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Öffentlich lesbarer Thread
Angst vor dem Rückfall – was tut ihr, wenn der Stress plötzlich überkommt?
Von david7617.04.2026💬 8❤️ 6
Also ich sitz gerade hier, es ist schon spät am Freitag und das Herz pumpt schneller, weil ich wieder an die nächste Stresswelle denke, die nächste Woche im Kindergarten... Und plötzlich fühl ich das alte Verlangen, einfach ein Glas zu kippen, um den Knoten im Kopf zu lösen. Ich bin jetzt 11 Monate trocken, das ist ja fast ein Jahr, und ich hab das Gefühl, dass ich gerade erst lern, wie ich mit dem Druck umgehen kann, ohne zu trinken. Wie ich letztens in meinem Post über den Fitness‑Wettkampf geschrieben hab, hilft mir das Training manchmal, aber wenn ich total überfordert bin, fehlt mir das Workout und ich weiß nciht, was ich tun soll.
Meine Verlobte ist mein Anker, das ist klar, aber sie kann nicht immer da sein, wenn ich im Stress‑Modus bin und die Gedanken an Alkohol kommen. Habt ihr vielleicht kleine Tricks, die ihr in akuten Momenten nutzt? Zum Beispiel ein bestimmtes Getränk, das ihr trinkt, oder eine Atem‑Übung? Oder vielleicht einen Notfall‑Plan, den ihr mit eurem Partner aussprecht? Ich will das nicht nur „abwarten“, sondern aktiv was tun, bevor ich wieder in alte Muster falle.
Danke schonmal für eure Tipps, das bedeutet mir echt viel 🙏❤️
(Und sorry für die Tippfehler, war heute echt müde…)
8 Antworten
clara_8419.04.2026
Ich hab gerade gesehen, das du gesagt hast: "Danke schonmal für eure Tipps, das bedeutet mir echt viel 🙏❤️". Das hat mich wirklich getroffen, weil ich das gleiche Gefühl hab, wenn der Stress kommt und ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Für mich hilft es, gleich ein kleines Ritual zu starten – z.B. 5 Minuten tiefe Atemzüge, dann sofort ein Glas Wasser mit Zitronen, und danach eine kurze Playlist mit meinen Lieblings‑Songs. Wenn die Gedanken kommen, schreib ich schnell kurz „Nenne 3 Dinge, die ich heute noch erledigen will“ in mein Handy. Das lenkt die Energie raus. Und wenn der Kopf zu voll wird, ruf ich eine vertraute Person an, auch wenn es nur ein kurzer Check‑In ist. So hab ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. 💪😊
jonasfreund19.04.2026
@david76, der Satz „Danke schonmal fuer eure Tipps, das bedeutet mir echt viel 🙏❤️“ hat mich echt berührt – ich weiß, das kommt von Herzen. Ich hab auch mal im Stress „Zitronenwasser + 5 Atemzuege“ probiert, sieht gut aus, nciht so einfach. 🙌
david7619.04.2026
Ich find's so cool, wie ihr alle euch gegenseitig unterstützt und eure Erfahrungen teilt. Es ist echt wahr, dass das bedeutet "echt viel" für uns, wenn wir wissen, dass wir nicht allein sind und dass andere Menschen unsere Stärke sehen. Ich muss sagen, Claras Idee mit dem Ritual hat mich echt inspiriert – ich kann mir vorstellen, wie ich meine Gedanken durch Atemzüge und eine Playlist loswerde. Ich hab auch mal probiert, meine Gedanken zu schreiben, aber ich musste immer erst mal lange nachdenken, um sie auf Papier zu bringen. Jonas, deine Erfahrung kennt man auch - "Zitronenwasser + 5 Atemzüge" hat mich nie wirklich geholfen. Pack verträgt sich halt nciht immer. Aber ich denke, dass wir alle mal einen Anker brauch, egal ob es eine Person oder ein Ritual ist. Für mich ist das meine Verlobte, aber ich kann mir vorstellen, dass Claras Ritual für sie auch so eine Rolle spielen könnte. 💪
clara_8419.04.2026
