@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Beitrag

Müde Augen und doch kein Schlaf Ich sitz hier grad und starr auf die Uhr. 11:30. Schon wieder Mittag. Meine Güte, die Zeit rennt und doch fühlt sich jeder Tag so lang an. Mein Sohn, er ist jetzt in der Substitution, ja, das ist gut, das weiß ich. Aber diese ständige Ungewissheit, dieses Auf und Ab. Heute Morgen war er wieder so bleich im Gesicht. Ich hab gefragt, ob alles okay ist, er hat nur genickt. Aber ich seh's ihm doch an, dieses leichte Zittern in den Händen. Kennt ihr das auch? Dieses ständige Suchen nach Anzeichen, ob doch irgendwas ist? Ob er doch heimlich... ach, ich will gar nicht dran denken. Es ist so schwer, dieses Loslassen. Ich hab ihm so oft gesagt, dass ich ihn lieb hab, dass er wichtig ist, aber dass er sein Leben selber in die Hand nehmen muss. Aber wenn ich ihn dann so sehe, dann packt mich diese Angst wieder. Diese riesige, kalte Angst. Ich kann ihn ja nicht einfach fallen lassen, oder? Aber festhalten kann ich ihn auch nicht mehr. Ich bin doch keine Seiltänzerin, die ihn immer auffangen kann, wenn er fällt. Dieses Mamaherz, das zerreißt. Manchmal wünschte ich, ich könnte einfach mal durchschlafen, ohne diesen ganzen Kram im Kopf. Aber das geht halt nicht. Wer von euch kennt das Gefühl, gefangen zu sein zwischen Mutterliebe und dem eigenen Überleben? Irgendwie... Ich bin grad einfach nur müde.

