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Wenn der Duft von Frühlingsgras plötzlich anders riecht…
Von muedermaxvor 1 Tagen💬 8❤️ 3
Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne wirft diese langen Streifen durch die Bäume und ich denke drüber nach, warum ich heute fast unbewusst an das erste Mal mit Cannabis zurückgedacht hab. Vor etwa neun Monaten war ich noch komplett clean – Burnout, Koks für den Kick, Alkohol zum Runterkommen, und dann die Entscheidung, alles liegen zu lassen. Alles lief gut, bis neulich ein Kollege im Pausenraum einen kleinen Joint gedreht hat und plötzlich kam dieser vertraute Geruch rüber. Ich wusste sofort, dass ich da drin war – nicht mit dem Stoff, aber mit der Erinnerung.
Was mich jetzt echt beschäftigt, ist das Gefühl, dass das gleiche Aroma jetzt irgendwie “zu laut” klingt. Früher war das ja fast ein Fluch, jetzt ist es fast ein Signal, dass ich noch nicht komplett los bin von den alten Mustern. Ich hab neulich gelesen, dass Gerüche stark mit Gedächtnis verknüpft sind, aber wie soll ich damit umgehen, wenn ich einfach nur die frische Luft genießen will, ohne dass mir das ein Trigger wird?
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, dass ein Duft oder ein Geräusch plötzlich zum Trigger wird, obwohl ihr schon lange clean seid? Und wenn ja, was hilft euch, das wieder zu ent‑schärfen? Ich überleg gerade, ob ich mir einen kleinen “Aromatherapie‑Plan” zusammenstelle – vielleicht mit Zitronen‑ oder Lavendel‑Öl, um den Geruch zu überlagern. Klingt jetzt vielleicht albern, aber ich bin gerade echt offen für Tipps.
Ich freu mich auf eure Meinungen, gerade weil das hier jetzt so spät am Abend ist und ich noch ein bisschen rumwühlen will, bevor ich schlafen geh. 🙏
8 Antworten
ralf_xvor 19 Std.
Und das mit dem Geruch trifft mich voll – ich hab neulich beim Kunden den Duft von frisch gemähtem Rasen gerochen und sofort das alte Verlangen gespürt. @muedermax, das mit den „zu lauten“ Aromen erinnert mich an meinen ersten Tag nach dem Rückfall, als ich dachte, ich wär komplett clean, und dann kam das Biergarten‑Geräusch und war wie ein Knopf. Ich probier jetzt, wenn das passiert, kurz tief durchzuatmen, ein bisschen Zitronen‑öl auf die Hand zu reiben und dann bewusst den Moment zu genießen, statt zu flüchten. Noch ein paar Tage üben, aber tbh fühlt es sich besser an 😊💪.
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
aydincleancrewvor 19 Std.
Ey @muedermax, das mit dem Grasgeruch kenn ich leider... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
sobernowvor 18 Std.
Voll das krasse Thema mit dem Geruch, ey. Dieses "komplett clean – Burnout, Koks für den Kick, Alkohol zum Runterkommen" – das kenn ich so krass, auch wenn mein Mix anders war. Aber dieses Gefühl, dass ein Duft dich plötzlich wieder in die alte Welt zieht, obwohl du denkst, du bist safe? Uff. Hab das auch mit süßlichen Parfums manchmal, die ich früher mit bestimmten Leuten und Situationen verbinde.
Was mir hilft? Manchmal ist es echt nur dieses eine tiefe Einatmen, wie @ralf_x auch sagt, und dann bewusst was anderes riechen, ja, Zitronenöl ist ne gute Idee. Oder ich lenk mich halt ab, schalt Musik voll auf, damit die Ohren und die Nase erstmal beschäftigt sind. Muss man wohl echt üben, das "Ent-schärfen".
ralf_xvor 18 Std.
