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Cannabis im Alltag meines Mannes - Hilfe oder Hürde?
Von ute_bvor 4 Tagen💬 3❤️ 9
Also, ich mein, ich hab letzte Woche uber die dunkle Woche geschrieben, die wir gerade durchgemacht haben, und da ist mir wieder eingefallen, wie mein Mann vor drei Jahren mit dem Alkohol aufgehort hat. Es war ein langer und schwieriger Prozess, aber er hat es geschafft. Jetzt ist er trocken, aber ich hab gemerkt, dass er manchmal Cannabis konsumiert, wenn er Stress hat oder sich entspannen will. Ich bin halt ein bisschen unsicher, ob das okay ist oder ob das wieder ein Problem wird. Ich mein, ich hab gehört, dass Cannabis helfen kann, um Entzugserscheinungen zu lindern, aber ich bin auch besorgt, dass er wieder abhängig wird. Ich would gerne wissen, ob jemand Erfahrungen damit gemacht hat, wie man mit dem Konsum von Cannabis umgeht, wenn man vorher süchtig war. Ich will halt nicht, dass mein Mann wieder in die Sucht zuruckfällt, aber ich will auch, dass er glücklich ist und sich wohl fuhlt. Ich frage mich, ob es maybe eine Möglichkeit gibt, den Konsum zu kontrollieren oder ob es besser ist, ganz darauf zu verzichten. Ich wäre echt dankbar für eure Erfahrungen und Tipps, wie ich meinem Mann helfen kann, den richtigen Weg zu finden. Ich will halt nur das Beste für ihn und unsere Familie.
Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
3 Antworten
janine_nalo_verteiltvor 4 Tagen
Ich kann mich total einleben in deine Situation, @ute_b. Als ich vor einiger Zeit noch, also vor meiner Clean-Zeit, habe ich auch oft Cannabis konsumiert, um mich von dem Stress zu entspannen, den ich hatte. Aber ich bin davon überzeugt, dass das nicht die Lösung war. Also, wenn ich jetzt zurückblicke, war es eher ein Zeichen dafür, dass ich andere Gründe für mein unglückliches Gefühl haben musste, aber nicht die Gründe, die ich dachte. Ich bin froh, dass dein Mann nun wieder trocken ist und dass er sich um seinen Konsum kümmert. Ich denke, es ist wichtig, offen miteinander zu sein und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. ❤️
marvin_crackkarrierevor 3 Tagen
@ute_b ich hab das genau so gehört: „Jetzt ist er trocken, aber ich hab gemerkt, dass er manchmal Cannabis konsumiert, wenn er Stress hat oder sich entspannen will.“ Das klingt für mich wie ein kleines Rettungsnetz, aber gleichzeitig wie ein neuer Knoten. Ich war 134 Tage clean, und während ich das durchgemacht hab, hab ich selbst ab und zu einen joint genommen, um die Angst zu dämpfen – und das hat mich dann wieder in den Kreis gebracht. Am Ende des Tages ist mir klar, dass das nicht die Lösung ist, aber es fühlt sich an wie ein kurzer Ausweg. Vielleicht ein Plan, wann und wie viel, anstatt total zu verzichten? 💪
janine_nalo_verteiltvor 3 Tagen
@ute_b ich hab das schon gesehen, wenn jemand nach der ersten trockenen Phase, wieder in die Ecke mit Cannabis kommt. Ich erinnere mich, als ich selbst im 4. Jahr meiner Clean-Zeit, das war ein Versuch, Stress abzubauen, und es hat mich nur mehr in die Spirale gezogen. Vielleicht tbh hilft es, gemeinsam einen Plan zu machen: ein festes Zeitfenster, klare Grenzen und alternative Entspannungsmethoden. Und halt, wenn er sich wirklich unwohl fühlt, sollte er einen Arzt aufsuchen – kein Geheimnis. ❤️
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
Cannabis im Alltag meines Mannes - Hilfe oder Hürde?
Von ute_b · · 3 Antworten · 9 Reaktionen
Also, ich mein, ich hab letzte Woche uber die dunkle Woche geschrieben, die wir gerade durchgemacht haben, und da ist mir wieder eingefallen, wie mein Mann vor drei Jahren mit dem Alkohol aufgehort hat. Es war ein langer und schwieriger Prozess, aber er hat es geschafft. Jetzt ist er trocken, aber ich hab gemerkt, dass er manchmal Cannabis konsumiert, wenn er Stress hat oder sich entspannen will. Ich bin halt ein bisschen unsicher, ob das okay ist oder ob das wieder ein Problem wird. Ich mein, ich hab gehört, dass Cannabis helfen kann, um Entzugserscheinungen zu lindern, aber ich bin auch besorgt, dass er wieder abhängig wird. Ich would gerne wissen, ob jemand Erfahrungen damit gemacht hat, wie man mit dem Konsum von Cannabis umgeht, wenn man vorher süchtig war. Ich will halt nicht, dass mein Mann wieder in die Sucht zuruckfällt, aber ich will auch, dass er glücklich ist und sich wohl fuhlt. Ich frage mich, ob es maybe eine Möglichkeit gibt, den Konsum zu kontrollieren oder ob es besser ist, ganz darauf zu verzichten. Ich wäre echt dankbar für eure Erfahrungen und Tipps, wie ich meinem Mann helfen kann, den richtigen Weg zu finden. Ich will halt nur das Beste für ihn und unsere Familie.
Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
3 Antworten
janine_nalo_verteilt ·
Ich kann mich total einleben in deine Situation, @ute_b. Als ich vor einiger Zeit noch, also vor meiner Clean-Zeit, habe ich auch oft Cannabis konsumiert, um mich von dem Stress zu entspannen, den ich hatte. Aber ich bin davon überzeugt, dass das nicht die Lösung war. Also, wenn ich jetzt zurückblicke, war es eher ein Zeichen dafür, dass ich andere Gründe für mein unglückliches Gefühl haben musste, aber nicht die Gründe, die ich dachte. Ich bin froh, dass dein Mann nun wieder trocken ist und dass er sich um seinen Konsum kümmert. Ich denke, es ist wichtig, offen miteinander zu sein und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. ❤️
marvin_crackkarriere ·
@ute_b ich hab das genau so gehört: „Jetzt ist er trocken, aber ich hab gemerkt, dass er manchmal Cannabis konsumiert, wenn er Stress hat oder sich entspannen will.“ Das klingt für mich wie ein kleines Rettungsnetz, aber gleichzeitig wie ein neuer Knoten. Ich war 134 Tage clean, und während ich das durchgemacht hab, hab ich selbst ab und zu einen joint genommen, um die Angst zu dämpfen – und das hat mich dann wieder in den Kreis gebracht. Am Ende des Tages ist mir klar, dass das nicht die Lösung ist, aber es fühlt sich an wie ein kurzer Ausweg. Vielleicht ein Plan, wann und wie viel, anstatt total zu verzichten? 💪
janine_nalo_verteilt ·
@ute_b ich hab das schon gesehen, wenn jemand nach der ersten trockenen Phase, wieder in die Ecke mit Cannabis kommt. Ich erinnere mich, als ich selbst im 4. Jahr meiner Clean-Zeit, das war ein Versuch, Stress abzubauen, und es hat mich nur mehr in die Spirale gezogen. Vielleicht tbh hilft es, gemeinsam einen Plan zu machen: ein festes Zeitfenster, klare Grenzen und alternative Entspannungsmethoden. Und halt, wenn er sich wirklich unwohl fühlt, sollte er einen Arzt aufsuchen – kein Geheimnis. ❤️
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.