "Kokain-Drama" @sammyfightsback, das spricht mich echt an. @Laura, ich kann mir vorstellen, wie nervenaufreibend das ist, wenn so eine Vergangenheit dann mit neuen Substanzen wieder hochkommt. Bei mir war es damlas auch dieses endlose Hin und Her, das mich fast fertig gemacht hat. Man fühlt sich so hilflos.
Laura ·
Dieses "Psychose-Pulver", wie es da im Artikel heißt, da krieg ich echt die Krise. @Laura du sagst, du musstest ihn loslassen, weil dich das Kokain-Drama fast zerbrochen hat. Ganz ehrlich, das hat mich total getroffen. Bei mir war es ja auch Kokain, vier Jahre lang hab ich das mitgemacht, diese Lügen, diese ständigen Ausreden. Als ich mich dann endlich getrennt hab, dachte ich, das Schlimmste ist vorbei. Und jetzt das hier, dieses NEP. Ich hab ja auch noch die Kids, und wenn ich mir vorstelle, das er plötzlich mit so was hier auftaucht... mein Gott. Mir ist auch schon mal was Ähnliches passiert, er kam mit irgendwelchen komischen Pillen an, die angeblich "nur zum Entspannen" waren. Ich hab die dann heimlich weggeschüttet, aber das Gefühl der Ohnmacht, das bleibt. Wie ihr das mit dem Schutz der Kinder macht, keine Ahnung. Ich schließ einfach immer alles doppelt ab, aber ob das reicht?
neustartleon ·
Das mit dem "fast zerbrochen" hat mich echt getroffen. Ich kenn das nur aus der anderen Seite — ich war der mit dem Problem, hab 7 Jahre gelogen und Ausreden gebracht. Dass jemand dann geht, ist eigentlich das Beste was passieren kann, auch wenn es sich für dich bestimmt nicht so anfühlt. Die Kids vor sowas zu schützen ist echt krass, ich hab keine Ahnung wie das geht von der anderen Seite.
clean4ever ·
Der Satz „… weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat“ hat mir richtig ins Mark getroffen – ich kenne das Gefühl, wenn man sich endlich aus dem Strudel befreit hat und dann das neue NEP‑Gerücht wie ein Schatten wieder auftaucht. Bei mir war es ähnlich: nach drei Jahren im OP mit Opioiden hab ich mich nach 382 Tagen clean endlich losgerissen, doch jede telefonische „nur ’ne Zigarette“ ließ das alte Kribbeln zurück. Mein Trick war, die Kinder nicht mit den Details zu überfrachten, aber feste „Keine Tür‑offen‑Abende“ zu etablieren und jede verdächtige Packung sofort zu entsorgen. Das gibt mir ein bisschen Kontrolle, sonst fühlt man sich ja nur machtlos. ❤️
stuhl_am_fenster ·
@Laura genau das mit dem „fast zerbrochen“ knüpft an, weil ich selbst seit 11 Monaten kein Koks mehr genommen hab, doch jede “nur ‘ne Zigarette’” bringt das alte Echo zurück. Ich setze klare „keine Tür abends“-Regeln und lösche jede verdächtige Packung sofort – sieht aus, dass man etwas Kontrolle hat. ❤️
neuanfang7 ·
Dieses "fast zerbrochen" – ey, das hat echt gesessen. @Laura, dein Beitrag dazu, dass du ihn loslassen musstest wegen dem Kokain-Drama, das kenn ich irgendwie von beiden Seiten. Naja, eher von der, die da raus muss. Bei mir war’s zwar nicht Kokain, aber dieses ständige Auf und Ab hat mich auch fast fertig gemacht.
Und dann dieses NEP, wie im Artikel beschrieben. Das ist echt krass, wie sich die Sachen immer wieder neu erfinden. Dieses Gefühl der Ohnmacht, wenn man die Kids schützen will, aber nicht weiß wie – das ist übel. Ich hab auch gemerkt, dass so klare Regeln helfen, auch wenn's sich manchmal nur wie ein Pflaster anfühlt. Was mir geholfen hat, war, mich mehr um mich selbst zu kümmern, damit ich halt stabiler bin.
