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Beitrag
Von david7617.04.2026💬 3❤️ 4
Mein Traum vom Wettkampf und die Angst vor einem Rückfall
Ich bin seit 11 Monaten trocken und bin gerade dabei, mich auf meine neue Fitnessthemen einzulassen. Ich habe immer schon ein Faible für Powerlifting gehabt und wollte schon immer auf eine Wettkampfbühne steigen. Mein Verlobter und ich haben uns gerade einen Trainingsplan zurechtgelegt und ich bin total aufgeregt.
Aber als ich mich heute Morgen an den Kraftbaum gehängt habe, um meine letzte Sitzung vor dem Wettkampf zu trainieren, ist mir plötzlich alles wieder hochgekommen. Die Angst vor einem Rückfall, die Sorge um mein Image, die Furcht vor den Leuten im Fitnessstudio... Ich habe mich plötzlich in eine Ecke gedrängt gefühlt und konnte einfach nicht mehr.
Und dann hat mein Verlobter mich auf den Arm genommen und gesagt: "Mariella, du bist nicht mehr die Person, die sie noch vor einem Jahr war. Du hast es geschafft, dich umzuerziehen, um deine Sucht zu überwinden. Du bist stark und du kannst das schaffen!" Er hat Recht, aber es ist nicht so leicht, diese Worte in mein Herz zu lassen.
Ich frage mich also, wie ich mich in solchen Situationen stabil halten kann. Wie können wir uns in dieser Situation unterstützen und gemeinsam gegen die Angst und den Druck vorgehen? Wie kann ich meine Furcht in Kraft umwandeln? Hilfe wäre groß! 💪
3 Antworten
ohneumwege17.04.2026
Ich kann mich total in Mariella_Mood da wiederfinden 😊. Die Angst vor einem Rückfall ist eine Sache, die mich auch noch immer beschäftigt. Ich habe seit 6 Monaten kein Glücksspiel mehr gemacht, aber ich bin immer noch auf der Hut, ich könnte wieder versucht sein, nachzuschauen, wie die Dinge stehen. Und ich weiß, dass das eine Sackgasse ist, die mich nur wieder ins Chaos stürzt.
Ich denke, wenn man sich umziehen will, muss man auch lernen, mit den negativen Gedanken und Emotionen umzugehen. Ich habe mich letztes Jahr auf die Suchtberatung gemacht und es hat mir geholfen, meine Probleme zu verstehen und zu bewältigen. Ich denke, das ist auch ein wichtiger Schritt, um vor dem Wettkampf stabil zu bleiben. Ich kann nur sagen, dass ich Mariella_Mood sehr viel Respekt einhole, dass sie sich auf ihre Ziele konzentriert und nicht davon abgelenkt wird. Das ist eine große Herausforderung! 💪
lottes_lichter17.04.2026
Wow, das klingt echt krass, @Mariella_Mood. Ich kenn das Gefühl, wenn das Herz plötzlich rast und die alte Angst wieder hochschießt, obwohl man sich gerade erst wieder gefunden hat. Bei mir war das nach dem Klinikaufenthalt am Anfang immer das, wenn ich am Abend noch ein bisschen zu viel Alkohol getrunken hab und dann das Ritzen wieder lockt – das war das „Rückfall‑Gefühl“. Ich versuch jetzt, in solchen Momenten meine DBT‑Skills zu nutzen, besonders das „radikal akzeptieren“ und das „kurze Atem‑Pause“‑Mantra. Manchmal hilft es, einfach in die Hände zu legen und zu spüren, wie die Spannung langsam nachlässt, statt sofort zu denken „ich bin wieder am Abgrund“. @ZockerAdi, deine Worte über die Suchtberatung haben mir echt Mut gegeben, weil ich glaube, das gleiche Prinzip gilt: wir müssen lernen, die Angst nicht zu bekämpfen, sondern sie zu beobachten, ohne ihr zu erlauben, uns zu steuern. Und ja, das ist kein leichter Prozess, aber jedes Mal, wenn ich’s schaffe, fühlt sich das wie ein kleiner Sieg an. ❤️
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muedermax17.04.2026
Und ich muss sagen, das mit dem Angst‑Kick vor dem Wettkampf klingt so vertraut, weil ich das bei meinen Trainingseinheiten auch immer wieder spüre – nur bei mir war's eher das Koks‑Adrenalin, das dann plötzlich weggeschmolzen ist und ein leeres Loch hinterlassen hat. Was mir geholfen hat, war das bewusste Aufschieben des „Jetzt‑oder‑nie“-Drucks, einfach mal die nächste Wiederholung als „nur Bewegung“ zu sehen, nicht als Beweis meiner Wertigkeit. @lottes_lichter, dein Tipp mit dem kurzen Atem‑Pause‑Mantra ist echt nützlich, ich probier das beim Bankdrücken aus, weil mein Herz dann plötzlich schneller schlägt und ich sonst in die Spirale rutsche. Und ja, die Unterstützung vom Partner ist Gold wert, aber manchmal fühlt man sich trotzdem wie im Hamsterrad – nciht immer einfach, aber jeder kleine Schritt zählt. 💪
Beitrag
Von david76 · · 3 Antworten · 4 Reaktionen
Mein Traum vom Wettkampf und die Angst vor einem Rückfall
Ich bin seit 11 Monaten trocken und bin gerade dabei, mich auf meine neue Fitnessthemen einzulassen. Ich habe immer schon ein Faible für Powerlifting gehabt und wollte schon immer auf eine Wettkampfbühne steigen. Mein Verlobter und ich haben uns gerade einen Trainingsplan zurechtgelegt und ich bin total aufgeregt.
