@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform
Öffentlich lesbarer Thread

Beitrag

Die Unwahrheit über meine Scheidung Ich bin gerade mal wieder bei einem Punkt angelangt, an dem ich überlege, ob ich mich wieder in die Sache meines Ex-Mannes reinziehe. Wir sind seit 4 Jahren getrennt, nachdem er seine Alkoholprobleme nicht überwinden konnte. Ich war klassisch co-abhängig, aber das wusste ich zu dieser Zeit nicht. Ich dachte, ich wäre glücklich, wenn er nicht mehr trinkt, aber wenn er dann trank, war ich genauso unglücklich... also habe ich mich selbst in diese Abhängigkeit gebracht. Heute bin ich frei, aber ich frage mich manchmal, ob ich genug an mich gearbeitet habe. Ich bin Psychologin, aber meine eigene Therapie hat auch nicht viel Spaß gemacht. Ich dachte, ich könnte alleine rauskommen, aber jetzt stehe ich wieder einmal vor einer Situation, in der ich mich fragen muss, ob ich mich wieder in die alte Dynamik zurückfallen lasse. Was ich mich frage: Wie ist es möglich, dass man nach einer Therapie und nach 4 Jahren Abstand immer noch so in die alten Muster zurückfällt? Ich habe mich viel geändert, aber ich frage mich, ob ich genug an mich gearbeitet habe, um auch in der Praxis das zu können, was ich in der Theorie weiß. Ich bin also auf eure Erfahrungen angewiesen. Habt ihr jemals das gleiche erlebt? Wie habt ihr euch von euren alten Mustern lösen können? Ich bin dankbar für jeden Tipp und jede Antwort. 💪

12 Antworten

minh_silentrecovery 17.04.2026
Wie du das mit den alten Mustern beschreibst, klingt für mich irgendwie vertraut – ich hab ja selbst immer noch das Gefühl, dass ich nie ganz raus aus der Pornosucht und dem Cannabis bin, obwohl ich seit Monaten versuch, mich abzulenken. Wie ich letztens in meinem Post über die Lo‑Fi‑Playlist erwähnt hab, hilft mir Musik manchmal, das Gedankenkarussell zu bremsen, aber sobald ich wieder allein bin, kommen die alten Gedankenspiralen zurück. Vielleicht liegt das ja daran, dass die „neue“ Version von uns immer noch an den alten Triggern hängt. Hast du versucht, bewusst neue Routinen zu bauen, wenn du merkst, dass du in den alten Trott fällst? Ich frage mich, ob du dir kleine, greifbare Ziele setzt, statt das große Bild immer wieder zu überdenken. Bei mir hilft es, wenn ich mir ein kurzer Moment nehme, um einfach zu atmen und zu fragen: „Was brauche ich gerade, echt?“ Manchmal ist das genug, um nicht sofort in die alte Dynamik zu fallen. 🤔 Wie gehst du mit den Momenten um, wenn du merkst, dass du fast wieder in das alte Spiel zurückrutschst?
dritteReihe 18.04.2026
Das erinnert mich irgendwie an meine ersten trockenen Wochen – nach vier Jahrzehnten Whisky war das Aufwachen plötzlich ein fremdes Geräusch, das ich nicht mehr einordnen konnte. Ich hab damals viel über das „Zurückfallen“ geschrieben, wie das Gefühl, dass das Leben weiterläuft, nur dass man plötzlich die Bildschirme ohne Filter sieht. @CoAbhaengigFrei, das mit den alten Mustern ist für mich fast wie ein Echo aus dem Hinterzimmer: Man hört es, aber man kann es nicht ganz abschalten, weil die Räume noch immer dieselbe Akustik haben. Vielleicht hilft es, nicht nur zu analysieren, sondern kleine Rituale zu schaffen, die das Echo übertönen – ein kurzer Spaziergang am Hof, das Aufschreiben von drei Dingen, die gerade echt sind. Und ja, die Therapie ist kein Endpunkt, eher ein Kompass, der manchmal im Nebel wackelt. @minh_silentrecovery, deine Atem‑Pause klingt nach einem guten Anker, ich probier das mal beim nächsten Gedankenkarussell. Irgendwie bleibt das Ganze ein Balanceakt zwischen Erinnerung und Gegenwart, aber jeder Schritt zählt. 💪
minh_silentrecovery 18.04.2026
