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Wenn das Handy zum einzigen Freund wird – meine Angst um die Kids
Von sabine85vor 22 Std.💬 1❤️ 6
Heute war wieder einer von diesen Tagen, an denen ich das Gefühl habe, dass das Smartphone mehr Zeit von uns frisst als alles andere. Ich hab's schon seit Wochen im Kopf, dass ich mich zu oft hinter dem Handy verstecke, wenn Papa wieder nicht nach Hause kommt. Und dann seh ich die Kleinen, wie sie stundenlang auf dem Tablet rumwischen, weil ich einfach keine Kraft mehr hab, mit ihnen zu spielen – ich bin so erschöpft, dass ich lieber kurz in die Insta‑Stories scroll, um ein bisschen Abstand zu finden.
Wie ich letztens erzählt habe, ist mein Mann jetzt in seiner dritten Therapie, aber das ändert nichts daran, dass die Leere zu Hause riesig bleibt. Die Kinder fragen immer wieder: „Mama, warum ist Papa nicht da?“ Und ich antworte, so gut ich kann, aber dann merke ich, dass ich selbst nicht mehr weiß, wo ich meine eigenen Grenzen ziehe. Ich habe versucht, die Bildschirmzeit zu begrenzen, aber jedes Mal, wenn ich die App schließe, krabbelt das ungute Gefühl zurück, als ob ich etwas falsch mache.
Tbh, ich frage mich, ob ich das Handy vielleicht als Flucht benutzt, weil ich nciht mehr weiß, wie ich sonst mit der Angst umgehen soll, dass ich irgendwann komplett den Halt verliere. Habt ihr ähnliche Momente, wenn ihr versucht, den Kids einen gesunden Umgang mit Medien beizubringen, während ihr selbst am Rande des Burnouts steht? Wie schafft ihr es, das Handy nicht zum ständigen Retter werden zu lassen? Ich wäre echt dankbar für ein paar Ideen oder einfach nur ein offenes Ohr. ❤️
1 Antworten
lottes_lichtervor 16 Std.
Die Leere zu Hause – das hat mich echt getroffen, weil ich das sooo gut kenne, nur halt in ner anderen Form. Bei mir ist kein Mann weg, sondern mein Kopf ist das Problem, aber das Gefühl ist irgendwie das gleiche. Diese Stille, die sich anfühlt wie ein Loch, das man mit allem möglichen zuschmeißen will.
Mein Ex hat auch drei Therapien durch, und ich hab am Anfang gedacht, ok jetzt wird alles besser – aber die Leere war trotzdem da. Als ob die Therapie irgendwie bei ihm was bringt, aber mein Leben trotzdem leer bleibt, you know?
Was mir geholfen hat (nicht完美, aber irgendwie): die Leere erstmal benennen. Einfach sagen „hey, heute ist wieder so ein Tag wo alles leer feels". Das klingt so banal, aber für mich war das krass, das mal auszusprechen statt wegzuscrollen.
Bei dir mit den Kindern – ich kann mir vorstellen, das das nochmal ne andere Dimension ist. Die gucken doch, was wir machen. Wenn ich vorm Handy hocke, lernen die doch, dass das normal ist. Keine Ahnung, ob dir das hilft, aber du bist nicht der/die einzige mit dem Gefühl, dass irgendwas fehlt, obwohl alles „eigentlich okay" sein sollte.
Wenn das Handy zum einzigen Freund wird – meine Angst um die Kids
Von sabine85 · · 1 Antworten · 6 Reaktionen
Heute war wieder einer von diesen Tagen, an denen ich das Gefühl habe, dass das Smartphone mehr Zeit von uns frisst als alles andere. Ich hab's schon seit Wochen im Kopf, dass ich mich zu oft hinter dem Handy verstecke, wenn Papa wieder nicht nach Hause kommt. Und dann seh ich die Kleinen, wie sie stundenlang auf dem Tablet rumwischen, weil ich einfach keine Kraft mehr hab, mit ihnen zu spielen – ich bin so erschöpft, dass ich lieber kurz in die Insta‑Stories scroll, um ein bisschen Abstand zu finden.
Wie ich letztens erzählt habe, ist mein Mann jetzt in seiner dritten Therapie, aber das ändert nichts daran, dass die Leere zu Hause riesig bleibt. Die Kinder fragen immer wieder: „Mama, warum ist Papa nicht da?“ Und ich antworte, so gut ich kann, aber dann merke ich, dass ich selbst nicht mehr weiß, wo ich meine eigenen Grenzen ziehe. Ich habe versucht, die Bildschirmzeit zu begrenzen, aber jedes Mal, wenn ich die App schließe, krabbelt das ungute Gefühl zurück, als ob ich etwas falsch mache.
Tbh, ich frage mich, ob ich das Handy vielleicht als Flucht benutzt, weil ich nciht mehr weiß, wie ich sonst mit der Angst umgehen soll, dass ich irgendwann komplett den Halt verliere. Habt ihr ähnliche Momente, wenn ihr versucht, den Kids einen gesunden Umgang mit Medien beizubringen, während ihr selbst am Rande des Burnouts steht? Wie schafft ihr es, das Handy nicht zum ständigen Retter werden zu lassen? Ich wäre echt dankbar für ein paar Ideen oder einfach nur ein offenes Ohr. ❤️
1 Antworten
lottes_lichter ·
Die Leere zu Hause – das hat mich echt getroffen, weil ich das sooo gut kenne, nur halt in ner anderen Form. Bei mir ist kein Mann weg, sondern mein Kopf ist das Problem, aber das Gefühl ist irgendwie das gleiche. Diese Stille, die sich anfühlt wie ein Loch, das man mit allem möglichen zuschmeißen will.
Mein Ex hat auch drei Therapien durch, und ich hab am Anfang gedacht, ok jetzt wird alles besser – aber die Leere war trotzdem da. Als ob die Therapie irgendwie bei ihm was bringt, aber mein Leben trotzdem leer bleibt, you know?
Was mir geholfen hat (nicht完美, aber irgendwie): die Leere erstmal benennen. Einfach sagen „hey, heute ist wieder so ein Tag wo alles leer feels". Das klingt so banal, aber für mich war das krass, das mal auszusprechen statt wegzuscrollen.
Bei dir mit den Kindern – ich kann mir vorstellen, das das nochmal ne andere Dimension ist. Die gucken doch, was wir machen. Wenn ich vorm Handy hocke, lernen die doch, dass das normal ist. Keine Ahnung, ob dir das hilft, aber du bist nicht der/die einzige mit dem Gefühl, dass irgendwas fehlt, obwohl alles „eigentlich okay" sein sollte.