Öffentlich lesbarer Thread
Warum ich nachts endlich ein bisschen schlafen kann – und was das für mich bedeutet
Gestern war so ein langer Tag, wo ich am Ende alles einfach mal bei ein bisschen Kartoffelbrei zurücksetzte. Der kleine Karl hatte 10:00 Uhr ein Bilder‑Projekt und die 8-Jährige wollte den ganzen Nachmittag spielen, während der Vater in der Tür schlummerte und ich am Tisch stand und die Tür verschloss, nur weil die Kälte da. Ich hab die Schüssel abgestellt, weil ich dachte, ich würde mich gleich aber noch mehr verlieren, wenn ich die Aufgabe annehme, für die ich Daheim bin.
Ich hab mich dann auf die alte Duschmatte gelegt, die ich immer für schnelle Entspannungen benutzt hab – ohne Sprünge, ohne Hitze. Ein paar tiefe Atemzüge, ein bisschen Musik, die mich in den Schaff, plötzlich, mitten in diesem Chaos, habe ich ein Lächeln auf den Lippen. Ich darf mich nicht mehr jedes Mal für die Schuldgefühle in der Mittagspause verkriechen. Ich muss lernen, an mich zu denken – auch wenn es nur ein paar Minuten sind.
Und jetzt frage ich: Wer kennt das Gefühl, wenn man einen kurzen „Pause‑Moment“ findet, aber dabei trotzdem den ganzen Rest des Tages für die Verantwortung um den Tisch zu bringen, die Angst zu vertragen, wie die Kinder fragen? Wie schafft ihr, dass diese kurzen Momente nicht von der Müdigkeit übertönt werden? Ich hab mir gedacht, vielleicht hilft es, wenn ihr mir sagt, was ihr macht, um euch selbst ein bisschen zu stärken, anstatt nur mehr zu tun.💪