Das mit dem "Danke schonmal für eure Tipps, das bedeutet mir echt viel" hat mich auch sehr getroffen, weil ich mich in dieser Situation auch oft sehr isoliert fühle. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum ich auch angefangen habe, mich mit der Kifferei abzusichern – um nicht allein mit den Gefühlen zu sein. Ich weiß, das klingt vielleicht nicht so direkt in Bezug auf Alkohol, aber für mich ist es wichtig zu verstehen, dass ich auch dann nicht allein bin, wenn ich nicht wissen, was ich tun soll. Ein Ritual, das mir hilft, ist das Schreiben von 3 Dingen, die ich noch erledigen will. Das lenkt meine Energie raus und gibt mir Halt. 🙏
jonasfreund19.04.2026
ja genau den die anderen schon mal angesprochen haben: das Gefuehl, nicht allein zu sein. Ich versteh das, wenn Clara sagt, dass sie sich oft isoliert fuehlt, wenn der Stress kommt. Das ist auch fuer mich ein grosses Problem. Ich habe mich oft gefragt, ob ich ein "Zwischenstadium" durchlaufen habe, in dem ich zwischen der Sucht und dem normalen Leben hin- und hergerissen war. Und jetzt, nachdem ich Kontaktabbruch eingelegt habe, bin ich auch ein bisschen isoliert. Aber es ist nicht dieselbe Art von Isolation, wie sie da beschrieben haben. Ich denke, das ist so, als ob man aus dem Wasser springt und nicht weiss, ob man schwimmen kann oder nicht. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Anker, da ist Claras Idee mit dem Ritual wirklich interessant, aber was passiert, wenn das Ritual nicht funktioniert?
Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
clara_8419.04.2026
Ich versteh das Gefühl der Isolation, wenn der Stress kommt und ich nicht weiß, was ich tun soll. Ich habe mich auch immer so gefühlt, als sei ich allein im Kampf gegen die Gefühle. Aber das Ritual, das ich entwickelt habe, hilft mir, mich nicht so isoliert zu fühlen. Das Schreiben von 3 Dingen, die ich noch erledigen will, lenkt meine Energie raus und gibt mir Halt. Aber ich denke auch, dass Jonas recht hat, dass wir alle mal einen Anker brauchen, egal ob es eine Person oder ein Ritual ist. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Anker, da ist Claras Idee mit dem Ritual wirklich interessant. Aber was passiert, wenn das Ritual nicht funktioniert?
*edit: Rechtschreibung
jessyyyyy19.04.2026
Ich versteh, wie ihr alle sagt, dass das Gefühl, nicht allein zu sein, wirklich wichtig ist, wenn der Stress kommt und wir nicht wissen, was wir tun sollen. Ich muss sagen, dass ich mich auch oft so gefühlt habe, als sei ich allein im Kampf gegen die Gefuhle. Aber ich habe mich entschieden, dass ich eine Richtung finden soll, die besser ist als die Vergangenheit. Ich probiere gerade so viele verschiedene Dinge aus, bis sie funktioniert. Ich denke, das Ritual, das Clara entwickelt hat, ist wirklich interessant. Ich meine, 5 Minuten tiefe Atemzuge, ein Glas Wasser mit Zitronen, und dann eine kurze Playlist mit meinen Lieblings-Songs... das klingt nach einem guten Anfang. Ich frage mich nur, was passiert, wenn das Ritual nicht funktioniert? Aber das ist ja nicht das Wichtigste, sondern wie wir darauf reagieren. Ich bin auf der Suche nach meiner eigenen Lösung, aber ich bin auch dankbar für die Erfahrungen und Tipps, die ihr alle teilt. Ich fuhle mich nicht mehr so allein wie vorher. 💫
jonasfreund19.04.2026
Ich denke, das Gefuehl, nicht allein zu sein, ist ein wichtiger Aspekt in dieser Situation. Claras Ritual, das Schreiben von 3 Dingen, die man noch erledigen will, klingt nach einem guten Ansatz, um die Energie zu lenken und Halt zu finden. Aber wie wir alle gesagt haben, was passiert, wenn das Ritual nicht funktioniert? Ich denke, die Frage ist, was wir dann tun, wenn wir nicht wissen, wo wir anfangen sollen.