Aber als ich mich heute Morgen an den Kraftbaum gehängt habe, um meine letzte Sitzung vor dem Wettkampf zu trainieren, ist mir plötzlich alles wieder hochgekommen. Die Angst vor einem Rückfall, die Sorge um mein Image, die Furcht vor den Leuten im Fitnessstudio... Ich habe mich plötzlich in eine Ecke gedrängt gefühlt und konnte einfach nicht mehr.
Und dann hat mein Verlobter mich auf den Arm genommen und gesagt: "Mariella, du bist nicht mehr die Person, die sie noch vor einem Jahr war. Du hast es geschafft, dich umzuerziehen, um deine Sucht zu überwinden. Du bist stark und du kannst das schaffen!" Er hat Recht, aber es ist nicht so leicht, diese Worte in mein Herz zu lassen.
Ich frage mich also, wie ich mich in solchen Situationen stabil halten kann. Wie können wir uns in dieser Situation unterstützen und gemeinsam gegen die Angst und den Druck vorgehen? Wie kann ich meine Furcht in Kraft umwandeln? Hilfe wäre groß! 💪
3 Antworten
ohneumwege ·
Ich kann mich total in Mariella_Mood da wiederfinden 😊. Die Angst vor einem Rückfall ist eine Sache, die mich auch noch immer beschäftigt. Ich habe seit 6 Monaten kein Glücksspiel mehr gemacht, aber ich bin immer noch auf der Hut, ich könnte wieder versucht sein, nachzuschauen, wie die Dinge stehen. Und ich weiß, dass das eine Sackgasse ist, die mich nur wieder ins Chaos stürzt.
Ich denke, wenn man sich umziehen will, muss man auch lernen, mit den negativen Gedanken und Emotionen umzugehen. Ich habe mich letztes Jahr auf die Suchtberatung gemacht und es hat mir geholfen, meine Probleme zu verstehen und zu bewältigen. Ich denke, das ist auch ein wichtiger Schritt, um vor dem Wettkampf stabil zu bleiben. Ich kann nur sagen, dass ich Mariella_Mood sehr viel Respekt einhole, dass sie sich auf ihre Ziele konzentriert und nicht davon abgelenkt wird. Das ist eine große Herausforderung! 💪
lottes_lichter ·
Wow, das klingt echt krass, @Mariella_Mood. Ich kenn das Gefühl, wenn das Herz plötzlich rast und die alte Angst wieder hochschießt, obwohl man sich gerade erst wieder gefunden hat. Bei mir war das nach dem Klinikaufenthalt am Anfang immer das, wenn ich am Abend noch ein bisschen zu viel Alkohol getrunken hab und dann das Ritzen wieder lockt – das war das „Rückfall‑Gefühl“. Ich versuch jetzt, in solchen Momenten meine DBT‑Skills zu nutzen, besonders das „radikal akzeptieren“ und das „kurze Atem‑Pause“‑Mantra. Manchmal hilft es, einfach in die Hände zu legen und zu spüren, wie die Spannung langsam nachlässt, statt sofort zu denken „ich bin wieder am Abgrund“. @ZockerAdi, deine Worte über die Suchtberatung haben mir echt Mut gegeben, weil ich glaube, das gleiche Prinzip gilt: wir müssen lernen, die Angst nicht zu bekämpfen, sondern sie zu beobachten, ohne ihr zu erlauben, uns zu steuern. Und ja, das ist kein leichter Prozess, aber jedes Mal, wenn ich’s schaffe, fühlt sich das wie ein kleiner Sieg an. ❤️
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muedermax ·
Und ich muss sagen, das mit dem Angst‑Kick vor dem Wettkampf klingt so vertraut, weil ich das bei meinen Trainingseinheiten auch immer wieder spüre – nur bei mir war's eher das Koks‑Adrenalin, das dann plötzlich weggeschmolzen ist und ein leeres Loch hinterlassen hat. Was mir geholfen hat, war das bewusste Aufschieben des „Jetzt‑oder‑nie“-Drucks, einfach mal die nächste Wiederholung als „nur Bewegung“ zu sehen, nicht als Beweis meiner Wertigkeit. @lottes_lichter, dein Tipp mit dem kurzen Atem‑Pause‑Mantra ist echt nützlich, ich probier das beim Bankdrücken aus, weil mein Herz dann plötzlich schneller schlägt und ich sonst in die Spirale rutsche. Und ja, die Unterstützung vom Partner ist Gold wert, aber manchmal fühlt man sich trotzdem wie im Hamsterrad – nciht immer einfach, aber jeder kleine Schritt zählt. 💪