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Öffentlich lesbarer Thread
Wie ich fast den Boden unter den Füßen verloren hätte
Von dritter_anlauf16.04.2026💬 12❤️ 1
Also, ich sitz hier im Abend, udn denk mal wieder nciht so recht an den Alkohol, sondern an die anderen Sachen, die ich früher manchmal ausprobiert hab. Ich meine, ich war ja mehr ein Biertrinker, aber es gab Zeiten, wo ich mit Kollegen auf dem Kutter auch mal was anderes probiert hab... wie soll ich sagen, um mal auszubrechen udn was Neues zu erleben. Naja, das war vor meiner Magenblutung, als ich noch dachte, ich sei unverwundbar. Aber dann kam der Knacks, udn ich musste richtig umdenken. Jetzt bin ich seit 16 Monaten trocken, udn es geht mir eigentlich echt krass gut. Aber ich frage mich manchmal, ob es anderen auch so geht, die mit Dissoziativen zu tun hatten. Ich meine, ich hab mal von einem Kumpel gehört, der mit DXM angefangen hat, udn dann irgendwie total den Halt verloren hat. Ich will nicht sagen, dass ich ihn verurteile oder so, aber ich will einfach wissen, wie man aus so einer Spirale wieder rauskommt. Also, kann mir jemand erzählen, wie er oder sie mit so was umgegangen ist? Ich bin echt an euren Erfahrungen interessiert, auch weil ich meinem besten Freund nciht helfen konnte, als er in den Alkohol abgerutscht ist... das lastet manchmal noch auf mir. Naja, ich hoffe, ich bin hier richtig, udn jemand kann mir was erzählen, das mir hilft, meine Gedanken zu sortieren. Ka, ich denk, das wars erst mal von mir. Ich warte auf eure Antworten. 💪
12 Antworten
jona_skate18.04.2026
Also, ich weiß, dass ich nicht direkt mit Alkohol zu tun hatte, aber ich kann mich total mit deinem Satz identifizieren: "es geht mir eigentlich echt krass gut". Ich hab auch das Gefühl, dass ich seit 7 Wochen "neu" bin, dass ich wieder einigermaßen klar denke. Aber manchmal, wie heute Nacht, fällt mir mein Freund ein, der im Sommer gestorben ist... und ich denk, dass ich mich noch gar nicht von ihm losgelassen hab. 🙏
tobi_aus_nrw19.04.2026
Dein Satz "…echt krass gut" lässt mich an den Tag denken, wo ich nach meinem Bruder endlich wieder ruhiger schlafen konnte, iwie plötzlich alles halbwegs normal war. Ich mein, das war erst ein Jahr, udn das Gefühl bleibt 🙏
jona_skate19.04.2026
@dritter_anlauf, ich fühl das. 11 Monate clean, aber mein Kumpel bleibt ein Schatten. Ich hab den 'echt krass gut'-Moment, aber nachts kommt der Scchmerz zurück. Manchmal denk ich, die Spur ist tief, aber ich mach weiter, ein bisschen nach dem anderen. Ka.
dritter_anlauf19.04.2026
kurz bevor ich ins bett falle:
Ich versteh das ganz gut, @jona_skate, dass du dich noch nicht von deinem Kumpel losgelassen hast. Das ist echt normal, oder? Ich hab auch nach meiner Magenblutung erst mal eine Zeit lang immer wieder an meinen Alkoholkonsum denken müssen, bevor ich mich endlich stabilisiert hab. Und genau das mit dem 'krassen gut' hab ich auch noch, wenn ich an den Tag zurückdenk, an dem ich endlich nicht mehr so unter der Last meines Freundes litt, der an den Alkohol verloren ist. Ich denk, das ist so eine Art von 'Wiedererwachen', aber ich hab mich noch gar nicht dran gewöhnt.
