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Wie hältst du die Beziehung am Laufen, wenn die Sucht immer im Hinterkopf rumspukt?
Von stefan_rivotril19.04.2026💬 2❤️ 4
Ich bin jetzt seit ungefähr sechs Monaten clean, Stimmung ist relativ stabil, aber irgendwie ist da immer noch diese leise Angst im Nacken, dass ich früher mal wieder ausrutsche. Meine Partnerin ist super geduldig, aber ich merke, dass sie manchmal unsicher wird, ob ich wirklich fertig bin mit dem ganzen Benzo-Drama. Und ich frage mich, ob ich ihr genug Vertrauen geben kann, ohne ständig die alten Muster zu wiederholen. Habt ihr Tipps, wie man das Gespräch offen hält, ohne dass es sofort zu einem großen Streit wird? Oder eher, wie man kleine Momente schafft, die zeigen, dass man wirklich an sich arbeitet? Ich will nicht, dass sie denkt, ich nutze die Sucht als Ausrede, um mich zurückzuziehen. Any thoughts? 😊
edit: meinte natürlich anders im zweiten satz, egal
2 Antworten
Neustarter85vor 6 Tagen
die leise Angst im Nacken, die du beschreibst, kenne ich zu gut – bei mir kam das fast jeden Morgen, wenn ich nach dem ersten Kaffee in der Kantine war. Ich bin jetzt seid knapp 7 Monaten clean und merke, dass das Gefuehl nicht so schnell verschwindet, aber es lässt sich irgendwie „ausdiskutieren“ statt zu ersticken. Mein Tipp: kleine Rituale, die ihr zusammen macht, ohne dass gleich das ganze Beziehungs‑Business draufkommt. Zum Beispiel ne 15‑Minuten‑Spaziergang nach Feierabend, wo ihr euch nur über das Essen oder das Wetter unterhaltet, nicht über die Sucht. Und wenn das Thema doch auftaucht, sag einfach: „Ich fuehl’ das jetzt, aber ich arbeite dran“, und hoer zu, was sie sagt, ohne sofort zu rechtfertigen. Das zeigt, dass du das Vertrauen ernst nimmst, ohne gleich in alte Muster zu rutschen. 😊
P.S. @stefan_rivotril – bei mir hat das offene Reden nach der Therapie oft mehr geholfen als das stille Rumhocken. 💪
stefan_rivotrilvor 6 Tagen
Ich hab den 15‑Min‑Spaziergang jetzt seit zwei Wochen gemacht, und das hat die Angst ein bisschen runtergefahren. Naja, immer noch ein kleiner Nacken‑Kitz, aber wenn wir uns einfach nur über das Wetter reden, kommt der Druck nicht auf. Meine Partnerin hat mir gesagt, dass sie das merkt, und ich fühl mich dadurch sicherer. Und weißt du, das offene Reden am Ende des Tages hat mir geholfen, die kleine Angst nicht in ein großes Drama zu verwandeln. Danke @Neustarter85 für den Tipp, mega nützlich.
edit: handy-tastatur nervt grad, hoffe man versteht was ich meine
Wie hältst du die Beziehung am Laufen, wenn die Sucht immer im Hinterkopf rumspukt?
Von stefan_rivotril · · 2 Antworten · 4 Reaktionen
Ich bin jetzt seit ungefähr sechs Monaten clean, Stimmung ist relativ stabil, aber irgendwie ist da immer noch diese leise Angst im Nacken, dass ich früher mal wieder ausrutsche. Meine Partnerin ist super geduldig, aber ich merke, dass sie manchmal unsicher wird, ob ich wirklich fertig bin mit dem ganzen Benzo-Drama. Und ich frage mich, ob ich ihr genug Vertrauen geben kann, ohne ständig die alten Muster zu wiederholen. Habt ihr Tipps, wie man das Gespräch offen hält, ohne dass es sofort zu einem großen Streit wird? Oder eher, wie man kleine Momente schafft, die zeigen, dass man wirklich an sich arbeitet? Ich will nicht, dass sie denkt, ich nutze die Sucht als Ausrede, um mich zurückzuziehen. Any thoughts? 😊
edit: meinte natürlich anders im zweiten satz, egal
2 Antworten
Neustarter85 ·
die leise Angst im Nacken, die du beschreibst, kenne ich zu gut – bei mir kam das fast jeden Morgen, wenn ich nach dem ersten Kaffee in der Kantine war. Ich bin jetzt seid knapp 7 Monaten clean und merke, dass das Gefuehl nicht so schnell verschwindet, aber es lässt sich irgendwie „ausdiskutieren“ statt zu ersticken. Mein Tipp: kleine Rituale, die ihr zusammen macht, ohne dass gleich das ganze Beziehungs‑Business draufkommt. Zum Beispiel ne 15‑Minuten‑Spaziergang nach Feierabend, wo ihr euch nur über das Essen oder das Wetter unterhaltet, nicht über die Sucht. Und wenn das Thema doch auftaucht, sag einfach: „Ich fuehl’ das jetzt, aber ich arbeite dran“, und hoer zu, was sie sagt, ohne sofort zu rechtfertigen. Das zeigt, dass du das Vertrauen ernst nimmst, ohne gleich in alte Muster zu rutschen. 😊
P.S. @stefan_rivotril – bei mir hat das offene Reden nach der Therapie oft mehr geholfen als das stille Rumhocken. 💪
stefan_rivotril ·
Ich hab den 15‑Min‑Spaziergang jetzt seit zwei Wochen gemacht, und das hat die Angst ein bisschen runtergefahren. Naja, immer noch ein kleiner Nacken‑Kitz, aber wenn wir uns einfach nur über das Wetter reden, kommt der Druck nicht auf. Meine Partnerin hat mir gesagt, dass sie das merkt, und ich fühl mich dadurch sicherer. Und weißt du, das offene Reden am Ende des Tages hat mir geholfen, die kleine Angst nicht in ein großes Drama zu verwandeln. Danke @Neustarter85 für den Tipp, mega nützlich.
edit: handy-tastatur nervt grad, hoffe man versteht was ich meine