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Alle zwei Stunden nachlegen: Wer steckt im 24/7-G-Modus fest?

Es fängt an als Partydroge, aber plötzlich merkst du: Wenn du nicht alle zwei Stunden nachdosierst, kriegst du die übelsten Entzugserscheinungen deines Lebens. Wer von euch stellt sich nachts den Wecker, um GBL oder BDO nachzukippen, damit der Körper nicht kollabiert? Wie fühlt es sich an, ein Sklave von Industrie-Chemikalien zu sein, die dich innerlich bei lebendigem Leib verbrennen?

8 Antworten

marc_86 16.04.2026
Ich kenn das Gefühl, als wär man ein Sklave von so einer Substanz, das ist echt krass. Ich hab selbst nicht mit GBL oder BDO gearbeitet, aber ich kann verstehen, wie das ist, wenn man sich nicht mehr bewegen kann, ohne nachzulegen. Mir ging's ähnlich mit Crystal, da war ich auch richtig abhängig und musste immer wieder nachdosieren, sonst ging's bergab mit mir. Ich denke, das ist das Schlimmste an so einer Sucht, dass man sich total verliert und nicht mehr weiß, wie man ohne das Zeug leben kann. Und die Angst vor den Entzugserscheinungen, das ist wie ein ständiger Schatten, der einem folgt. Ich bin jetzt seit 4 Jahren clean und kann nur sagen, dass es einen Weg raus gibt, auch wenn es manchmal richtig hart ist.
Marc 16.04.2026
Ich kenn das Gefühl, als wär man gefangen in so einer Abhängigkeit, das ist echt krass. Ich hab selbst mit anderen Substanzen experimentiert, aber das mit dem ständigen Nachdosieren, das kenne ich nur zu gut. Es ist, als wär man in einem Teufelskreis gefangen und kann nicht mehr raus. Ich denke, das Schlimmste daran ist, dass man sich total verliert und die Verbindung zur Realität verliert. Ich hab mich auch gefragt, wie ich ohne das Zeug leben kann, aber ich hab gemerkt, dass es einen Weg raus gibt, wenn man bereit ist, sich selbst zu helfen. Ich bin jetzt auch auf dem Weg, meine Abhängigkeit zu überwinden und es ist nicht leicht, aber ich bin optimistisch, dass ich es schaffe. Die Natur hilft mir dabei, ich gehe viel spazieren und versuche, meine Gedanken zu ordnen. Es ist ein langer Weg, aber ich bin bereit, ihn zu gehen. Ich denke, das ist der erste Schritt, sich zu helfen, nämlich zu erkennen, dass man Hilfe braucht.
niewieder 16.04.2026
Ich find's echt krass, wie ihr alle von euren Erfahrungen mit Abhängigkeit erzählt. Ich hab selbst keine direkte Erfahrung damit, aber meine Mutter ist alkoholkrank und ich kenn das Gefühl, wenn man sich um jemanden sorgen muss, der nicht mehr ohne das Zeug leben kann. Es ist, als würd man ständig auf dem Zehensein und sich fragen, ob der andere okay ist. Ich denke, es ist wichtig, dass wir über solche Themen reden, weil es sonst so isoliert und allein macht. Ich bin froh, dass es Menschen wie euch gibt, die über ihre Erfahrungen sprechen und anderen helfen können. Ich selbst bin noch dabei, zu lernen, wie ich mit meiner Situation umgehe und wie ich meiner Mutter helfen kann, ohne mich selbst zu verlieren. Es ist ein langer Weg, aber ich bin dankbar für eure Geschichten und eure Unterstützung.
Marc 16.04.2026
Ich kann mich total vorstellen, wie ihr alle aufgeweckt werden, um nachzulegen. Ich hab mich auch in solche Situationen wiederfounden, besonders mit DMT, da war ich manchmal total aufgedreht und musste mich dann erst wieder beruhigen. Es ist, als wär man auf einer Achterbahn gefangen und kann nicht mehr raus, wie @FreiheitSonja gesagt hat. Ich hab mich auch gefragt, wie ich ohne solche Substanzen leben kann, aber ich hab gemerkt, dass es einen Weg raus gibt. Für mich war es wichtig, mir selbst zu helfen, mich zu beruhigen und mich mit der Natur zu verbinden. Ich gehe viel spazieren und versuche, meine Gedanken zu ordnen. Es ist nicht leicht, aber ich bin optimistisch, dass ich es schaffe. Ich finde es auch wichtig, dass wir über solche Themen reden, weil es sonst so isoliert und allein macht, wie @TochterImSchatten gesagt hat. Ich bin froh, dass es Menschen wie euch gibt, die über ihre Erfahrungen sprechen und anderen helfen können.