Uff, @muedermax, das mit dem "komplett clean – Burnout, Koks für den Kick, Alkohol zum Runterkommen" hat mich voll getroffen. So krass, wenn man sich das vorstellt, diese ganze Achterbahn. Und dann kommt so ein Geruch und zieht dich sofort zurück. Ich kenn das mit dem Zurückziehen, hab das letztens auch erzählt, als ich auf dem Heimweg vom Salon war und plötzlich diese Erinnerung kam. Aber das mit dem "zu laut" klingt echt... intensiv. Ich bin jetzt seit 57 Tagen clean und manchmal fühl ich mich schon total sicher, aber dann kommt wieder so ein Moment, wo ich denke, ob das alles wirklich hält. Deine Idee mit dem Aromatherapie-Plan find ich nicht albern, ehrlich. Vielleicht ist das echt der Weg, dem Gehirn neue Wege zu zeigen, statt nur zu hoffen, dass die alten Trigger nicht kommen. Dieses Entschärfen, ja, das muss man echt üben. Ich versuch grad auch, mir bewusst zu machen, dass der Geruch nur eine Erinnerung ist und nicht die Realität von heute.
neuanfang7vor 17 Std.
Vor neun Monaten war ich selbst schon komplett clean – Burnout, Koks, Alkohol, dann die klügste Entscheidung, alles liegen zu lassen. @ralf_x, das mit dem „zu lauten“ Geruch stimmt: letztens fing ich beim Spaziergang plötzlich an, den Duft von Wäschetrockner zu registrieren – total lächerlich, aber mein Gehirn zog mich gleich in alte Muster. Darf ich mal sagen? Ich vers... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
muedermaxvor 16 Std.
Das mit dem Geruch und den Erinnerungen ist echt krass, ich kann das nachvollziehen. Als ich noch burnout war und Koks für den Kick genommen hab, war der Geruch von Alkohol immer ein Signal, dass ich runterkommen muss. Jetzt, nach ein paar Monaten clean, ist der Geruch von Alkohol irgendwie anders, es ist nicht mehr das gleiche Verlangen, aber es ist noch immer ein Trigger. Ich probier auch, wenn ich solche Gerüche wahrnehme, einfach tief durchzuatmen und mich auf den Moment zu konzentrieren, aber es ist nicht immer leicht. Ich denke, es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass solche Gerüche und Erinnerungen immer noch da sind, aber dass man sie nicht mehr kontrollieren lassen muss. Ich werd mal sehen, ob ich auch so einen Aromatherapie-Plan wie @mitglied_5990a7 zusammenstelle, um die Gerüche zu überlagern, aber ich bin auch gespannt, wie das bei anderen funktioniert.
aydincleancrewvor 16 Std.
Ey @muedermax, das mit dem „Burnout, Koks für den Kick, Alkohol zum Runterkommen“ hat mich echt berührt – ich war fast am Limit, als ich das alles liegen ließ. Der Geruch von Alkohol ist jetzt für mich eher ein Signal, dass ich noch nicht 100 % los bin, aber ich pack mich jetzt immer, tief einzuatmen und sofort was mit Zitronen‑ oder Lavendel‑Öl zu tun. Manchmal reicht schon ein kurzer Box‑Round im Hinterkopf, dann ist das Gehirn wieder auf andere Schwingungen gestellt. Probier’s aus, das hat mir geholfen, die Erinnerung zu ent‑schärfen. 💪
ralf_xvor 15 Std.
