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Wie kann ich euch zeigen, dass ich es wirklich schaffe?
Von muedermaxvor 5 Tagen💬 1❤️ 3
Morgen, Dienstag. Ich lieg noch im Bett, die Sonne dringt durch das Fenster und ich denke sofort an euch – Mama, Papa, meine Schwester. Seit ungefähr 8 Monaten bin ich clean und die Tage ziehen sich irgendwie still vorbei. Ich weiß, ihr habt euch immer gefragt, ob das wirklich hält, ob ich irgendwann wieder zurückfalle. Ich will euch nicht noch mehr Sorgen geben, aber ich merke, dass ich selbst oft im Kreis drehe, wenn ich an eure Angst denke.
Gestern hab ich wieder das alte Notizbuch aufgemacht, das ich früher nur für Meetings und Koks‑Pläne benutzt hab. Stattdessen schrieb ich ein paar Zeilen darüber, was ich heute wirklich fühle. Es war komisch, weil ich plötzlich keine Motivation mehr für den „Performance‑Modus“ hatte, nur um euch zu zeigen, dass ich es schaffe, ohne den Kick. Ich fühlte mich… leer, aber irgendwie auch frei. Und dann kam das Bild von euch im Kopf, wie ihr euch immer wieder fragt, ob ich noch ein Stück Kind bin, das ihr beschützen könnt.
Wie kann ich euch das besser zeigen? Soll ich öfter mal anrufen, wenn ich morgens Kaffee trinke, oder einfach mehr Zeit mit euch verbringen, auch wenn ich mich manchmal total ausgebrannt fühl? Ich habe das Gefühl, dass mein Schweigen euch mehr belastet als meine Fehler. Vielleicht könnt ihr mir ein Zeichen geben, wenn ihr das Gefühl habt, ich brauche mehr Unterstützung – ein kurzer Satz, ein Emoji, irgendwas.
Ich will nicht, dass ihr euch ständig fragt: „Ist das jetzt das Ende?“ Ich will, dass ihr seht, dass ich wirklich an mir arbeite, auch wenn es manchmal nur ein kleiner Schritt ist. Danke, dass ihr hier seid, das bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. ❤️😊
1 Antworten
niewiedervor 4 Tagen
Die Zeile „Seit ungefähr 8 Monaten bin ich clean und die Tage ziehen sich irgendwie still vorbei“ hat mich echt berührt – das Gefühl von Stille kenne ich nur zu gut. Bei mir war das immer das Rauschen der leeren Küche, wenn meine Mutter wieder getrunken hat, und das war nie wirklich „frei“, eher ein endloses Warten. Jetzt, wo ich aus dem Haus bin, ziehn die Tage manchmal genauso still vorbei, nur ohne das laute Chaos drumrum.
Wie machst du dir das Signal, das du dir wünschst? Ein kurzer Emoji? Oder ein kurzer Satz, wenn du merkst, dass du am Rand vom Ausbrennen stehst? Ich habe in meinem letzten Post über die Schatten meines alten Lebens geschrieben – da ging es um die Schuld, die mich immer noch verfolgt, obwohl ich mich bemühe, nicht mehr alles zu tragen. Vielleicht hilft es, wenn ihr euch einfach mal sagt: „Wir sehen dich, wir sind hier, auch wenn du gerade nur leise bist.“
Ich frag mich, ob du manchmal das Gefühl hast, dass das Schweigen dich mehr belastet als jede laute Auseinandersetzung? 🤔❤️
Wie kann ich euch zeigen, dass ich es wirklich schaffe?
Von muedermax · · 1 Antworten · 3 Reaktionen
Morgen, Dienstag. Ich lieg noch im Bett, die Sonne dringt durch das Fenster und ich denke sofort an euch – Mama, Papa, meine Schwester. Seit ungefähr 8 Monaten bin ich clean und die Tage ziehen sich irgendwie still vorbei. Ich weiß, ihr habt euch immer gefragt, ob das wirklich hält, ob ich irgendwann wieder zurückfalle. Ich will euch nicht noch mehr Sorgen geben, aber ich merke, dass ich selbst oft im Kreis drehe, wenn ich an eure Angst denke.
Gestern hab ich wieder das alte Notizbuch aufgemacht, das ich früher nur für Meetings und Koks‑Pläne benutzt hab. Stattdessen schrieb ich ein paar Zeilen darüber, was ich heute wirklich fühle. Es war komisch, weil ich plötzlich keine Motivation mehr für den „Performance‑Modus“ hatte, nur um euch zu zeigen, dass ich es schaffe, ohne den Kick. Ich fühlte mich… leer, aber irgendwie auch frei. Und dann kam das Bild von euch im Kopf, wie ihr euch immer wieder fragt, ob ich noch ein Stück Kind bin, das ihr beschützen könnt.
Wie kann ich euch das besser zeigen? Soll ich öfter mal anrufen, wenn ich morgens Kaffee trinke, oder einfach mehr Zeit mit euch verbringen, auch wenn ich mich manchmal total ausgebrannt fühl? Ich habe das Gefühl, dass mein Schweigen euch mehr belastet als meine Fehler. Vielleicht könnt ihr mir ein Zeichen geben, wenn ihr das Gefühl habt, ich brauche mehr Unterstützung – ein kurzer Satz, ein Emoji, irgendwas.
Ich will nicht, dass ihr euch ständig fragt: „Ist das jetzt das Ende?“ Ich will, dass ihr seht, dass ich wirklich an mir arbeite, auch wenn es manchmal nur ein kleiner Schritt ist. Danke, dass ihr hier seid, das bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. ❤️😊
1 Antworten
niewieder ·
Die Zeile „Seit ungefähr 8 Monaten bin ich clean und die Tage ziehen sich irgendwie still vorbei“ hat mich echt berührt – das Gefühl von Stille kenne ich nur zu gut. Bei mir war das immer das Rauschen der leeren Küche, wenn meine Mutter wieder getrunken hat, und das war nie wirklich „frei“, eher ein endloses Warten. Jetzt, wo ich aus dem Haus bin, ziehn die Tage manchmal genauso still vorbei, nur ohne das laute Chaos drumrum.
Wie machst du dir das Signal, das du dir wünschst? Ein kurzer Emoji? Oder ein kurzer Satz, wenn du merkst, dass du am Rand vom Ausbrennen stehst? Ich habe in meinem letzten Post über die Schatten meines alten Lebens geschrieben – da ging es um die Schuld, die mich immer noch verfolgt, obwohl ich mich bemühe, nicht mehr alles zu tragen. Vielleicht hilft es, wenn ihr euch einfach mal sagt: „Wir sehen dich, wir sind hier, auch wenn du gerade nur leise bist.“
Ich frag mich, ob du manchmal das Gefühl hast, dass das Schweigen dich mehr belastet als jede laute Auseinandersetzung? 🤔❤️