Öffentlich lesbarer Thread
Kann ich durch Training meine Tochter ein bisschen zurück ins Leben holen?
Ich hab mir neulich gedacht, vielleicht hilft ein bisschen Muskelaufbau auch meiner Tochter, wenn sie wieder in den Alkohol abdriftet. Ich selbst trainiere schon seit 30 Jahren, aber jetzt mit 69 und zwei Kleinen im Haus, ist das alles andere als einfach. Ich hab das Gefühl, dass ich ständig zwischen dem, was sie braucht, und dem, was ich brauche, hin- und hergerissen bin. Für heute reicht das, aber tbh… ich will nicht, dass sie sich von mir abwenden muss, weil ich immer an die Gewichte denke.
Letztes Wochenende, als ich meine üblichen Kniebeugen gemacht hab, war meine Tochter wieder mit ihrem Freund da, der ein Fläschchen rumsteht. Ich hab versucht, ihr zu zeigen, wie man das richtige Tempo hat, aber ich konnte nicht mehr. Ich frage mich, ob ich in ihrer Erziehung etwas falsch gemacht hab, weil sie immer noch so zurückgezogen ist. Ich habe mich in letzter Zeit sehr gefragt, ob es sinnvoll ist, ihr zu zeigen, wie man Proteinpulver richtig mischt, damit sie nicht mehr nach anderen Sachen greift. Ich habe im Internet gelesen, dass manche Supplements für ältere Menschen riskant sein können, aber ich will ihr nicht das Gefühl geben, dass ich ihr keine Nahrung mehr geben will.
Hat jemand Erfahrung damit, wie man mit der ganzen Sucht umgeht und gleichzeitig das eigene Fitnessprogramm nicht vernachlässigt? Ich möchte nicht nur für mich selbst stark bleiben, sondern auch ein Vorbild sein, damit sie vielleicht merkt, dass es Alternativen gibt. Ich bin immer noch nicht ganz sicher, ob ich das alles richtig mache. Ich hoffe, ihr könnt mir ein bisschen helfen. ❤️
