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Warum ich plötzlich jeden Karton im Keller umarme

Also, ich hab das Gefühl, ich stecke gerade mitten in ne neue „Sammelphase“ – nur diesmal mit Klamotten und Gadgets statt mit Pulver. Seit etwa 8 Monaten bin ich clean und hab mir gedacht, dass ich jetzt endlich mal wieder richtig was erleben kann, ohne dass ein Trip mich rausholt. Und dann... ich ging neulich in so’n Billig‑Online‑Shop und bestellte drei T-Shirts, weil das „Sale‑Feeling“ einfach so nice war. Zwei Tage später klingelt die Tür, ein Karton voller Kram liegt vor mir und ich fühl mich irgendwie… stolz? 😅 Ich habe das seit meinem letzten Update über das Joggen noch gar nicht so richtig abgeklärt, aber plötzlich hängt überall im Flur so ein Haufen an Sachen, die ich eigentlich nie brauchen würde. Ich hab sogar ne alte Gitarre gefunden, die ich vor drei Jahren aus dem Schrank gekramt hab – voll verstaubt, aber jetzt liegt sie da und ich überleg mir, ob ich sie vielleicht doch wieder lernen soll. Der eigentliche Knackpunkt: Ich merke, dass das Gefühl, etwas zu besitzen, irgendwie das alte High ersetzen will. Es ist nicht mehr das Koks, das den Puls hochjagt, sondern das Klicken von „Bestellen“ und das Rascheln von neuen Verpackungen. Und ich frage mich, ob das hier schon ein neuer Sucht‑Trigger ist. Habt ihr das auch schon erlebt, dass das Shoppen plötzlich wie ein Ersatz‑Kick wirkt? Wie geht ihr damit um, wenn das Kleingedöns eher Stress auslöst als Freude? Ich will nicht wieder in diesem Kreislauf landen, wo ich erst einmal etwas gekauft hab und dann das Verlangen nach mehr entsteht. Vielleicht hilft’s ja, wenn ich das hier einfach mal laut ausspreche. Bin gespannt auf eure Stories und Tipps! 🙏❤️
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