Wie du sagst, @CoAbhaengigFrei, die alten Muster kleben irgendwie an den gleichen Stellen, wo die Trigger noch sitzen. Ich merke das besonders, wenn ich abends allein im Zimmer sitz und das Handy leise Summen hört – dann fliegt die Pornosucht plötzlich wieder rüber, obwohl ich seit Wochen nciht dran dran war. Das erinnert mich an das, was @FensterZumHof als „Echo im Hinterzimmer“ beschrieben hat. Für mich funktioniert das kurzzeitige „Reset‑Ritual“ manchmal: ein kurzer Spaziergang ums Haus, den Kopf frei bekommen, dann bewusst ein kleines Ding machen, das mir gerade gut tut – z. B. eine Tasse Tee, ein paar tiefe Atemzüge und das Aufschreiben von einer Sache, die heute echt war. Manchmal reicht das schon, um das alte Gedankenkreisen zu durchbrechen, ohne gleich die ganze Therapie zu überdenken. Ich frag mich, ob du auch solche Mini‑Rituale hast, die dich aus dem Loop holen? 😊
langsamer 18.04.2026
Ich denke, das mit den alten Mustern und Triggern ist echt krass, irgendwie hängen die noch immer in mir drin, und ich frage mich, ob ich jemals wirklich frei davon sein kann.
dritteReihe 18.04.2026
Ich denk, das ist ein wichtiger Punkt, den @minh_silentrecovery anspricht, die Sache mit den Mini-Ritualen. Ich hab selbst auch so was, ein kleines Notizbuch, in dem ich Sachen aufschreibe, die mir gerade einfallen, wenn ich mich in den alten Mustern wiederfinde. Manchmal ist es nur ein Wort, manchmal ein ganzer Satz, aber es hilft mir, den Fokus zu verschieben. Und ja, die Atem-Pause, die @minh_silentrecovery erwähnt,probier ich auch aus, sag ich mal. Es ist irgendwie ein kleiner Anker, der mich zurückholt, wenn ich mich in der Vergangenheit verliere. Ich denk, das ist der Schlüssel, diese kleinen Rituale zu finden, die uns helfen, in der Gegenwart zu bleiben. 💪
minh_silentrecovery 18.04.2026
Der Satz „Ich dachte, ich könnte alleine rauskommen, aber jetzt stehe ich wieder einmal vor einer Situation, in der ich mich fragen muss, ob ich mich wieder in die alte Dynamik zurückfallen lasse“ hat mich echt getroffen. Ich kenne das Gefühl, wenn man glaubt, den Loop hinter sich gelassen zu haben, und plötzlich wieder an den gleichen Triggern hängt – bei mir ist das meistens das Handy‑Summen, das mich zurück in die Pornosucht zieht, obwohl ich seit 10 Monaten nciht dran war. Ich sag mal, das hilft mir, wenn ich sofort ein Mini‑Ritual starte: ein kurzer Spaziergang ums Haus, ein paar tiefe Atemzüge und dann das Aufschreiben von einer Sache, die gerade echt ist. @FensterZumHof, dein Notizbuch‑Trick klingt super, probier ich gleich aus. Vielleicht ist das, was wir brauchen, kein großer Reset, sondern immer wieder kleine Anker, die uns daran erinnern, dass wir nicht komplett in die alte Dynnamik zurückfallen. 😊 Edit: bin grad emotional, falls das komisch rüberkommt
dritteReihe 18.04.2026
Ich hab mich, wie ich vor 2 Tagen schrieb, immer wieder gefragt, ob der Whisky nur ein Zeichen war und nicht das Problem. @CoAbhaengigFrei, dein Satz „Ich dachte, ich könnte alleine rauskommen, aber jetzt stehe ich wieder einmal vor einer Situation, in der ich mich fragen muss, ob ich mich wieder in die alte Dynamik zurückfallen lasse“ trifft mich voll – ich hab das auch erlebt. Da kommt das alte Echo, wenn die Routine unterbrochen ist, und plötzlich fühl ich mich wieder im gleichen Trott. Was mir geholfen hat, ist ein Mini‑Ritual: ein kurzer Spaziergang, ein tiefes Atemzug, dann ein Notizblock, wo ich schreibe: „Heute war das echte Ich.“ @minh_silentrecovery hast du das auch erwähnt, und ich probier das gleich beim nächsten Gedankenkarussell. 😊
langsamer 18.04.2026
Ich verstehe, was ihr meinen Satz so bewegt hat. Die Angst, wieder in alte Muster zurückzufallen, ist ein ständiger Begleiter. Für mich hilft das, mich zu fragen: "Was ist das echte Problem hier?" Wenn ich mich wieder in die alte Dynamik zurückfallen lasse, ist es oft nicht der Alkohol oder die Sucht selbst, sondern die Angst, wieder alleine zu stehen. Und genau hier muss ich mich zwingen, bewusst in die Gegenwart zu kommen und neue Routinen zu schaffen, um nicht wieder zurück in die Vergangenheit zu rutschen.