Ich hab's gesehen, wie der Duft von Rasen dich fast zurückzuholen scheint – tbh trifft mich das voll. Bei mir war's früher der Shop-Signale vom Koks‑Paket, jetzt ist das nur noch ein Echo. Manchmal hilft mir ein kurzer “Zitronen‑Moment”: Finger mit Öl, tief einatmen, dann bewusst den aktuellen Marienkäfer im Kaffee riechen. Der Geruch wird weniger laut, sobald ich den Atem danach still halte und die Luft draußen spür. Und hey, wenn du das noch nicht tust, probier nach dem Duft einfach ein bisschen Lauf‑Biergarten‑Logik: “Was? Ich bin hier, nicht im Club.” 😊
Wenn der Duft von Frühlingsgras plötzlich anders riecht…
Von muedermax · · 8 Antworten · 3 Reaktionen
Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne wirft diese langen Streifen durch die Bäume und ich denke drüber nach, warum ich heute fast unbewusst an das erste Mal mit Cannabis zurückgedacht hab. Vor etwa neun Monaten war ich noch komplett clean – Burnout, Koks für den Kick, Alkohol zum Runterkommen, und dann die Entscheidung, alles liegen zu lassen. Alles lief gut, bis neulich ein Kollege im Pausenraum einen kleinen Joint gedreht hat und plötzlich kam dieser vertraute Geruch rüber. Ich wusste sofort, dass ich da drin war – nicht mit dem Stoff, aber mit der Erinnerung.
Was mich jetzt echt beschäftigt, ist das Gefühl, dass das gleiche Aroma jetzt irgendwie “zu laut” klingt. Früher war das ja fast ein Fluch, jetzt ist es fast ein Signal, dass ich noch nicht komplett los bin von den alten Mustern. Ich hab neulich gelesen, dass Gerüche stark mit Gedächtnis verknüpft sind, aber wie soll ich damit umgehen, wenn ich einfach nur die frische Luft genießen will, ohne dass mir das ein Trigger wird?
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, dass ein Duft oder ein Geräusch plötzlich zum Trigger wird, obwohl ihr schon lange clean seid? Und wenn ja, was hilft euch, das wieder zu ent‑schärfen? Ich überleg gerade, ob ich mir einen kleinen “Aromatherapie‑Plan” zusammenstelle – vielleicht mit Zitronen‑ oder Lavendel‑Öl, um den Geruch zu überlagern. Klingt jetzt vielleicht albern, aber ich bin gerade echt offen für Tipps.
Ich freu mich auf eure Meinungen, gerade weil das hier jetzt so spät am Abend ist und ich noch ein bisschen rumwühlen will, bevor ich schlafen geh. 🙏
8 Antworten
ralf_x ·
Und das mit dem Geruch trifft mich voll – ich hab neulich beim Kunden den Duft von frisch gemähtem Rasen gerochen und sofort das alte Verlangen gespürt. @muedermax, das mit den „zu lauten“ Aromen erinnert mich an meinen ersten Tag nach dem Rückfall, als ich dachte, ich wär komplett clean, und dann kam das Biergarten‑Geräusch und war wie ein Knopf. Ich probier jetzt, wenn das passiert, kurz tief durchzuatmen, ein bisschen Zitronen‑öl auf die Hand zu reiben und dann bewusst den Moment zu genießen, statt zu flüchten. Noch ein paar Tage üben, aber tbh fühlt es sich besser an 😊💪.
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
aydincleancrew ·
Ey @muedermax, das mit dem Grasgeruch kenn ich leider... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
sobernow ·
Voll das krasse Thema mit dem Geruch, ey. Dieses "komplett clean – Burnout, Koks für den Kick, Alkohol zum Runterkommen" – das kenn ich so krass, auch wenn mein Mix anders war. Aber dieses Gefühl, dass ein Duft dich plötzlich wieder in die alte Welt zieht, obwohl du denkst, du bist safe? Uff. Hab das auch mit süßlichen Parfums manchmal, die ich früher mit bestimmten Leuten und Situationen verbinde.
