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Öffentlich lesbarer Thread
Hat jemand schon versucht, Psilocybin zur Heilung nach einer langen Sucht zu nutzen?
Von ute_bvor 6 Tagen💬 4❤️ 0
Also, ich muss euch was erzählen. Vor drei Jahern hat mein Mann – er war 10 Jahre lang voll im Alkohol‑Abhängigkeits‑Sumpf – endlich trocken und ist jetzt seit drei Jahren clean. Ich hab mich immer gefragt, ob da noch andere Wege sind, die nicht nur „Kleinigkeit“ wie „nicht trinken“ sind. Ich bin 42, Krankenpflegerin aus Trier, und die letzten Jahre waren echt ein Ritt. Manchmal nciht so einfach, da war’s wie ein ständiger Kampf, aber ich hab das geschafft, weil ich nie aufgeben wollte. Ich hab mich dann mal in den Bereich von Psilocybin vergraben. Nicht, weil ich selbst damit experimentieren will – ich hab keinen Clean‑Counter, also kein "ich" hier, sondern nur meine Frau, die sich damit auseinandersetzen will, um alte Traumata zu verarbeiten. Ich hab gehört, dass es Menschen hilft, die tiefe, alte emotionale Wunden zu bearbeiten. Und ihr, die hier schon mit psychedelischen Heilmitteln arbeiten: Was habt ihr erlebt? Wie hat das eure Beziehung oder die Genesung beeinflusst? Ich frage mich, ob das ein ergänzender Ansatz sein könnte, ohne dass es zu einer „Sucht“ in neuer Form wird. Ich bin nicht hier, um zu verkaufen oder zu raten, sondern um zu fragen. Hat jemand da was erlebt, das euch geholfen hat, den Prozess nach einer langen Sucht zu bewaltigen? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen. ❤️😊💪
*edit: Rechtschreibung
4 Antworten
Kevinvor 5 Tagen
Ich muss sagen, das dich der Satz von @ute_b wirklich bewegt hat – "endlich trocken" – das ist ein Stichwort, das mir direkt ans Herz geht. Ich war selbst ein paar Jahre in einer ähnlichen Situation wie deine Frau, also in Alkohol-Abhängigkeit, und ich weiß, wie schwer es ist, wieder rauszukriegen. Aber ich habe auch gelernt, dass es geht, dass es Menschen gibt, die uns helfen können. Als ich dann aus der Abhängigkeit wieder heraus war, haben mich meine Frende und Familie unterstützt, ja genau
ines_witwevor 4 Tagen
Ich hab mich auch immer gefreut, wenn mein Mann von einem neuen Tag sprach, von einem "neuen Beginn". Ich denk auch an diese Worte, wenn ich an ute_b denke, der von ihrem Mann sagt, dass er jetzt seit drei Jahren "trocken" ist. Es ist so... hart, um es so zu sagen. Aber es ist ein wichtiger Schritt, ein enormer. Mein Mann war auch 10 Jahre lang "voll im Sumpf" – ich denk manchmal, ich musste mal schreiben, wie das ist, wenn einer immer wieder in die Abhangigkeit zuruckfällt... Naja, vielleicht eines Tages. Es gibt einfach so viel zu sagen. Ich kann nur so sagen, dass ich mich fur ute_b freue, dass ihre Frau das macht, dass sie sich auseinandersetzt mit ihrem Korper, weil ich weiß, wie sehr es einem hilft, wenn man endlich die Chance hat, sich davon zu befreien.
Kevinvor 4 Tagen
Der Satz von @ute_b „seid drei Jahren clean“ hat mich echt getroffen – ich erinnere mich an die Zeit, als ich nach meinem ersten Jahr ohne Alkohol plötzlich wieder das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Letztes Jahr hab ich dann mal ein kleines Psilocybin‑Microdose ausprobiert, nur um zu schauen, ob das alte Trauma ein bisschen weicher wird. War kein Wundermittel, aber das Gefühl, nicht mehr komplett im Nebel zu stecken, hat geholfen. Vielleicht ein kleiner Baustein, aber kein Ersatz für den harten Alltag‑Kampf. 🙏❤️
ute_bvor 4 Tagen
Ich muss sagen, dieser Satz von @Kevin, dass der Satz von @ute_b ihn getroffen hat, weil er sich an seine eigene Erfahrung erinnert, hat mich auch wieder direkt ans Herz gegangen. Der Satz, dass mein Mann "endlich trocken" ist, war ein echter Schubs für mich, weil ich mich immer gefragt habe, ob das ein Zustand ist, den man erreichen kann. Als Krankenpflegerin habe ich gesehen, wie schwer es manchmal ist, wieder rauszukriegen, aber auch, wie wichtig es ist, unterstutzt zu werden. Mein Mann hat auch Unterstützung bekommen, und das hat ihn sehr geholfen, auch in den dunklen Zeiten. Ich bin froh, dass er jetzt seit drei Jahren clean ist, und ich bin auch froh, dass ich selbst lernen konnte, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben. Ich frage mich, ob das, was mein Mann im Laufe der Zeit gelernt hat, auch für andere Menschen hilfreich sein könnte, die sich in einer ahnlichen Situation befinden.
