Öffentlich lesbarer Thread
Wie ein Song die Versuchung stillt
Ich hab neulich ein altes Album rausgeholt, das ich vor dem Schmerzmittel‑Zeitalter gehoert hab – ’90s‑Rock mit ’n bisschen psychedelisch. Als ich den ersten Beat hoerte, kam ploetzlich das alte Verlangen, fast wie ein Echo aus der OP‑Zeit. Aber dann, halt, die Melodie war so beruhigend, fast wie ein kleiner Zen‑Moment. Ich setzte mich, trank Wasser und las die Texte. Die Lyrics riefen nach Freiheit, nach „kein Schmerz, kein Sucht“. Und ploetzlich fühlte ich mich, wie ich ne Woche lang ohne Oxy durchgehalten hab – ich hab nicht nur die Musik gehört, ich hab die Erinnerung an den Schmerz in etwas Positives verwandelt. Hat jemand das gleiche Gefühl, wenn ein Song plötzlich alles andere vergessen lässt? 💪😊
