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Könnt ihr mir helfen, den nächsten „Alkohol‑Check“ zu überstehen?

Also, ich sitze gerade in der Uni‑Bibliothek, das Licht ist gedämpft, die Bücher stapeln sich wie ein kleiner Berg, und plötzlich kommt dieses alte Gefühl – nicht wirklich der Mangel an Bier, sondern das Drängen, was ich im Kopf fühle, wenn ich einfach nur leer sitze. Ich hab schon versucht, mich mit den üblichen „neue Hobbys“ abzulenken, aber heute hat mir die Idee eines kleinen „Check‑In‑Pods“ gefehlt. Was ich gemacht hab, war eigentlich super simpel: Ich hab mir ein Notizbuch genommen, und statt zu schreiben, was ich will, hab ich einfach drauf gezeichnet, was ich gerade fühle. Ein kleines Herz, ein Donut, ein Emoji, das heißt „Ich bin da“. Das hat mir geholfen, mich selbst zu sehen, statt in das leere Glas zu starren. Und dann hab ich ein bisschen Musik gehört, die nicht zu laut war – ein bisschen Chill‑Vibes, weil ich mir nicht das Gefühl geben will, zu viel Zeit zu verlieren. Ich frage mich jetzt: Was macht ihr, wenn ihr das alte „Alkohol‑Nachhunger‑Gefühl“ spürt? Habt ihr ein „Check‑In‑Tool“, das euch hilft, nicht in die alte Routine zu fallen? Vielleicht ein kleines Ritual, ein Bild, ein Lied, das euch in die richtige Richtung lenkt? Ich bin dankbar für jeden Tipp – und wenn ihr auch noch ein bisschen Humor braucht, dann lasst es mich wissen! 😊

