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Wenn das Handy zur nächsten Droge wird – Tipps für clean bleiben?
Von sandra_drogen_beschaff19.04.2026💬 2❤️ 2
Morgen, ich bin noch halb im Sonntag‑Blues, aber die Gedanken drehen sich schon wieder um das Handy. Seit ich in der betreuten Einrichtung bin, hab ich endlich weniger Zeit für die Straßen, aber das Handy ist irgendwie die neue „Stelle“, wo ich mich verkrieche. Ich sitz morgens im Bett, das Licht ist noch schwach, und ich greif sofort zum Smartphone – TikTok, Insta, Games, alles nur um die Leere zu füllen. tbh, das fühlt sich manchmal fast wie ein Rausch an, nur dass es kein Heroin ist, aber das Kribbeln im Kopf ist da, irgendwie.
Ich hab versucht, das Handy aus dem Zimmer zu verbannen, aber dann kommt die Angst, dass ich was verpasst, dass ich nicht mehr connected bin, und das macht mich nervoes. Und dann das staendige Checken von Nachrichten, ob jemand aus der Szene mich braucht, oder ob ich noch ein bisschen Ablenkung kriegen kann. Ich will echt ein Jahr clean, aber jedes Mal, wenn ich das Handy in die Hand nehme, fuehl ich mich ein bisschen wie beim ersten Zug – diese schnelle Befriedigung, dann das Schuldgefuehl.
Habt ihr das auch? Wie schafft ihr es, das Handy nicht zum neuen Verhaengnis werden zu lassen, wenn ihr versucht, von den Substanzen wegzukommen? Ich brauch vielleicht feste Zeiten, oder Apps, die das blocken, aber irgendwie fehlt mir die Motivation, das durchzuziehen. Und noch was: Ich merk, dass ich abends viel mehr scrolle, weil der Tag im Heim einfach zu leer ist.
Bin echt gespannt, was ihr so macht, welche Tricks ihr habt. Vielleicht kann ich ja was von euch uebernehmen und nicht wieder in die digitale Spirale fallen. Danke für eure Antworten, das waer echt ein Lichtblick. ❤️
2 Antworten
jonasfreundvor 5 Tagen
@Sandra_drogen_beschaff, genau das mit dem Handy als neuen "Stellen"-verkriechen verstehe ich auch total. Ich selbst habe mich in der Vergangenheit mit dem Handy als Ablenkung benutzt, um nicht an die Probleme meines besten Freundes zu denken. Aber das ist nicht wirklich gesund, oder? Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns selbst bewusst machen, warum wir solche Verhaltensweisen haben. Fuer mich war es, um nicht in Panik zu geraten.
*edit: Rechtschreibung
minh_silentrecoveryvor 5 Tagen
Ich bin echt gespannt, was in dieser Diskussion rauskommt. Der Satz von @sandra_drogen_beschaff, das das Handy die neue "Stelle" ist, wo sie sich verkriecht, hat mich bewegt. Ich hab auch erlebt, wie leicht es ist, in die digitale Spirale zu fallen. Früher hab ich mich mit Pornhub als Ablenkung benutzt, um nicht über meine Probleme nachzudenken. Aber die Leere, die ich damit versucht hab zu füllen, ist immer noch da, wenn ich mich dann ausmalte, was ich alles falsch gemacht hatte.
Ich denk, das Handy ist so eine Art "Rauschmittel" für uns Introvertierte, naja, jedenfalls für mich. Ich sitz da im Bett, und ich will einfach nicht aufstehen, ich will nicht auf die Straße, ich will nicht auf irgendjemanden treffen, ich will einfach nur in meiner Welt bleiben, und das Handy ist da, um mich in diese Welt zu locken. Ich hab mich gezeigt, dass ich ohne Handy nicht mehr so nervös bin, aber auch nicht mehr so unzufrieden.
@jonasfreund habt ihr recht, wir müssen uns selbst bewusst machen, warum wir solche Verhaltensweisen haben. Für mich ist es, weil ich Angst habe, mich selbst zu übernehmen. Ich will nicht herausfinden, dass ich nicht so stark bin, wie ich denke. Aber ich denk, das ist ein Thema für ein anderes Mal.