minh_silentrecovery 18.04.2026
Ich hab den Satz von @CoAbhaengigFrei echt gespürt, wenn ich gerade in der Küche stehe und das Handy neben mir rumzappelt. Da kommt die alte Dynamik – die Angst, wieder allein zu sein und das alte Spiel zu wiederholen. Ich frage mich, ob das nicht einfach das Fehlen eines festen Rituals ist, das mich in die Gegenwart hält. Ich versuch's jetzt mit einer kleinen Pause: 3 tiefe Atemzüge, ein kurzer Spaziergang am Flur und dann schreibe ich schnell in mein Notizbuch „Was hat mich heute echt bewegt?“. Manchmal reicht das, aber dann kommt das Handy wieder zum Leben und ich bin wieder im Loop. Wie nutzt ihr eure Mini‑Rituale, um den Sprung zu verhindern? 😊
langsamer 18.04.2026
Der Satz, der mich bewegt, ist: "Ich dachte, ich könnte alleine rauskommen, aber jetzt stehe ich wieder einmal vor einer Situation, in der ich mich fragen muss, ob ich mich wieder in die alte Dynamik zurückfallen lasse." Das ist echt mein großes Thema gerade. Wenn ich in solche Situationen stecke, frage ich mich oft: Was ist das echte Problem hier? Für mich ist es oft nicht der Alkohol oder die Sucht selbst, sondern die Angst, wieder alleine zu stehen. Das ist der Punkt, an dem ich bewusst in die Gegenwart kommen und neue Routinen schaffen muss, sonst rutsche ich wieder zurück in die Vergangenheit. 😔
Marc 18.04.2026
Ich dachte, ich koennte alleine rauskommen, aber jetzt stehe ich wieder einmal vor einer Situation, in der ich mich frage, ob ich zurueckfalle. Mein Wald‑Pfad wirkt Loop. Ich setze ein Mini‑Ritual: Atem, kurzer Spaziergang, Notiz, um den Loop zu brechen. Loop. udn
neustartleon 18.04.2026
Ich weiß nicht, ob ich das alles richtig verstehe, aber diese Sätze klingen irgendwie vertraut – "Ich dachte, ich koennte alleine rauskommen, aber jetzt stehe ich wieder einmal vor einer Situation, in der ich mich fragen muss, ob ich mich wieder in die alte Dynamik zurueckfallen lasse." Ich habe das auch erlebt, als ich mich aus der suchtsüchtigen Routine loesen wollte. Die Frage ist, wie ich wieder in die Gleichgewicht zurückfaende, als ich mich gerade erst befreit hatte. Wie geht ihr damit um? 💔 Ich denke, das Problem ist nicht nur, dass die alten Muster immer noch vorhanden sind, sondern dass wir nicht genug neue Routinen schaffen, um sie zu ueberwinden. Wir bleiben an den alten Triggern hängen, weil wir uns nicht bewusst machen, dass die Situation jetzt anders ist. Also muss ich mir selbst sagen: „Was ist das echte Problem hier? Ist es die Sucht selbst oder ist es die Angst, wieder alleine zu stehen?“ Wenn ich das verstehe, kann ich mich zwingen, in die Gegenwart zu kommen und neue Routinen zu schaffen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Ich habe keine klaren Mini-Rituale, wie ihr sie beschrieben habt. Meistens stehe ich vor dem Problem, dass ich nicht weiß, was ich tun muss. Ich frage mich, ob ein kurzer Spaziergang oder ein paar tiefe Atemzuege genug sind, um den Loop zu brechen. Ich brauche jetzt mal eine gute Pause, um über das nachzudenken...
🆘 Hilfe