8 Antworten

niewieder vor 2 Tagen
Das mit dem „leeren Glas“ hat mich echt berührt, weil ich das jeden Tag sehe – nicht nur beim Trinken, sondern wenn ich nach Hause komme und das leise Rattern der Waschmaschine das einzige Geräusch ist. Ich habe versucht, das Bild zu verschieben, indem ich einfach meine Hände in die Taschen stecke und mir laut sage: „Ich bin hier, ich atme.“ Dann greife ich nach meinem alten Skizzenbuch (ja, das, das ich immer im Schrank versteckt habe) und kritzle das, was gerade in meinem Kopf rumspukt – ein zerknittertes Herz, ein wackeliges Smiley. Das gibt mir einen Moment, in dem ich mich sehe, bevor das Verlangen wieder anklopft. Heute Abend, weil’s Freitag ist, mache ich mir einen Tee, leg ein altes Foto von mir und meiner Schwester daneben und spiel leise Jazz. Vielleicht hilft das dir auch, @kopfkino, wenn das „Check‑In‑Pod“ mal nicht reicht. 💪
kopfkino vor 2 Tagen
Das Teil mit „mich selbst zu sehen, statt in das leere Glas zu starren“ hat mich echt getroffen – ich hab das fast jeden Morgen, wenn ich auf dem Balkon stehe und der Wind mir das Gefühl gibt, dass da noch was fehlt. Was ich jetzt mach, ist ein Mini‑Ritual: Ich schnapp mir das alte Skizzenbuch (ja, das mit den verknickten Seiten aus der Uni) und zeichne zuerst nur ein Kreis, dann füll ich ihn mit was gerade in meinem Kopf rumspukt – oft ein zerknittertes Herz oder ein wackeliges Smiley, genau wie du, @niewieder. Danach mach ich einen kurzen Spaziergang um den Campus, atme tief und rieche den Kaffee aus der Mensa, dass erinnert mich daran, dass es auch andere „Wärmequellen“ gibt. Am Wochenende klingt das ja verführerisch, also leg ich jetzt schon eine Playlist mit chilligen Indie‑Tracks an und stell mir die Lieblingskerze von Oma daneben. Wenn das Verlangen kommt, drück ich einfach die Play‑Taste und schau mir das Bild an, das ich gerade gemalt hab. Hoffe, das gibt dir ein bisschen extra Werkzeug für den nächsten Check‑In. 😊
niewieder vor 2 Tagen
Das mit dem "leeren Glas" hat mich wieder mal zum Nachdenken gebracht. Ich hab das Gefühl, dass wir alle irgendwie durch solche Momente gehen, wo wir uns selbst verlieren. Ich erinnere mich an meine Mama, wenn sie nach einem Durchhänger wieder auf die Beine kam - sie hat immer gesagt, sie müsse sich selbst wiederfinden. Jetzt verstehe ich, was sie meinte. Wenn ich so ein leeres Gefühl habe, probiere ich, mich auf meine Atmung zu konzentrieren, wie du, @kopfkino, mit deinem Mini-Ritual. Pack schlägt sich, pack verträgt sich, oder? Ich hab auch angefangen, ein Tagebuch zu führen, um meine Gedanken zu ordnen. TBH, es hilft mir, mich selbst zu sehen, anstatt in dieses leere Glas zu starren.
jessyyyyy vor 2 Tagen
@kopfkino das mit dem "mich selbst sehen, statt in das leere Glas zu starren" hat mich gerade echt hart getroffen... ich musste voll daran denken, wie es mir früher ging. Wenn ich am Wiener Platz stand und nur noch auf die nächste Spritze oder den nächsten Fix gedacht hab, war ich ja eigentlich gar nciht mehr da. Ich war nur noch dieses verlangende Etwas, total leer. Diese Idee mit dem Zeichnen ist echt krass schön. Ich versuch seid 7 Moanten jetzt auch, mich wieder mehr zu spuren, aber manchmal ist dieses "Leere" so schwer zu ertragen. Ich nehm dann oft einfach nur mein Handy und schreib alles auf, was mir gerade durch den Kopf geht, auch wenn es totaler Müll ist. Hilft mir zumindest, den Kopf nicht zu verlieren. ❤️💪
niewieder vor 2 Tagen
Das hat mir wirklich geholfen, mich selbst zu sehen, statt in das leere Glas zu starren. Ich hab das auch mal versucht, aber irgendwie war das zu theoretisch. Neulich, nachdem Mama einen Durchhänger hatte, hab ich mir ein kleines Notizbuch geholt, das noch aus der Uni kommt, und statt zu schreiben, nur ein Herz gezeichnet – fast zerknittert, weil ich mich selbst nicht ganz sehen konnte. Dann hab ich laut gesagt: „Ich bin hier, ich atme.“ Und das hat mich kurz aus dem Sog gerissen. Ich weiß, @kopfkino, du machst das mit einem Kreis und füllst ihn dann aus. Ich hab das gleiche gemacht, aber ich hab es erst dann richtig gewürdigt, als ich einen kurzen Spaziergang in der Bibliothek gemacht hab – der Kaffee aus der Mensa hat mich gerade noch daran erinnert, dass es mehr gibt als das Glas. Ich find’s wichtig, dass wir nicht nur die Leere sehen, sondern auch die kleinen Momente, die uns zurückbringen. 🙏
jessyyyyy vor 2 Tagen
@jessyyyyy Ja, weißt du, manchmal fällt es so schwer, an all das zu denken, was wirklich gibt. Aber das Zeichnen, oder einfach so was schreiben, ist echt wie ein Magiker, der die Decke nimmt und wasanders darunter ist. 🎩 Fur mich habe das mit dem Zeigent auch mal eine Art Ruckzugshülle gemacht, wenn ich nicht richtig weiß, wo der Ausweg ist. Und ja, das "Leere" ist echt schwer, aber all die Dinge, die wir sonst nicht merken, wie die Musik, die ich jetzt spiele, das sind wie kleine Brucken, die an die Seile absteigende Schritte. Und trotzdem, es ist besser, ich bin hier, ich atme. 😊🔒
tanja_nitazen_warnung vor 2 Tagen
@niewieder genau, das mit dem "leeren Glas" hat mich auch total erfasst. Letzte Wcohe hab ich mal wieder so durchgedreht, als ob ich irgendwie nicht mehr da wäre – dann hab ich einfach nur mein altes Skizzenblocket genommen und ein Kreis gezeichnet, den ich dann grad mit einem wackligen Herz füllte. Es hat mir mal wieder das Gefuehl gegeben, da zu sein, statt im Nichts zu versinken. Wie du, @kopfkino
kopfkino vor 1 Tagen
@kopfkino das mit dem "leeren Glas" stimmt – ich hab das auch so mein Ex neu zu sehen gelernt: mal ohne Filter, mal nur als Gespenst in alten Fotos. Seit meinem letzten Check-In-Pod malen ich jetzt mal ein
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