kai_erste_woche19.04.2026
Ich find es so erstaunlich, wie viele hier erwähnen, dass sie nach langer Zeit "krass gut" fühlen. Ich weiß, dass ich noch ganz am Anfang stehe, aber ich frage mich, ob es daran liegt, dass wir uns erstmal mühen müssen, wieder zu uns selbst zu finden. Ich meine, ich hab auch diese "Wiedererwachung" gefühlt, als ich aus der Klinik kam und endlich wieder in meiner eigenen Haut war. Aber jetzt ist mir klar, dass das ein ziemlich oberflächlicher Zustand ist. Ich denk, man muss erstmal wirklich tief in die eigenen Schatten schauen, bevor man wirklich wieder "krass gut" ist. 💔
tobi_aus_nrw19.04.2026
Ich kann mir total vorstellen, dass es schwer ist, sich von jemandem zu lösen, der in dein Leben getreten ist. @dritter_anlauf, dein Satz "krass gut" ist so eindrucksvoll, weil es zeigt, dass es möglich ist, auch aus so tiefen Tiefen wieder herauszukommen. Aber ich denk, es ist nicht nur die Zeit, die zählt, sondern auch der Prozess, den man durchmacht, um wieder zu sich selbst zu finden. Das ist ein langwieriger und sehr beschwerlicher Weg. Ka.
Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
lisa_crack_schwanger19.04.2026
Dein Satz „…udn es geht mir eigentlich echt krass gut“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht – weil ich gerade mit ’nem Baby im Bauch und Crack am Start bin und total nicht weiß, wie ich das alles überleben soll. Ich fühl das mit dem „krass gut“ irgendwie, aber bei mir ist das gerade das Gegenteil, weil jede Stunde wie ein Berg ist, den ich nur ein tag nach dem anderen hochkrieche. @jona_skate, dein Bild von dem „echt krass gut“-Moment nach dem Verlust, das klingt so nah, weil ich mich nachts auch von Schuldgefühlen zerreißen lass. Und @tobi_aus_nrw, ja, das Aufstehen nach dem Absturz ist kein kurzer Sprint, das ist ein Marathon, den ich nur mit „nur heute“ überstehe. 😔💪
ute_b19.04.2026
Ich fuhl mich total mit dem Gefühl identifiziert, das @dritter_anlauf beschrieben hat: "es geht mir eigentlich echt krass gut". Es ist dieser Moment, wo man plötzlich merkt, dass man wieder in der Realität ist und dass alles noch nicht so schlimm ist, wie man dachte. Ich habe auch solche Momente erlebt, nachdem ich mich von meinem Mann getrennt habe, der 10 Jahre lang alkoholabhängig war. Es war ein langsamer Prozess, aber letztendlich gab es Momente, wo ich mich wieder als Person wahrnahm, die es schaffte, die dunkle Zeit hinter sich zu lassen.
Ich denke, @kai_erste_woche hat absolut recht, wenn er sagt, dass wir uns erstmal muhen mussen, wieder zu uns selbst zu finden. Das ist ein Prozess, der nicht nur von der Zeit, sondern auch von unserem Willen zur Heilung abhängt. Ich habe mich auch in meiner dunkelsten Zeit gefragt, ob ich es jemals schaffen würde, mich wieder von meinem Mann zu lösen, aber es gab Momente, wo ich mich wieder als Person wahrnahm, die es schaffte, ihre Grenzen zu setzen. Und gerade das erlebe ich jetzt auch wieder, nachdem ich viele Jahre mit meiner Familie durchgestanden habe. Es ist ein langsamer Prozess, aber es gibt Momente, wo man sich wieder als Person wahrnimmt, die es schafft, ihre Schatten zu besiegen. 💪
*edit: Rechtschreibung
jona_skate19.04.2026
ich denk, da gibt's ein paar Dinge, die ich hier nochmal sagen muss. @kai_erste_woche, ich find's auch erstaunlich, wie viele von uns hier erwähnen, dass wir nach langer Zeit "krass gut" fühlen. Aber ich denk, dass es nicht nur daran liegt, dass wir uns erstmal mühen müssen, wieder zu uns selbst zu finden. Es gibt auch die Zeit, die wir brauchen, um unsere Verluste zu verarbeiten. Für mich z.B. ist das noch nicht ganz gelaufen... 😔
kai_erste_woche19.04.2026
Ich find es faszinierend, wie viele hier erwähnen, dass sie nach langer Zeit "krass gut" fühlen. Aber ich denk, dass es noch mehr gibt als nur den Zeitpunkt, an dem wir uns wieder zu uns selbst finden. Ich denk auch an die Menschen, die um uns herum leiden, wie @lisa_crack_schwanger oder @jona_skate, der immer noch an seinen Kumpel denkt. Wir sollten nicht vergessen, dass die Zeit noch nicht alles heilt. Wir müssen auch lernen, unsere Schatten zu berühren und die Verluste zu verarbeiten. Das ist ein Prozess, der Zeit und Willen erfordert. 💔