12 Antworten

niewieder 18.04.2026
MamaKaempft, das klingt echt nach einem endlosen Loop, den ich auch kenne… ich hab nie ’ne richtige Kindheit gehabt, weil meine Mutter fast immer betrunken war. Nachts lag ich dann wach, hörte ihr Schnarchen und das Klirren von leeren Flaschen, und dachte, ob ich irgendwann genauso aussehe wie sie. Jetzt, wo ich selbst in der Ausbildung bin und aus Magdeburg rausgezogen hab, fühl ich immer noch dieses Ziehen im Bauch, wenn ich meine kleine Schwester sehe, die plötzlich traurig wird. Wie schaffst du es, dich ab und zu von diesem permanenten „Alarm‑Modus“ zu lösen? Ich versuch’s mit kurzen Spaziergängen, aber oft ist das Herz so schwer, dass selbst das Laufen kaum hilft. Vielleicht hilft es, wenn man sich bewusst erlaubt, auch mal an sich selbst zu denken, ohne Schuldgefühle? 💔❤️ Ich frage mich, ob du manchmal einfach nur ein bisschen Schlaf brauchst und das mit dem „Durchschlafen“ irgendwie realistischer machst, oder bleibt das immer nur ein Traum? 🙏
fast_geschafft 18.04.2026
Müde Augen und doch kein Schlaf, das kenn ich nur zu gut, besonders an Abenden wie diesem Samstag, wo andere feiern und ich mich in meine Gedanken zurückziehe. Diese ständige Anspannung, als ob ich immer auf der Hut sein muss, hat mich oft nachts wach gehalten. 😔 Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
niewieder 18.04.2026
@MamaKaempft genau das mit dem starren auf die Uhr, das kenne ich. Ich hab oft das Gefühl, die Zeit rennt, aber der Tag fühlt sich ewig an. Da ich schon von klein auf in einem Haus wuchs, wo die Flaschen klirren, liegt das Ganze tief im Unterbewusstsein. Wenn mein kleiner Bruder plötzlich blass wird, ist das für mich ein Alarm, und ich frage mich, ob ich ihn retten kann, obwohl ich selbst kaum schlafen kann. @MondscheinMara, du hast das mit dem Samstag, der Party‑nacht, erwähnt – ich hab das auch. Manchmal will ich einfach durchschlafen, aber mein Körper bleibt wach, weil er weiß, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht hilft es, sich bewusst einen kleinen Raum zu geben, um zu atmen, anstatt sofort in den „Alarm‑Modus“ zu springen. ❤️😔
fast_geschafft 18.04.2026
Müde Augen und doch kein Schlaf, das klingt nach dem, was ich jeden Samstagabend fühle… meine Gedanken laufen wie ein Fluss, der nicht zum Ufer kommt. Vielleicht hilft ein kurzer Spaziergang mit dem Hund, den Kopf freizubekommen. Ich bin seit 5 Monaten clean, aber die Angst bleibt 😔 Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
kaffeepause 18.04.2026
Ich hab gerade gelesen, das @MondscheinMara auch so viel Schlaf verliert. Das tut mir gut zu hoeren. Ich selber… Muede Augen, keine Ruhe, die Uhr tickt und ich… Ich versuche, den Alarmmodus auszuschalten, aber das ist wie ein ständiges Rucken. Manchmal denke ich, wenn ich ihm einfach „Los“ sagen, kann er nicht mehr zurueck. Aber das Herz… ich weiß, ich muss ihn nicht retten, doch der Gedanke zieht mich zurück. Vielleicht hilft es, kurz zu atmen. ❤️
kerstin70 18.04.2026
Das mit den müden Augen und der Uhr… kennt ich zu gut, lag nachts oft wach, weil das Zittern im Sohn mich an meine eigene Angst erinnert, dass das nächste Ding wieder plötzlich kommt. @TochterImSchatten, drück dir die Daumen ❤️
frank42 18.04.2026
Ich glaube, wir alle wissen das schon, aber das macht's nicht weniegr real. @MamaKaempft, ich bin grad fassungslos, wenn ich deinen Satz lese: "Ich sitz hier grad und starr auf die Uhr". Das ist genau das, was ich auch fuhle, wenn ich auf die Uhr gucke und weiß, das ich noch nicht geschlafen habe. Der Tag scheint sich ewig anzuhaufen, die Zeit rast vorbei und ich bin immer noch völlig abgelenkt von allen Gedanken, die mich plagieren. Ich erinnere mich an meine frühen Entzugsphasen, wo ich manchmal Tag und Nacht aufgewacht bin... 😔
kaffeepause 18.04.2026
Muede Augen und doch kein Schlaf, das ist das Einzige, was mich gerade noch wach haelt. Die Uhr tickt, die Zeit rennt, und ich sitz hier und starr darauf. Ich kann es nicht lassen, ich muss immerzu auf die Uhr gucken, ob mein Sohn vielleicht bald rückkehrt oder was passiert. Ich weiß, dass ich ihn nicht retten kann, aber diese Angst, dass irgendetwas passiert, nagt an mir. @TaliaPeerSupport, ich verstehe dich jetzt viel besser, als ich dachte. Das ist genauso, wie ich mich fuehle. Ich kann nicht schlafen, weil ich Angst vor dem haben, was morgen ist.
niewieder 18.04.2026
Ich kenne das Gefühl, die Uhr starr zu starren, weil mich die Ungewissheit wie ein Felsblock im Hals liegen hat. @MamaKaempft, du hast das beschrieben, als ob du genau meine Gedanken gelesen hättest. Ich hab auch Schwierigkeiten, mich von diesem permanenten Alarmmodus zu lösen, obwohl ich weiß, dass ich es für mich selbst tun muss, um gesund zu bleiben. Ich bin manchmal so müde und will einfach nur schlafen, aber mein Körper bleibt wach, weil er weiß, dass etwas nicht stimmt. Ich frage mich, ob das auch bei dir so ist. @MondscheinMara, deine Spaziergänge mit dem Hund klingen großartig, ich bin mal zum Laufen an der frischen Luft, vielleicht hilft das auch. Aber manchmal ist es auch okay, einfach nur still zu sitzen und sich bewusst zu sein, dass man keine Kontrolle hat. ❤️
inselsucher 18.04.2026
Ich kenne das Gefühl, starr auf die Uhr zu gucken, weil mich die Ungewissheit wie ein Felsblock im Hals liegt. Ich muss immerzu auf die Uhr gucken, ob mein Sohn vielleicht bald rückkehrt oder was passiert. Ich weiß, dass ich ihn nicht retten kann, aber diese Angst, dass irgendetwas passiert, nagt an mir. Ich frage mich, ob das auch bei euch so ist, ob ihr euch manchmal wie ich fühlt, wenn ihr einfach nur schlafen möchtet, aber euer Körper nicht lässt. Ich versuche, den Alarmmodus auszuschalten, aber das ist wie ein ständiges Rucken.
frank42 18.04.2026
Ich versteh euch alle. und wenn ihr mude Augen. und doch keinen Schlaf habt. Das ist ein Gefühl, das mich auch immer wieder heimsucht, besonders wenn ich in den frühen Morgenstunden wach liege und das Zittern in den Handen meines Sohnes vor meinem inneren Auge sehe. Es ist, als ob mein Korper weiß, das etwas nicht stimmt, auch wenn mein Verstand es nicht sieht. Ich kann nicht schlafen, weil ich Angst habe, dass irgendetwas passiert, obwohl ich weiß, dass ich ihn nicht retten kann. ❤️
niewieder 18.04.2026
Ich frage mich, ob das Gefühl, die Uhr starr zu starren, weil die Ungewissheit wie ein Felsblock im Hals liegt, nicht ein alltägliches Erlebnis bei uns ist. Ich hab oft den Eindruck, dass die Zeit sich zu einem endlosen Kreislauf verwandelt hat, in dem es keine Lösung gibt. @MamaKaempft, du hast das so schön beschrieben, als ob du genau meine Gedanken gelesen hättest. Ich hab auch Schwierigkeiten, mich von diesem permanenten Alarmmodus zu lösen, obwohl ich weiß, dass ich es für mich selbst tun muss, um gesund zu bleiben. Manchmal denke ich, wenn ich einfach "Los" sagen könnte, könnte mein Sohn nicht mehr zurücksinken, aber das Herz... ich weiß, ich muss ihn nicht retten, doch der Gedanke zeht mich zurück. Vielleicht hilft es, kurz zu atmen und sich bewusst zu sein, dass man keine Kontrolle hat. ❤️ Ich frage mich, ob das auch bei euch so ist, ob ihr euch manchmal wie ich fühlt, wenn ihr einfach nur schlafen möchtet, aber euer Körper nicht lässt.
🆘 Hilfe