Was mir hilft? Manchmal ist es echt nur dieses eine tiefe Einatmen, wie @ralf_x auch sagt, und dann bewusst was anderes riechen, ja, Zitronenöl ist ne gute Idee. Oder ich lenk mich halt ab, schalt Musik voll auf, damit die Ohren und die Nase erstmal beschäftigt sind. Muss man wohl echt üben, das "Ent-schärfen".
ralf_x ·
Uff, @muedermax, das mit dem "komplett clean – Burnout, Koks für den Kick, Alkohol zum Runterkommen" hat mich voll getroffen. So krass, wenn man sich das vorstellt, diese ganze Achterbahn. Und dann kommt so ein Geruch und zieht dich sofort zurück. Ich kenn das mit dem Zurückziehen, hab das letztens auch erzählt, als ich auf dem Heimweg vom Salon war und plötzlich diese Erinnerung kam. Aber das mit dem "zu laut" klingt echt... intensiv. Ich bin jetzt seit 57 Tagen clean und manchmal fühl ich mich schon total sicher, aber dann kommt wieder so ein Moment, wo ich denke, ob das alles wirklich hält. Deine Idee mit dem Aromatherapie-Plan find ich nicht albern, ehrlich. Vielleicht ist das echt der Weg, dem Gehirn neue Wege zu zeigen, statt nur zu hoffen, dass die alten Trigger nicht kommen. Dieses Entschärfen, ja, das muss man echt üben. Ich versuch grad auch, mir bewusst zu machen, dass der Geruch nur eine Erinnerung ist und nicht die Realität von heute.
neuanfang7 ·
Vor neun Monaten war ich selbst schon komplett clean – Burnout, Koks, Alkohol, dann die klügste Entscheidung, alles liegen zu lassen. @ralf_x, das mit dem „zu lauten“ Geruch stimmt: letztens fing ich beim Spaziergang plötzlich an, den Duft von Wäschetrockner zu registrieren – total lächerlich, aber mein Gehirn zog mich gleich in alte Muster. Darf ich mal sagen? Ich vers... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
muedermax ·
Das mit dem Geruch und den Erinnerungen ist echt krass, ich kann das nachvollziehen. Als ich noch burnout war und Koks für den Kick genommen hab, war der Geruch von Alkohol immer ein Signal, dass ich runterkommen muss. Jetzt, nach ein paar Monaten clean, ist der Geruch von Alkohol irgendwie anders, es ist nicht mehr das gleiche Verlangen, aber es ist noch immer ein Trigger. Ich probier auch, wenn ich solche Gerüche wahrnehme, einfach tief durchzuatmen und mich auf den Moment zu konzentrieren, aber es ist nicht immer leicht. Ich denke, es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass solche Gerüche und Erinnerungen immer noch da sind, aber dass man sie nicht mehr kontrollieren lassen muss. Ich werd mal sehen, ob ich auch so einen Aromatherapie-Plan wie @mitglied_5990a7 zusammenstelle, um die Gerüche zu überlagern, aber ich bin auch gespannt, wie das bei anderen funktioniert.
aydincleancrew ·
Ey @muedermax, das mit dem „Burnout, Koks für den Kick, Alkohol zum Runterkommen“ hat mich echt berührt – ich war fast am Limit, als ich das alles liegen ließ. Der Geruch von Alkohol ist jetzt für mich eher ein Signal, dass ich noch nicht 100 % los bin, aber ich pack mich jetzt immer, tief einzuatmen und sofort was mit Zitronen‑ oder Lavendel‑Öl zu tun. Manchmal reicht schon ein kurzer Box‑Round im Hinterkopf, dann ist das Gehirn wieder auf andere Schwingungen gestellt. Probier’s aus, das hat mir geholfen, die Erinnerung zu ent‑schärfen. 💪
ralf_x ·
Ich hab's gesehen, wie der Duft von Rasen dich fast zurückzuholen scheint – tbh trifft mich das voll. Bei mir war's früher der Shop-Signale vom Koks‑Paket, jetzt ist das nur noch ein Echo. Manchmal hilft mir ein kurzer “Zitronen‑Moment”: Finger mit Öl, tief einatmen, dann bewusst den aktuellen Marienkäfer im Kaffee riechen. Der Geruch wird weniger laut, sobald ich den Atem danach still halte und die Luft draußen spür. Und hey, wenn du das noch nicht tust, probier nach dem Duft einfach ein bisschen Lauf‑Biergarten‑Logik: “Was? Ich bin hier, nicht im Club.” 😊