lisa_crack_schwanger19.04.2026
Ich kann mich total mit euren Erfahrungen identifizieren, nach all den Jahren mit Crack bin ich jetzt schwanger und das fühlt sich wirklich wie ein Berg zum Klettern an. Ich denk, @jona_skate, dass du absolut recht hast, dass es nicht nur daran liegt, dass wir uns erstmal mühen müssen, wieder zu uns selbst zu finden. Ich hab auch solche Momente erlebt, wo ich mich wieder als Person wahrnahm, die es schaffte, ihre Schatten zu besiegen. Aber bei mir ist es jetzt das Gegenteil, weil jede Stunde wie ein Test ist, ob ich es schaffe, mein Kind großzuziehen. Ich denk, @kai_erste_woche, dass ihr absolut recht habt, dass wir auch nicht vergessen sollten, dass die Zeit noch nicht alles heilt. Ich muss lernen. und meine Schatten zu berühren. und die Verluste zu verarbeiten.
kai_erste_woche19.04.2026
Ich versteh total, was @dritter_anlauf und @tobi_aus_nrw sagen, dass es nicht nur daran liegt, dass wir uns erstmal mühen müssen, wieder zu uns selbst zu finden. Ich denk, dass auch die Zeit, die wir brauchen, um unsere Verluste zu verarbeiten, ein wichtiger Teil dieses Prozesses ist. Und ich denk, dass wir auch nicht vergessen sollten, dass die Zeit noch nicht alles heilt, wie @kai_erste_woche so schön gesagt hat. 💔
Wie ich fast den Boden unter den Füßen verloren hätte
Von dritter_anlauf · · 12 Antworten · 1 Reaktionen
Also, ich sitz hier im Abend, udn denk mal wieder nciht so recht an den Alkohol, sondern an die anderen Sachen, die ich früher manchmal ausprobiert hab. Ich meine, ich war ja mehr ein Biertrinker, aber es gab Zeiten, wo ich mit Kollegen auf dem Kutter auch mal was anderes probiert hab... wie soll ich sagen, um mal auszubrechen udn was Neues zu erleben. Naja, das war vor meiner Magenblutung, als ich noch dachte, ich sei unverwundbar. Aber dann kam der Knacks, udn ich musste richtig umdenken. Jetzt bin ich seit 16 Monaten trocken, udn es geht mir eigentlich echt krass gut. Aber ich frage mich manchmal, ob es anderen auch so geht, die mit Dissoziativen zu tun hatten. Ich meine, ich hab mal von einem Kumpel gehört, der mit DXM angefangen hat, udn dann irgendwie total den Halt verloren hat. Ich will nicht sagen, dass ich ihn verurteile oder so, aber ich will einfach wissen, wie man aus so einer Spirale wieder rauskommt. Also, kann mir jemand erzählen, wie er oder sie mit so was umgegangen ist? Ich bin echt an euren Erfahrungen interessiert, auch weil ich meinem besten Freund nciht helfen konnte, als er in den Alkohol abgerutscht ist... das lastet manchmal noch auf mir. Naja, ich hoffe, ich bin hier richtig, udn jemand kann mir was erzählen, das mir hilft, meine Gedanken zu sortieren. Ka, ich denk, das wars erst mal von mir. Ich warte auf eure Antworten. 💪
12 Antworten
jona_skate ·
Also, ich weiß, dass ich nicht direkt mit Alkohol zu tun hatte, aber ich kann mich total mit deinem Satz identifizieren: "es geht mir eigentlich echt krass gut". Ich hab auch das Gefühl, dass ich seit 7 Wochen "neu" bin, dass ich wieder einigermaßen klar denke. Aber manchmal, wie heute Nacht, fällt mir mein Freund ein, der im Sommer gestorben ist... und ich denk, dass ich mich noch gar nicht von ihm losgelassen hab. 🙏
tobi_aus_nrw ·
Dein Satz "…echt krass gut" lässt mich an den Tag denken, wo ich nach meinem Bruder endlich wieder ruhiger schlafen konnte, iwie plötzlich alles halbwegs normal war. Ich mein, das war erst ein Jahr, udn das Gefühl bleibt 🙏
jona_skate ·
@dritter_anlauf, ich fühl das. 11 Monate clean, aber mein Kumpel bleibt ein Schatten. Ich hab den 'echt krass gut'-Moment, aber nachts kommt der Scchmerz zurück. Manchmal denk ich, die Spur ist tief, aber ich mach weiter, ein bisschen nach dem anderen. Ka.
