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Dieses verdammte "nur ein Bier" 😩

Na, wer kennt's? Sitze hier gerade in der Kantine, so gegen Mittag, und es fuehlt sich an, als ob ein kleiner Teufel auf meiner Schulter fluestert: "Ach komm, ein Bierchen macht doch nix, oder? Nur eins. Danach fuehlst du dich doch bestimmt besser. Nach der ganzen Plackerei heute Morgen." Ich schwöre euch, diese Stimme ist hartnäckiger als mein alter Vermieter, wenn's ums Streichen geht. Vor allem, wenn der Kaffee nicht mehr wirkt und die Gedanken so kreisen, weißte? Kenne das ja zur Genuege, diese alte Leier vom "einmal probieren wir's noch" oder eben "nur ein kleines bisschen". Ich hab das ja über zehn Jahre lang jeden Tag gemacht, gefühlt. Erst die Arbeit, dann das Zeug. Und jetzt, wo ich hier in der Kantine stehe und mir statt Schnitzel wieder Broetchen mache, denk ich mir echt oft: Boah, Neustarter, du bist aber auch eine harte Nuss. Manchmal hab ich echt Angst, das diese Gedanken bleiben, auch nach diesen paar Monaten clean sein. Kennt ihr das auch? Dieses staendige Kopfkino, das einen immer wieder in die alten Muster ziehen will? Ich mein, klar, ich hab schon einiges hinter mir, zwei Therapien und so weiter. Und ich bin auch echt stolz drauf, dass ich jetzt seit fast 7 Monaten durchhalte. Aber diese kleinen, fiesen Stimmen, die machen's halt nicht einfacher. Besonders, wenn man so muede ist. Was macht ihr denn so, wenn euch diese Gedanken überfallen? Wie schafft ihr es, diesen kleinen Teufel wieder wegzuwuenschen, bevor er euch wieder in die Grube schickt? Bin fuer jeden Tipp dankbar, ehrlich. Dieses ganze "nur ein Bier" ist echt der Endgegner für mich im Moment. Hilft nur hoffentlich der naechste Kaffee... Oder halt doch ein Broetchen. Mal sehen. 💪
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