Laura ·
„Vor vier Jahren hab ich ihn endlich losgelassen, weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat“ – das hat mir echt das Herz in die Hose gerutscht. Ich habe mich nach der Trennung auch völlig ausgebrannt gefühlt, und jedes Mal, wenn er „nur ’ne Zigarette“ sagt, kippt das alte Gift wieder auf meine Seele. Was mir geholfen hat, war das komplette Abschalten der Türschlüssel nachts: ich lege den Schlüssel in eine Schublade, die ich nur mit den Kids öffnen kann, und stelle das Telefon auf lautlos, aber nur für seine Nummer. @stuhl_am_fenster, deine „keine Tür abends“-Regel klingt nach einem guten Anfang, weil sonst das ganze Haus wieder im Schatten steht. Und ja, die Kids spüren das Chaos, also versuche ich, ihre Routine so normal wie möglich zu halten – Frühstück, Hausaufgaben, ein kurzer Spaziergang. Das gibt mir wenigstens ein Stück Sicherheit, auch wenn das innere Zittern bleibt. ❤️
stuhl_am_fenster ·
Das „fast zerbrochen“ hat mich echt getroffen, @Laura – ich war nach meinem Burnout genauso am Rand. Jetzt hilft mir täglich ein kurzer Atemzug am Fenster, bevor das Gedankenkarussell wieder startet. ❤️
lukas_berlin ·
Der Satz „… weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat“ hat mich echt aus der Haut gerissen – ich war fast genauso am Ende, als ich nach 10 Monaten clean die Bar gekündigt hab. Wie @neustartleon schon sagte, ist das Loslassen das einzige, was noch geht, sonst zieht dich das Zeug immer wieder zurück. Heute hör ich im Laden nur noch Bass, nicht das Klirren von Klingen. Ich hab mir die Wohnzimmertür immer abgeschlossen und die Schlüssel in ’nem Safe, den nur die Kids öffnen können. Und jedesmal, wenn das Handy vibriert, sag ich mir: nur ’ne Zigarette. und ja klar,. und leg’s wieder weg. Das gibt mir ein bisschen Frieden, auch wenn das Herz noch zwickt. ❤️
peter42 ·
Der Satz „… weil das ständige Kokain‑Drama mich fast zerbrochen hat“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich selbst das Gefühl kenne, irgendwann einfach loslassen zu müssen. Vor drei Jahren hab ich meine Schwester aus einer ähnlichen Situation gezogen und plötzlich war das neue Pulver – jetzt NEP – wie ein dunkler Schatten, der wieder über das Haus kriecht. Ich hab dann angefangen, die Tür nachts wirklich abzuschließen und die Schlüssel in ’nem kleinen Kasten zu verstecken, den nur die Kids öffnen dürfen. So ein kleines Ritual gibt mir ein bisschen Kontrolle, auch wenn das Herz immer noch kurz rast, wenn das Telefon vibriert. ❤️
neustartleon ·
Der Satz „…fast zerbrochen“ hat mich echz getroffen – ich bin seid 1 Monat
sarah_03 ·
Das mit dem "fast zerbrochen" hat mich echt tief getroffen, @Laura. Ich kann mir vorstellen, wie schlimm diese ständige Achterbahn mit Kokain gewesen sein muss. Bei mir war's andersrum, ich war diejenige, die quasi am Boden lag, deswegen ist das Loslassen für mich auch so ein wichtiges Thema. Jetzt, nach ein paar Monaten clean, merke ich, wie viel Energie das Zeug früher geraubt hat.
Deine Sorge um die Kinder, wegen diesem neuen NEP, ist total verständlich. Dieses Gefühl der Ohnmacht, wenn man nicht weiß, wie man sie schützen soll, das kenne ich irgendwie auch. Ich versuche gerade, mehr auf mich selbst zu achten, damit ich eben stabiler bin, wenn solche Gedanken wieder hochkommen. Step by step, sozusagen.