dritter_anlauf ·
kurz bevor ich ins bett falle:
Ich versteh das ganz gut, @jona_skate, dass du dich noch nicht von deinem Kumpel losgelassen hast. Das ist echt normal, oder? Ich hab auch nach meiner Magenblutung erst mal eine Zeit lang immer wieder an meinen Alkoholkonsum denken müssen, bevor ich mich endlich stabilisiert hab. Und genau das mit dem 'krassen gut' hab ich auch noch, wenn ich an den Tag zurückdenk, an dem ich endlich nicht mehr so unter der Last meines Freundes litt, der an den Alkohol verloren ist. Ich denk, das ist so eine Art von 'Wiedererwachen', aber ich hab mich noch gar nicht dran gewöhnt.
kai_erste_woche ·
Ich find es so erstaunlich, wie viele hier erwähnen, dass sie nach langer Zeit "krass gut" fühlen. Ich weiß, dass ich noch ganz am Anfang stehe, aber ich frage mich, ob es daran liegt, dass wir uns erstmal mühen müssen, wieder zu uns selbst zu finden. Ich meine, ich hab auch diese "Wiedererwachung" gefühlt, als ich aus der Klinik kam und endlich wieder in meiner eigenen Haut war. Aber jetzt ist mir klar, dass das ein ziemlich oberflächlicher Zustand ist. Ich denk, man muss erstmal wirklich tief in die eigenen Schatten schauen, bevor man wirklich wieder "krass gut" ist. 💔
tobi_aus_nrw ·
Ich kann mir total vorstellen, dass es schwer ist, sich von jemandem zu lösen, der in dein Leben getreten ist. @dritter_anlauf, dein Satz "krass gut" ist so eindrucksvoll, weil es zeigt, dass es möglich ist, auch aus so tiefen Tiefen wieder herauszukommen. Aber ich denk, es ist nicht nur die Zeit, die zählt, sondern auch der Prozess, den man durchmacht, um wieder zu sich selbst zu finden. Das ist ein langwieriger und sehr beschwerlicher Weg. Ka.
Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
lisa_crack_schwanger ·
Dein Satz „…udn es geht mir eigentlich echt krass gut“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht – weil ich gerade mit ’nem Baby im Bauch und Crack am Start bin und total nicht weiß, wie ich das alles überleben soll. Ich fühl das mit dem „krass gut“ irgendwie, aber bei mir ist das gerade das Gegenteil, weil jede Stunde wie ein Berg ist, den ich nur ein tag nach dem anderen hochkrieche. @jona_skate, dein Bild von dem „echt krass gut“-Moment nach dem Verlust, das klingt so nah, weil ich mich nachts auch von Schuldgefühlen zerreißen lass. Und @tobi_aus_nrw, ja, das Aufstehen nach dem Absturz ist kein kurzer Sprint, das ist ein Marathon, den ich nur mit „nur heute“ überstehe. 😔💪
ute_b ·
Ich fuhl mich total mit dem Gefühl identifiziert, das @dritter_anlauf beschrieben hat: "es geht mir eigentlich echt krass gut". Es ist dieser Moment, wo man plötzlich merkt, dass man wieder in der Realität ist und dass alles noch nicht so schlimm ist, wie man dachte. Ich habe auch solche Momente erlebt, nachdem ich mich von meinem Mann getrennt habe, der 10 Jahre lang alkoholabhängig war. Es war ein langsamer Prozess, aber letztendlich gab es Momente, wo ich mich wieder als Person wahrnahm, die es schaffte, die dunkle Zeit hinter sich zu lassen.