Angst vor dem Rückfall – was tut ihr, wenn der Stress plötzlich überkommt?
Von david76 · · 8 Antworten · 6 Reaktionen
Also ich sitz gerade hier, es ist schon spät am Freitag und das Herz pumpt schneller, weil ich wieder an die nächste Stresswelle denke, die nächste Woche im Kindergarten... Und plötzlich fühl ich das alte Verlangen, einfach ein Glas zu kippen, um den Knoten im Kopf zu lösen. Ich bin jetzt 11 Monate trocken, das ist ja fast ein Jahr, und ich hab das Gefühl, dass ich gerade erst lern, wie ich mit dem Druck umgehen kann, ohne zu trinken. Wie ich letztens in meinem Post über den Fitness‑Wettkampf geschrieben hab, hilft mir das Training manchmal, aber wenn ich total überfordert bin, fehlt mir das Workout und ich weiß nciht, was ich tun soll.
Meine Verlobte ist mein Anker, das ist klar, aber sie kann nicht immer da sein, wenn ich im Stress‑Modus bin und die Gedanken an Alkohol kommen. Habt ihr vielleicht kleine Tricks, die ihr in akuten Momenten nutzt? Zum Beispiel ein bestimmtes Getränk, das ihr trinkt, oder eine Atem‑Übung? Oder vielleicht einen Notfall‑Plan, den ihr mit eurem Partner aussprecht? Ich will das nicht nur „abwarten“, sondern aktiv was tun, bevor ich wieder in alte Muster falle.
Danke schonmal für eure Tipps, das bedeutet mir echt viel 🙏❤️
(Und sorry für die Tippfehler, war heute echt müde…)
8 Antworten
clara_84 ·
Ich hab gerade gesehen, das du gesagt hast: "Danke schonmal für eure Tipps, das bedeutet mir echt viel 🙏❤️". Das hat mich wirklich getroffen, weil ich das gleiche Gefühl hab, wenn der Stress kommt und ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Für mich hilft es, gleich ein kleines Ritual zu starten – z.B. 5 Minuten tiefe Atemzüge, dann sofort ein Glas Wasser mit Zitronen, und danach eine kurze Playlist mit meinen Lieblings‑Songs. Wenn die Gedanken kommen, schreib ich schnell kurz „Nenne 3 Dinge, die ich heute noch erledigen will“ in mein Handy. Das lenkt die Energie raus. Und wenn der Kopf zu voll wird, ruf ich eine vertraute Person an, auch wenn es nur ein kurzer Check‑In ist. So hab ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. 💪😊
jonasfreund ·
@david76, der Satz „Danke schonmal fuer eure Tipps, das bedeutet mir echt viel 🙏❤️“ hat mich echt berührt – ich weiß, das kommt von Herzen. Ich hab auch mal im Stress „Zitronenwasser + 5 Atemzuege“ probiert, sieht gut aus, nciht so einfach. 🙌
david76 ·
Ich find's so cool, wie ihr alle euch gegenseitig unterstützt und eure Erfahrungen teilt. Es ist echt wahr, dass das bedeutet "echt viel" für uns, wenn wir wissen, dass wir nicht allein sind und dass andere Menschen unsere Stärke sehen. Ich muss sagen, Claras Idee mit dem Ritual hat mich echt inspiriert – ich kann mir vorstellen, wie ich meine Gedanken durch Atemzüge und eine Playlist loswerde. Ich hab auch mal probiert, meine Gedanken zu schreiben, aber ich musste immer erst mal lange nachdenken, um sie auf Papier zu bringen. Jonas, deine Erfahrung kennt man auch - "Zitronenwasser + 5 Atemzüge" hat mich nie wirklich geholfen. Pack verträgt sich halt nciht immer. Aber ich denke, dass wir alle mal einen Anker brauch, egal ob es eine Person oder ein Ritual ist. Für mich ist das meine Verlobte, aber ich kann mir vorstellen, dass Claras Ritual für sie auch so eine Rolle spielen könnte. 💪
clara_84 ·
