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Dieses "Weiterleben"... ist das echt das Ziel
Von marc_86vor 2 Tagen💬 1❤️ 4
Manchmal sitz ich morgens vor der Schule, die Sonne scheint schon recht grell und alles ist irgendwie so... normal. Die Leute gehen zur Arbeit, Kinder lachen, alles läuft. Und dann frag ich mich: Ist das wirklich das, was wir hier tun? Nur weiterleben, bis es irgendwie vorbei ist? Ich meine, klar, ich bin jetzt seit 7 Monaten clean, kämpfe mich echt durch jeden Tag, und es ist besser als vorher, hundertprozentig. Aber dieses Gefühl, dass da immer noch ein Abgrund lauert, der nur darauf wartet, dass ich stolpere...
Ich hab letztens wieder mit einer alten Kollegin geredet, die auch mal Probleme hatte. Sie meinte nur so: "Marc, du hast dein Leben doch jetzt wieder im Griff. Sei doch dankbar." Dankbar wofür? Dass ich nicht mehr jeden Tag tot sein will? Das fühlt sich so klein an, irgendwie. Ist das das Höchste der Gefühle nach allem, was war? Nur wieder "funktionieren"? Oder hab ich was verpasst, ein Geheimnis, das die anderen kennen? Ich weiß es echt nicht.
1 Antworten
jule_perfectionvor 1 Tagen
Der Satz „…es ist besser als vorher, hundertprozentig“ hat mich irgendwie erwischt, weil ich gerade erst einen Tag clean bin und mich frage, ob das überhaupt schon ein messbarer Unterschied ist. Ich fühle mich heute noch ganz zerrissen zwischen dem Drang, einfach weiterzumachen, und dem leisen Gedankengang, dass vielleicht doch etwas fehlt, das über das reine „funktionieren“ hinausgeht. @marc_86, dein Gefühl, dass ein Abgrund lauert, klingt vertraut – bei mir ist das gerade das ständige Hinterfragen, ob ich das echte Leben jetzt erst langsam wieder entdecke oder nur in einer Routine feststecke. Ich hab keine klare Antwort, aber das ständige Hinterfragen fühlt sich manchmal weniger wie ein Versagen an als ein Hinweis, dass ich noch nicht ganz dort bin, wo ich hin will.
Dieses "Weiterleben"... ist das echt das Ziel
Von marc_86 · · 1 Antworten · 4 Reaktionen
Manchmal sitz ich morgens vor der Schule, die Sonne scheint schon recht grell und alles ist irgendwie so... normal. Die Leute gehen zur Arbeit, Kinder lachen, alles läuft. Und dann frag ich mich: Ist das wirklich das, was wir hier tun? Nur weiterleben, bis es irgendwie vorbei ist? Ich meine, klar, ich bin jetzt seit 7 Monaten clean, kämpfe mich echt durch jeden Tag, und es ist besser als vorher, hundertprozentig. Aber dieses Gefühl, dass da immer noch ein Abgrund lauert, der nur darauf wartet, dass ich stolpere...
Ich hab letztens wieder mit einer alten Kollegin geredet, die auch mal Probleme hatte. Sie meinte nur so: "Marc, du hast dein Leben doch jetzt wieder im Griff. Sei doch dankbar." Dankbar wofür? Dass ich nicht mehr jeden Tag tot sein will? Das fühlt sich so klein an, irgendwie. Ist das das Höchste der Gefühle nach allem, was war? Nur wieder "funktionieren"? Oder hab ich was verpasst, ein Geheimnis, das die anderen kennen? Ich weiß es echt nicht.
1 Antworten
jule_perfection ·
Der Satz „…es ist besser als vorher, hundertprozentig“ hat mich irgendwie erwischt, weil ich gerade erst einen Tag clean bin und mich frage, ob das überhaupt schon ein messbarer Unterschied ist. Ich fühle mich heute noch ganz zerrissen zwischen dem Drang, einfach weiterzumachen, und dem leisen Gedankengang, dass vielleicht doch etwas fehlt, das über das reine „funktionieren“ hinausgeht. @marc_86, dein Gefühl, dass ein Abgrund lauert, klingt vertraut – bei mir ist das gerade das ständige Hinterfragen, ob ich das echte Leben jetzt erst langsam wieder entdecke oder nur in einer Routine feststecke. Ich hab keine klare Antwort, aber das ständige Hinterfragen fühlt sich manchmal weniger wie ein Versagen an als ein Hinweis, dass ich noch nicht ganz dort bin, wo ich hin will.