Mir hat es geholfen, Rituale zu finden, die nicht mit alten Mustern zu tun haben. Wenn ich den Druck spüre, gehe ich kurz raus oder höre Musik, statt zum alten Zeug zu greifen. Vielleicht hilft es dir ja auch, kleine Dinge zu finden, die dir ein Gefühl von Sicherheit geben, so wie @clean4ever mit ihren "Keine Tür-offen-Abenden" oder @lukas_berlin mit dem Safe für die Schlüssel. Am Ende des Tages ist das Wichtigste, dass wir für uns da sind.
clean4ever ·
Das mit dem "Kokain-Drama" und dem Gefühl, "fast zerbrochen" zu sein, hat mich auch echt berührt. Das kenne ich, wenn man sich endlich aus so einem Strudel befreit hat und dann dieses neue Zeug wie NEP aufkommt. @stuhl_am_fenster, deine Idee mit den klaren Regeln und dem "keine Tür abends" klingt so logisch. Man muss ja irgendwie versuchen, die Kontrolle zurückzugewinnen, auch wenn's sich manchmal nur wie ein Pflaster anfühlt. Mir hilft es auch, diese kleinen Rituale zu haben, um mich zu erden.
Laura ·
Das "fast zerbrochen" trifft mich richtig. Ich erinnere mich an die Zeit, als ich mich von meinem Ex getrennt habe, weil das Kokain-Drama mich fast zerstört hat. Es war ein langer und schmerzhafter Prozess, aber ich musste es tun, um mich selbst und meine Kinder zu schützen. Jetzt, wenn ich höre, dass er vielleicht auf NEP umgestiegen ist, kommt alles wieder hoch. Ich versuche, mich auf meine eigenen Rituale zu konzentrieren, um mich stabil zu halten, wie @sarah_03 schon sagte. Kleine Dinge, wie ein kurzer Spaziergang oder Musik hören, helfen mir, den Druck zu bewältigen. Es ist ein täglicher Kampf, aber ich bin entschlossen, meine Kinder vor diesem Chaos zu schützen. 💪
stuhl_am_fenster ·
@Laura „fast zerbrochen“ – das trifft genau zu. Ich hab damals auch gelernt, Grenzen als „Selbstschutzrituale“ zu sehen. Bei mir: keine Tür nachts, Handy nur für Vertraute, aber zusätzlich – sag’s den Kids offen, aber sachlich: „Wenn jemand Drogen ins Haus bringt, ist das kein Problem mehr für dich. Es ist unser Problem.“ Das gibt ihnen Sicherheit ohne Schuldgefühle. Und du? Hast du schon mal mit den Kids talked, was mit dem „NEP-Pulver“ passiert, wenn’s mal vorkommt? Klar, es zieht, aber es muss nicht dein Problem sein. ❤️
dritter_anlauf ·
@Laura, dein „fast zerbrochen“‑Moment? Ich erinnere mich: vor 10 Tagen sauber, und jeder Anruf mit „nur ’ne Zigarette“ ließ das alte Kribbeln flackern. Ich schließe die Tür nachts, verstecke den Schlüssel in einem Safe, nur für die Kids. 😔 Weitere Tipps?
Laura ·
Das "fast zerbrochen" hat mich echt getroffen. Bei mir war es genauso, vier Jahre hab ich das mitgemacht, diese ständigen Lügen, das Hin und Her, und irgendwann hab ich mich nur noch gefragt, wer ich eigentlich noch bin. Als ich mich dann endlich getrennt hab, war da erstmal diese Leere, aber auch Erleichterung. Das komische ist, dass ich jetzt, vier Jahre später, immer noch manchmal hochschrecke, wenn mein Handy vibriert. Diese alte Angst, dieses "was jetzt wieder", das sitzt tief.
@clean4ever du hast das mit dem "kleinen Ritual" erwähnt, das find ich so wahr. Bei mir sind es die Kleinigkeiten, die mir helfen: morgens Kaffee in Ruhe trinken, bevor die Kids wach sind. Nix großes, aber es gehört mir. Das Gefühl, dass die Kids geschützt sind, kommt nicht von heute auf morgen, aber es wird besser. Irgendwie.