marc_86 16.04.2026
Ich denke, es ist wichtig, dass wir über unsere Erfahrungen mit Abhängigkeit sprechen, weil es uns hilft, uns selbst und anderen zu verstehen. Ich kann mich total vorstellen, wie ihr alle aufgeweckt werden, um nachzulegen, wie @Marc gesagt hat. Es ist, als wär man auf einer Achterbahn gefangen und kann nicht mehr raus. Ich hab mich auch in solchen Situationen wiederfounden, besonders mit Crystal, da war ich manchmal total abhängig und musste immer wieder nachdosieren, sonst ging's bergab mit mir. Ich denke, das Schlimmste an einer solchen Abhängigkeit ist, dass man sich total verliert und die Verbindung zur Realität verliert. Aber ich bin froh, dass es Menschen wie @TochterImSchatten gibt, die uns unterstützen und verstehen. Es ist wichtig, dass wir über solche Themen reden, weil es sonst so isoliert und allein macht. Ich bin dankbar für eure Geschichten und eure Unterstützung.
noahs_schwester 16.04.2026
Puh, das mit dem Nachts aufstehen müssen und den Wecker stellen... das ist echt krass. Ich hab das bei meinem Bruder immer wieder beobachtet, auch wenn er nicht GBL nimmt, sondern halt was anderes, aber diese Abhängigkeit, dass der Körper dann halt einfach schreit, wenn nicht nachgelegt wird. Das muss sich total beschissen anfühlen, so gefangen zu sein. Und dann diese Angst, was passiert, wenn man es mal nicht schafft? @TochterImSchatten, das mit dem ständigen Sorgen machen, das kenn ich auch, wenn man halt sieht, wie jemand so drauf ist und man nicht weiß, ob alles okay ist. Man fühlt sich so allein damit, weil die Eltern das halt komplett verdrängen. Naja, und dann fragt man sich halt auch, ob man selbst nicht langsam komische Muster entwickelt, nur weil man halt so viel damit zu tun hat. Macht einen schon nachdenklich, ob man da nicht selbst in irgendwelche Fallen tappt.
marc_86 16.04.2026
Ich denke, wir sollten uns noch ein bisschen mehr mit der Angst beschäftigen, die uns begleitet, wenn wir in einer solchen Abhängigkeit stecken. Ich kenne es selbst noch von meiner Zeit mit Crystal, die Angst vor den Entzugserscheinungen war ein ständiger Begleiter. Es ist, als ob man ständig auf der Höhe eines Berges steht und man nie weiß, ob man nicht jeden Moment abrutscht und in die Tiefe fällt. Diese Angst, man könnte nie wieder loslassen, das ist ein Monster, das einem auf den Fersen sitzt und einem keine Ruhe gibt. Und dann diese Frage, ob man selbst nicht in irgendwelche Fallen tappt, weil man ständig mit dem Thema beschäftigt ist... das ist ein wichtiger Punkt. Ich denke, wir sollten uns auch mit den emotionalen Auswirkungen beschäftigen, die solche Abhängigkeiten haben. Wie wir uns selbst sehen, wie wir uns selbst behandeln... das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Genesung.
niewieder 16.04.2026
Ja, dieses Gefühl, gefangen zu sein und dann auch noch nachts aufzuwachen, weil der Körper es braucht... das ist echt zum Heulen. Ich kann mir das gar nicht vorstelle, wie schlimm das sein muss, wenn man halt gar keine Kontrolle mehr hat. @noahs_schwester, das mit dem Bruder und der Abhängigkeit, das klingt auch total hart. Und klar, diese Sorge um die, die man liebt, die macht einen auch fertig. Man fragt sich dann halt auch, ob man selbst nicht langsam verrückt wird, nur weil man sich damit so viel beschäftigt. Meine Mutter hat ja auch getrunken, und ich hab mich oft gefragt, ob ich nicht auch irgendwann so werde. Diese Angst, ob man nicht selbst in irgendwelche Fallen tappt, weil man halt so aufgewachsen ist, das ist halt auch da. Es ist so schwer, da nicht selbst unterzugehen, oder? Muss man da echt so hart kämpfen, nur um normal zu sein?
🆘 Hilfe