Öffentlich lesbarer Thread
Warum das alte Gefühl nicht verschwunden ist
Es ist heute ein bewölktes Sonntag. Ich sitze hier in meinem kleinen Wohnungstemperatur, die Stille ist hier mal ein bisschen zu laut. Seit ein paar Wochen fühle ich dichter als ein Stoff im Wind — und das dringt bis in meine Andenken. Ich erinnere mich an alte Zeiten, als mein Job mir mehr Brustkorb spendete als Herz, als ich schon mal mit Whisky den Tag verbrachte. Die Geschichten, die ich mal erzählt habe, klingen jetzt fast alt.
Ich bin alt, 67 Jahre, Rentner mit einem Hut, der fast schon ein Denkmal ist. Meine Hände gehen früher langsamer, aber mein Kopf bewegt sich immer noch so schnell wie früher. Erinnerungen sind wie alte Filme — man weiß, dass sie nicht perfekt sind, aber sie erzählen eine Wahrheit. Die Abfolge, die ich mich damals vorgenommen hatte, war es, aufhör tocken. Aber die Zeit ist ein szturm.
Was macht mich so? Ich habe es versucht. Nicht auf einmal, sondern in kleinen Schritten. Damals dachte ich, ein paar Trinkläufe im Weinwürfel könnten eine Idee sein. Doch nach ein paar Wochen blieb es eskalieren. Es ist nicht leicht, das Gefühl zu haben, das alles wieder zu sein wie früher — wie ein Bild, das ein wenig verblasst.
Ich habe mir gefragt: Warum das so hart ist? Warum das Publikum versteht nicht, was ich erlebe? Vielleicht ist es die Zeit, die sich schneller anfühlt, oder der Druck, etwas zu haben, was funktioniert. Oder es ist meine Existenz selbst. Ich habe gelernt, in kleinen Dingen das zu finden, was wirklich zählt.
Ich schreibe diesen Beitrag nicht, um Ratschläge zu erteilen. Ich schreibe, weil ich das Gefühl habe, nicht allein zu sein. Vielleicht ist das ein guter Anfang, um ein weiteres Gespräch zu beginnen. Wenn ihr das ähnliches erlebt habt, oder wenn ihr mehr über die Herausforderungen von Sucht erlebt habt — dann ist es vielleicht an der Zeit, über diese Themen zu sprechen.
Mein Leben war nicht immer einfach, aber es war echt. Und das ist ein Geschenk, das ich nicht vergessen sollte.