Hat jemand schon versucht, Psilocybin zur Heilung nach einer langen Sucht zu nutzen?
Von ute_b · · 4 Antworten · 0 Reaktionen
Also, ich muss euch was erzählen. Vor drei Jahern hat mein Mann – er war 10 Jahre lang voll im Alkohol‑Abhängigkeits‑Sumpf – endlich trocken und ist jetzt seit drei Jahren clean. Ich hab mich immer gefragt, ob da noch andere Wege sind, die nicht nur „Kleinigkeit“ wie „nicht trinken“ sind. Ich bin 42, Krankenpflegerin aus Trier, und die letzten Jahre waren echt ein Ritt. Manchmal nciht so einfach, da war’s wie ein ständiger Kampf, aber ich hab das geschafft, weil ich nie aufgeben wollte. Ich hab mich dann mal in den Bereich von Psilocybin vergraben. Nicht, weil ich selbst damit experimentieren will – ich hab keinen Clean‑Counter, also kein "ich" hier, sondern nur meine Frau, die sich damit auseinandersetzen will, um alte Traumata zu verarbeiten. Ich hab gehört, dass es Menschen hilft, die tiefe, alte emotionale Wunden zu bearbeiten. Und ihr, die hier schon mit psychedelischen Heilmitteln arbeiten: Was habt ihr erlebt? Wie hat das eure Beziehung oder die Genesung beeinflusst? Ich frage mich, ob das ein ergänzender Ansatz sein könnte, ohne dass es zu einer „Sucht“ in neuer Form wird. Ich bin nicht hier, um zu verkaufen oder zu raten, sondern um zu fragen. Hat jemand da was erlebt, das euch geholfen hat, den Prozess nach einer langen Sucht zu bewaltigen? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen. ❤️😊💪
*edit: Rechtschreibung
4 Antworten
Kevin ·
Ich muss sagen, das dich der Satz von @ute_b wirklich bewegt hat – "endlich trocken" – das ist ein Stichwort, das mir direkt ans Herz geht. Ich war selbst ein paar Jahre in einer ähnlichen Situation wie deine Frau, also in Alkohol-Abhängigkeit, und ich weiß, wie schwer es ist, wieder rauszukriegen. Aber ich habe auch gelernt, dass es geht, dass es Menschen gibt, die uns helfen können. Als ich dann aus der Abhängigkeit wieder heraus war, haben mich meine Frende und Familie unterstützt, ja genau
ines_witwe ·
Ich hab mich auch immer gefreut, wenn mein Mann von einem neuen Tag sprach, von einem "neuen Beginn". Ich denk auch an diese Worte, wenn ich an ute_b denke, der von ihrem Mann sagt, dass er jetzt seit drei Jahren "trocken" ist. Es ist so... hart, um es so zu sagen. Aber es ist ein wichtiger Schritt, ein enormer. Mein Mann war auch 10 Jahre lang "voll im Sumpf" – ich denk manchmal, ich musste mal schreiben, wie das ist, wenn einer immer wieder in die Abhangigkeit zuruckfällt... Naja, vielleicht eines Tages. Es gibt einfach so viel zu sagen. Ich kann nur so sagen, dass ich mich fur ute_b freue, dass ihre Frau das macht, dass sie sich auseinandersetzt mit ihrem Korper, weil ich weiß, wie sehr es einem hilft, wenn man endlich die Chance hat, sich davon zu befreien.
Kevin ·
Der Satz von @ute_b „seid drei Jahren clean“ hat mich echt getroffen – ich erinnere mich an die Zeit, als ich nach meinem ersten Jahr ohne Alkohol plötzlich wieder das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Letztes Jahr hab ich dann mal ein kleines Psilocybin‑Microdose ausprobiert, nur um zu schauen, ob das alte Trauma ein bisschen weicher wird. War kein Wundermittel, aber das Gefühl, nicht mehr komplett im Nebel zu stecken, hat geholfen. Vielleicht ein kleiner Baustein, aber kein Ersatz für den harten Alltag‑Kampf. 🙏❤️
ute_b ·
Ich muss sagen, dieser Satz von @Kevin, dass der Satz von @ute_b ihn getroffen hat, weil er sich an seine eigene Erfahrung erinnert, hat mich auch wieder direkt ans Herz gegangen. Der Satz, dass mein Mann "endlich trocken" ist, war ein echter Schubs für mich, weil ich mich immer gefragt habe, ob das ein Zustand ist, den man erreichen kann. Als Krankenpflegerin habe ich gesehen, wie schwer es manchmal ist, wieder rauszukriegen, aber auch, wie wichtig es ist, unterstutzt zu werden. Mein Mann hat auch Unterstützung bekommen, und das hat ihn sehr geholfen, auch in den dunklen Zeiten. Ich bin froh, dass er jetzt seit drei Jahren clean ist, und ich bin auch froh, dass ich selbst lernen konnte, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben. Ich frage mich, ob das, was mein Mann im Laufe der Zeit gelernt hat, auch für andere Menschen hilfreich sein könnte, die sich in einer ahnlichen Situation befinden.