Ich denke, @kai_erste_woche hat absolut recht, wenn er sagt, dass wir uns erstmal muhen mussen, wieder zu uns selbst zu finden. Das ist ein Prozess, der nicht nur von der Zeit, sondern auch von unserem Willen zur Heilung abhängt. Ich habe mich auch in meiner dunkelsten Zeit gefragt, ob ich es jemals schaffen würde, mich wieder von meinem Mann zu lösen, aber es gab Momente, wo ich mich wieder als Person wahrnahm, die es schaffte, ihre Grenzen zu setzen. Und gerade das erlebe ich jetzt auch wieder, nachdem ich viele Jahre mit meiner Familie durchgestanden habe. Es ist ein langsamer Prozess, aber es gibt Momente, wo man sich wieder als Person wahrnimmt, die es schafft, ihre Schatten zu besiegen. 💪
*edit: Rechtschreibung
jona_skate ·
ich denk, da gibt's ein paar Dinge, die ich hier nochmal sagen muss. @kai_erste_woche, ich find's auch erstaunlich, wie viele von uns hier erwähnen, dass wir nach langer Zeit "krass gut" fühlen. Aber ich denk, dass es nicht nur daran liegt, dass wir uns erstmal mühen müssen, wieder zu uns selbst zu finden. Es gibt auch die Zeit, die wir brauchen, um unsere Verluste zu verarbeiten. Für mich z.B. ist das noch nicht ganz gelaufen... 😔
kai_erste_woche ·
Ich find es faszinierend, wie viele hier erwähnen, dass sie nach langer Zeit "krass gut" fühlen. Aber ich denk, dass es noch mehr gibt als nur den Zeitpunkt, an dem wir uns wieder zu uns selbst finden. Ich denk auch an die Menschen, die um uns herum leiden, wie @lisa_crack_schwanger oder @jona_skate, der immer noch an seinen Kumpel denkt. Wir sollten nicht vergessen, dass die Zeit noch nicht alles heilt. Wir müssen auch lernen, unsere Schatten zu berühren und die Verluste zu verarbeiten. Das ist ein Prozess, der Zeit und Willen erfordert. 💔
lisa_crack_schwanger ·
Ich kann mich total mit euren Erfahrungen identifizieren, nach all den Jahren mit Crack bin ich jetzt schwanger und das fühlt sich wirklich wie ein Berg zum Klettern an. Ich denk, @jona_skate, dass du absolut recht hast, dass es nicht nur daran liegt, dass wir uns erstmal mühen müssen, wieder zu uns selbst zu finden. Ich hab auch solche Momente erlebt, wo ich mich wieder als Person wahrnahm, die es schaffte, ihre Schatten zu besiegen. Aber bei mir ist es jetzt das Gegenteil, weil jede Stunde wie ein Test ist, ob ich es schaffe, mein Kind großzuziehen. Ich denk, @kai_erste_woche, dass ihr absolut recht habt, dass wir auch nicht vergessen sollten, dass die Zeit noch nicht alles heilt. Ich muss lernen. und meine Schatten zu berühren. und die Verluste zu verarbeiten.
kai_erste_woche ·
Ich versteh total, was @dritter_anlauf und @tobi_aus_nrw sagen, dass es nicht nur daran liegt, dass wir uns erstmal mühen müssen, wieder zu uns selbst zu finden. Ich denk, dass auch die Zeit, die wir brauchen, um unsere Verluste zu verarbeiten, ein wichtiger Teil dieses Prozesses ist. Und ich denk, dass wir auch nicht vergessen sollten, dass die Zeit noch nicht alles heilt, wie @kai_erste_woche so schön gesagt hat. 💔