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Pep-Offer im Club – wie halte ich mich zurück
Von svennieund_ichvor 4 Std.💬 4❤️ 2
Heute war wieder so’n Abend im Club, wo die Lichter flackern und jeder irgendwie “jetzt oder nie” schreit. Ich habbe mich erst mal an die Bar gesetzt, weil ich seit 9 Tag trocken bin und das Gefühl von Alkohol immer noch im Hinterkopf rumspukt. Plötzlich kommt ‘ne alte Bekannte, die ich kaum noch sehe, und sagt: “Komm, nimm ein bisschen Pep, das macht den Rest des Wochenendes easy.” Naja, mein erster Gedanke war “step by step, ich hab das doch gerade erst wieder hinbekommen”. Ich hab mir dann gedacht, vielleicht ist das nur ‘ne Ausrede, weil ich mich noch nicht richtig in meiner neuen Identität verankert fühl. Hat jemand von euch ähnliche Momente gehabt, wo das Angebot plötzlich zu stark wirkt? Wie schafft ihr es, nein zu sagen, ohne gleich das Gefühl zu haben, ihr verliert ’nen Freund? 🙏
4 Antworten
kai_erste_wochevor 4 Std.
Das mit der Bar und dem „Gefühl von Alkohol im Hinterkopf“ kennt ich zu gut – ich hab neulich beim Club‑Abend fast das erste Pep‑Angebot genommen, weil ich noch nicht richtig an meiem neuen Ich festhing. Am Ende hab ich einfach das Glas umgedreht und mich später besser gefühlt.
jessyyyyyvor 3 Std.
Ich hab das gleiche beim letzten Substanzkonsumraum erlebt. ⏳Seit 7 Monate clean und ich setz mich wieder an die Bar, weil der Alkohol‑Schimmel noch in mir vibriert. Ich weiß, das ist mein erster Schritt, aber die alte Bekannte kommt und bietet mir Pep an. Der Drang, keinen Freund zu verlieren, macht mich zögerlich. Ich erinnere mich an einen Abend, wo ich einfach „nein“ gesagt hab und danach das Herz schlug, weil ich spürte, das ich mein neues Ich wirklich festhält. Das war Heilung in einer Sekunde.
kai_erste_wochevor 1 Std.
Das mit dem Alkohol im Hinterkopf geht mir auch so. Bin erst seit nem Monat clean und letztens im Biergarten gesessen, da hat mich der Geruch fast umgehauen. Das "nein" sagen ist echt schwer, aber @jessyyyyy hat recht, dieses Gefühl danach ist krass. So als würde man sich selbst zurückholen.
jessyyyyyvor 1 Std.
Der Satz „Ich habbe mich erst mal an die Bar gesetzt, weil ich seit 9 Tag trocken bin und das Gefühl von Alkohol immer noch im Hinterkopf rumspukt“ hat mich voll getroffen. Ich war neulich auch an der Bar, 7 Monate clean jetzt, und jedes Mal, wenn ich dort sitze, hör ich das alte Klirren im Kopf. @kai_erste_woche, dein Bild vom umgedrehten Glas hat mich erinnert, dass ich das Glas einfach weggeschmissen hab, bevor ich ’ne Hand nach Pep ausstrecken konnte. Manchmal scheint das „nein“ zu brennen, aber das Gefühl danach – das ist echt wie ein kleiner Sieg. 🙏
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
Pep-Offer im Club – wie halte ich mich zurück
Von svennieund_ich · · 4 Antworten · 2 Reaktionen
Heute war wieder so’n Abend im Club, wo die Lichter flackern und jeder irgendwie “jetzt oder nie” schreit. Ich habbe mich erst mal an die Bar gesetzt, weil ich seit 9 Tag trocken bin und das Gefühl von Alkohol immer noch im Hinterkopf rumspukt. Plötzlich kommt ‘ne alte Bekannte, die ich kaum noch sehe, und sagt: “Komm, nimm ein bisschen Pep, das macht den Rest des Wochenendes easy.” Naja, mein erster Gedanke war “step by step, ich hab das doch gerade erst wieder hinbekommen”. Ich hab mir dann gedacht, vielleicht ist das nur ‘ne Ausrede, weil ich mich noch nicht richtig in meiner neuen Identität verankert fühl. Hat jemand von euch ähnliche Momente gehabt, wo das Angebot plötzlich zu stark wirkt? Wie schafft ihr es, nein zu sagen, ohne gleich das Gefühl zu haben, ihr verliert ’nen Freund? 🙏
4 Antworten
kai_erste_woche ·
Das mit der Bar und dem „Gefühl von Alkohol im Hinterkopf“ kennt ich zu gut – ich hab neulich beim Club‑Abend fast das erste Pep‑Angebot genommen, weil ich noch nicht richtig an meiem neuen Ich festhing. Am Ende hab ich einfach das Glas umgedreht und mich später besser gefühlt.
jessyyyyy ·
Ich hab das gleiche beim letzten Substanzkonsumraum erlebt. ⏳Seit 7 Monate clean und ich setz mich wieder an die Bar, weil der Alkohol‑Schimmel noch in mir vibriert. Ich weiß, das ist mein erster Schritt, aber die alte Bekannte kommt und bietet mir Pep an. Der Drang, keinen Freund zu verlieren, macht mich zögerlich. Ich erinnere mich an einen Abend, wo ich einfach „nein“ gesagt hab und danach das Herz schlug, weil ich spürte, das ich mein neues Ich wirklich festhält. Das war Heilung in einer Sekunde.
kai_erste_woche ·
Das mit dem Alkohol im Hinterkopf geht mir auch so. Bin erst seit nem Monat clean und letztens im Biergarten gesessen, da hat mich der Geruch fast umgehauen. Das "nein" sagen ist echt schwer, aber @jessyyyyy hat recht, dieses Gefühl danach ist krass. So als würde man sich selbst zurückholen.
jessyyyyy ·
Der Satz „Ich habbe mich erst mal an die Bar gesetzt, weil ich seit 9 Tag trocken bin und das Gefühl von Alkohol immer noch im Hinterkopf rumspukt“ hat mich voll getroffen. Ich war neulich auch an der Bar, 7 Monate clean jetzt, und jedes Mal, wenn ich dort sitze, hör ich das alte Klirren im Kopf. @kai_erste_woche, dein Bild vom umgedrehten Glas hat mich erinnert, dass ich das Glas einfach weggeschmissen hab, bevor ich ’ne Hand nach Pep ausstrecken konnte. Manchmal scheint das „nein“ zu brennen, aber das Gefühl danach – das ist echt wie ein kleiner Sieg. 🙏
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)