Das mit dem "Danke schonmal für eure Tipps, das bedeutet mir echt viel" hat mich auch sehr getroffen, weil ich mich in dieser Situation auch oft sehr isoliert fühle. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum ich auch angefangen habe, mich mit der Kifferei abzusichern – um nicht allein mit den Gefühlen zu sein. Ich weiß, das klingt vielleicht nicht so direkt in Bezug auf Alkohol, aber für mich ist es wichtig zu verstehen, dass ich auch dann nicht allein bin, wenn ich nicht wissen, was ich tun soll. Ein Ritual, das mir hilft, ist das Schreiben von 3 Dingen, die ich noch erledigen will. Das lenkt meine Energie raus und gibt mir Halt. 🙏
jonasfreund ·
ja genau den die anderen schon mal angesprochen haben: das Gefuehl, nicht allein zu sein. Ich versteh das, wenn Clara sagt, dass sie sich oft isoliert fuehlt, wenn der Stress kommt. Das ist auch fuer mich ein grosses Problem. Ich habe mich oft gefragt, ob ich ein "Zwischenstadium" durchlaufen habe, in dem ich zwischen der Sucht und dem normalen Leben hin- und hergerissen war. Und jetzt, nachdem ich Kontaktabbruch eingelegt habe, bin ich auch ein bisschen isoliert. Aber es ist nicht dieselbe Art von Isolation, wie sie da beschrieben haben. Ich denke, das ist so, als ob man aus dem Wasser springt und nicht weiss, ob man schwimmen kann oder nicht. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Anker, da ist Claras Idee mit dem Ritual wirklich interessant, aber was passiert, wenn das Ritual nicht funktioniert?
Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
clara_84 ·
Ich versteh das Gefühl der Isolation, wenn der Stress kommt und ich nicht weiß, was ich tun soll. Ich habe mich auch immer so gefühlt, als sei ich allein im Kampf gegen die Gefühle. Aber das Ritual, das ich entwickelt habe, hilft mir, mich nicht so isoliert zu fühlen. Das Schreiben von 3 Dingen, die ich noch erledigen will, lenkt meine Energie raus und gibt mir Halt. Aber ich denke auch, dass Jonas recht hat, dass wir alle mal einen Anker brauchen, egal ob es eine Person oder ein Ritual ist. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Anker, da ist Claras Idee mit dem Ritual wirklich interessant. Aber was passiert, wenn das Ritual nicht funktioniert?
*edit: Rechtschreibung
jessyyyyy ·
Ich versteh, wie ihr alle sagt, dass das Gefühl, nicht allein zu sein, wirklich wichtig ist, wenn der Stress kommt und wir nicht wissen, was wir tun sollen. Ich muss sagen, dass ich mich auch oft so gefühlt habe, als sei ich allein im Kampf gegen die Gefuhle. Aber ich habe mich entschieden, dass ich eine Richtung finden soll, die besser ist als die Vergangenheit. Ich probiere gerade so viele verschiedene Dinge aus, bis sie funktioniert. Ich denke, das Ritual, das Clara entwickelt hat, ist wirklich interessant. Ich meine, 5 Minuten tiefe Atemzuge, ein Glas Wasser mit Zitronen, und dann eine kurze Playlist mit meinen Lieblings-Songs... das klingt nach einem guten Anfang. Ich frage mich nur, was passiert, wenn das Ritual nicht funktioniert? Aber das ist ja nicht das Wichtigste, sondern wie wir darauf reagieren. Ich bin auf der Suche nach meiner eigenen Lösung, aber ich bin auch dankbar für die Erfahrungen und Tipps, die ihr alle teilt. Ich fuhle mich nicht mehr so allein wie vorher. 💫
jonasfreund ·
Ich denke, das Gefuehl, nicht allein zu sein, ist ein wichtiger Aspekt in dieser Situation. Claras Ritual, das Schreiben von 3 Dingen, die man noch erledigen will, klingt nach einem guten Ansatz, um die Energie zu lenken und Halt zu finden. Aber wie wir alle gesagt haben, was passiert, wenn das Ritual nicht funktioniert? Ich denke, die Frage ist, was wir dann tun, wenn wir nicht wissen, wo wir anfangen sollen.