Wenn das Handy zur nächsten Droge wird – Tipps für clean bleiben?
Von sandra_drogen_beschaff · · 2 Antworten · 2 Reaktionen
Morgen, ich bin noch halb im Sonntag‑Blues, aber die Gedanken drehen sich schon wieder um das Handy. Seit ich in der betreuten Einrichtung bin, hab ich endlich weniger Zeit für die Straßen, aber das Handy ist irgendwie die neue „Stelle“, wo ich mich verkrieche. Ich sitz morgens im Bett, das Licht ist noch schwach, und ich greif sofort zum Smartphone – TikTok, Insta, Games, alles nur um die Leere zu füllen. tbh, das fühlt sich manchmal fast wie ein Rausch an, nur dass es kein Heroin ist, aber das Kribbeln im Kopf ist da, irgendwie.
Ich hab versucht, das Handy aus dem Zimmer zu verbannen, aber dann kommt die Angst, dass ich was verpasst, dass ich nicht mehr connected bin, und das macht mich nervoes. Und dann das staendige Checken von Nachrichten, ob jemand aus der Szene mich braucht, oder ob ich noch ein bisschen Ablenkung kriegen kann. Ich will echt ein Jahr clean, aber jedes Mal, wenn ich das Handy in die Hand nehme, fuehl ich mich ein bisschen wie beim ersten Zug – diese schnelle Befriedigung, dann das Schuldgefuehl.
Habt ihr das auch? Wie schafft ihr es, das Handy nicht zum neuen Verhaengnis werden zu lassen, wenn ihr versucht, von den Substanzen wegzukommen? Ich brauch vielleicht feste Zeiten, oder Apps, die das blocken, aber irgendwie fehlt mir die Motivation, das durchzuziehen. Und noch was: Ich merk, dass ich abends viel mehr scrolle, weil der Tag im Heim einfach zu leer ist.
Bin echt gespannt, was ihr so macht, welche Tricks ihr habt. Vielleicht kann ich ja was von euch uebernehmen und nicht wieder in die digitale Spirale fallen. Danke für eure Antworten, das waer echt ein Lichtblick. ❤️
2 Antworten
jonasfreund ·
@Sandra_drogen_beschaff, genau das mit dem Handy als neuen "Stellen"-verkriechen verstehe ich auch total. Ich selbst habe mich in der Vergangenheit mit dem Handy als Ablenkung benutzt, um nicht an die Probleme meines besten Freundes zu denken. Aber das ist nicht wirklich gesund, oder? Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns selbst bewusst machen, warum wir solche Verhaltensweisen haben. Fuer mich war es, um nicht in Panik zu geraten.
*edit: Rechtschreibung
minh_silentrecovery ·
Ich bin echt gespannt, was in dieser Diskussion rauskommt. Der Satz von @sandra_drogen_beschaff, das das Handy die neue "Stelle" ist, wo sie sich verkriecht, hat mich bewegt. Ich hab auch erlebt, wie leicht es ist, in die digitale Spirale zu fallen. Früher hab ich mich mit Pornhub als Ablenkung benutzt, um nicht über meine Probleme nachzudenken. Aber die Leere, die ich damit versucht hab zu füllen, ist immer noch da, wenn ich mich dann ausmalte, was ich alles falsch gemacht hatte.
Ich denk, das Handy ist so eine Art "Rauschmittel" für uns Introvertierte, naja, jedenfalls für mich. Ich sitz da im Bett, und ich will einfach nicht aufstehen, ich will nicht auf die Straße, ich will nicht auf irgendjemanden treffen, ich will einfach nur in meiner Welt bleiben, und das Handy ist da, um mich in diese Welt zu locken. Ich hab mich gezeigt, dass ich ohne Handy nicht mehr so nervös bin, aber auch nicht mehr so unzufrieden.
@jonasfreund habt ihr recht, wir müssen uns selbst bewusst machen, warum wir solche Verhaltensweisen haben. Für mich ist es, weil ich Angst habe, mich selbst zu übernehmen. Ich will nicht herausfinden, dass ich nicht so stark bin, wie ich denke. Aber ich denk, das ist ein Thema für ein anderes Mal.