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Warum ich nach 7 Monaten Clean lieber die Hantelstange als das Auto zu greifen glaube

Also, ich sitze gerade auf’m Sofa. und die Haarscher, meine Sessel. und ein bisschen Vibe. Ich hab in den letzten Wochen ein paar neue Übungen ausprobiert – Kreuzheben nach den klassischen 275 – und irgendwie fühlt sich das Ganze jetzt viel mehr an, als nur zwischendurch Theoretisches. Ich meine, seit 7 Monaten clean, als ob das Leben plötzlich ohne die wachsende Last von den Drogen war, hab ich die Kraft wiedergefunden, die mich früher so viel bewegt hat. Aber die Frage bleibt: Warum scheine ich öfter das Trainingsprogramm zu schließen als meine Handy‑Nerven? Ich kann mich nicht mehr entscheiden. Ich will immer wieder den Schwung zurück, den das Gewicht auf den Rücken gibt und plötzlich die Welt klarer scheint. Trotzdem, wenn das Wohnzimmer nur noch mein Raum ist und ich den Muskelkater spüre, wird’s für mich anstrengender, mich aufzuraffen. Ich hab den ganzen Tag gewogen und gezeichnet, wann ich mehr oder weniger Druck auf den Körper legen muss, aber irgendwie kommt die Motivation nicht mehr von innen. Ich hab dreimal ein Studio abgefragt, wie man es wartet – im Senioreneinkauf, Sportladen, sogar bei der TU. Ich meine, wo hat ihr den Unterschied? Ist es einfach die Routine in der Tastenfläche? Oder ist das, was uns eigentlich „frei“ macht: das klare, einfache Training. Und klar, die dort hängenden Gewichte – die sehen aus wie ein Haus, das ich noch nicht ganz verstehe. Ich hab gehört, dass man im Bodybuilding das Gewicht als Metapher nutzen kann: So wie man ein Kissen nicht mehr einpackt, kann man das schwere Gewicht nicht mehr trennen. Ich will nicht, dass mein Körper desorientiert bleibt, doch ich will auch nicht, dass ich mich im Schein einer „cleanen“ Sucht sehe. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Oder habt ihr einen Weg gefunden, wo das Training euch wirklich stärkt, ohne dass ihr euch wie ein Werkzeug fühlt? Ein Tipp oder ein realer Ratschlag? Grüße aus Berlin‑Wedding, Marcus.
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