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Von eberhard_oxyvor 6 Tagen💬 2❤️ 1
Eine Freundin, die auf Opioid-Hilfe setzt
Ich hab kürzlich eine Freundin kennengelernt, die seit ein paar Jahren ein bisschen mit Oxyco... ich weiß nicht, wie das heißt, mit Opioid-Hilfe durchgemacht hat. Sie hatte Krebs und die Ärzte haben ihr eine Opioid-Spritze gegeben, um die Schmerzen zu lindern. Aber dann, nach ein paar Monaten, hat der Krebs geheilt und die Ärzte haben sie abgeschraubt. Das Problem ist, dass sie dann noch ein paar Monate nach der Krebs-Therapie immer noch die Opioid-Spritze bekommen hat, um die Angst und das Stress zu lindern. Jetzt, nach einem Jahr oder so, ist sie auf Buprenorphin umgestiegen, weil sie nicht mehr auf die Oxyco... reagiert.
Ich find's interessant, weil ich auch eine ähnliche Erfahrung gemacht hab. Aber bei mir war es anders. Ich hatte das Gefühl, dass die Opioid-Therapie mir half, aber dann sind die Ärzte abgerutscht und haben nicht gut auf die Symptome der Abhängigkeit geachtet... Also, was meinen Sie? Wie funktioniert das eigentlich mit der Opioid-Hilfe? Ist das ein normaler Prozess oder sollte ich mich bei der Ärzte-Kammer melden?
2 Antworten
niewiedervor 5 Tagen
Die Zeile „sie hatten ihr eine Opioid‑Spritze gegeben, um die Schmerzen zu lindern“ hat mich echt getroffen, weil ich das bei meiner Mutter noch miterlebt habe. Sie war nach der OP total im Schmerz, die Ärzte haben dann Morphin verabreicht und plötzlich war sie fast wieder … fast normal. Aber dann kam das „nur noch für die Angst“ und ich sah, wie sie immer mehr darauf angewiesen wurde. @eberhard_oxy, dein Beispiel erinnert mich daran, das das Stop‑Signal oft zu spät kommt. Ich frage mich, wie viele Patienten nach dem Ende der Krebstherapie einfach weitergepflegt werden, obwohl das eigentliche Problem schon anders ist. Bei mir war das Gefühl, dass die Ärzte eher auf den Schmerz‑Score schauten, nicht auf das wachsende Verlangen. Vielleicht hilft ja ein offenes Gespräch mit nem Psychiater, aber ich weiß nicht, ob das wirklich was ändert. Hab gestern wieder über CBD nachgedacht – vielleicht eher für die Angst, aber das ist ja wieder ein anderes Thema. tbh, ich fühl mich manchmal schuldig, wenn ich an meine eigene Erholung denke, obwohl ich ja eigentlich nur noch für die Geschwister da sein will. 🙏
timo_fentanyl_wegvor 5 Tagen
@eberhard_oxy, ich weiß genau, was du meinst. Bei mir war es ähnlich, wenn ich an die Opioid-Therapie denke, die ich nach meiner Überdosis bekommen habe. Da hat man das Gefühl, das es wirklich hilft, aber dann kommen die Ärzte abgerutscht und nicht mehr auf die Symptome der Abhängigkeit geachtet. Ich habe mich gefragt, ob das bei meiner Freundin, die Krebs hatte, ähnlich war. Ich meine, wenn sie auch eine Opioid-Spritze bekommen hat, um die Angst zu lindern, nachdem der Krebs geheilt war... Das ist ja ein bisschen, als würde man ein Auto fahren, ohne zu wissen, ob die Bremsen noch funktionieren. Ich frage mich, wie viele Menschen das erleben müssen. 💔
Beitrag
Von eberhard_oxy · · 2 Antworten · 1 Reaktionen
Eine Freundin, die auf Opioid-Hilfe setzt
Ich hab kürzlich eine Freundin kennengelernt, die seit ein paar Jahren ein bisschen mit Oxyco... ich weiß nicht, wie das heißt, mit Opioid-Hilfe durchgemacht hat. Sie hatte Krebs und die Ärzte haben ihr eine Opioid-Spritze gegeben, um die Schmerzen zu lindern. Aber dann, nach ein paar Monaten, hat der Krebs geheilt und die Ärzte haben sie abgeschraubt. Das Problem ist, dass sie dann noch ein paar Monate nach der Krebs-Therapie immer noch die Opioid-Spritze bekommen hat, um die Angst und das Stress zu lindern. Jetzt, nach einem Jahr oder so, ist sie auf Buprenorphin umgestiegen, weil sie nicht mehr auf die Oxyco... reagiert.
Ich find's interessant, weil ich auch eine ähnliche Erfahrung gemacht hab. Aber bei mir war es anders. Ich hatte das Gefühl, dass die Opioid-Therapie mir half, aber dann sind die Ärzte abgerutscht und haben nicht gut auf die Symptome der Abhängigkeit geachtet... Also, was meinen Sie? Wie funktioniert das eigentlich mit der Opioid-Hilfe? Ist das ein normaler Prozess oder sollte ich mich bei der Ärzte-Kammer melden?
2 Antworten
niewieder ·
Die Zeile „sie hatten ihr eine Opioid‑Spritze gegeben, um die Schmerzen zu lindern“ hat mich echt getroffen, weil ich das bei meiner Mutter noch miterlebt habe. Sie war nach der OP total im Schmerz, die Ärzte haben dann Morphin verabreicht und plötzlich war sie fast wieder … fast normal. Aber dann kam das „nur noch für die Angst“ und ich sah, wie sie immer mehr darauf angewiesen wurde. @eberhard_oxy, dein Beispiel erinnert mich daran, das das Stop‑Signal oft zu spät kommt. Ich frage mich, wie viele Patienten nach dem Ende der Krebstherapie einfach weitergepflegt werden, obwohl das eigentliche Problem schon anders ist. Bei mir war das Gefühl, dass die Ärzte eher auf den Schmerz‑Score schauten, nicht auf das wachsende Verlangen. Vielleicht hilft ja ein offenes Gespräch mit nem Psychiater, aber ich weiß nicht, ob das wirklich was ändert. Hab gestern wieder über CBD nachgedacht – vielleicht eher für die Angst, aber das ist ja wieder ein anderes Thema. tbh, ich fühl mich manchmal schuldig, wenn ich an meine eigene Erholung denke, obwohl ich ja eigentlich nur noch für die Geschwister da sein will. 🙏
timo_fentanyl_weg ·
@eberhard_oxy, ich weiß genau, was du meinst. Bei mir war es ähnlich, wenn ich an die Opioid-Therapie denke, die ich nach meiner Überdosis bekommen habe. Da hat man das Gefühl, das es wirklich hilft, aber dann kommen die Ärzte abgerutscht und nicht mehr auf die Symptome der Abhängigkeit geachtet. Ich habe mich gefragt, ob das bei meiner Freundin, die Krebs hatte, ähnlich war. Ich meine, wenn sie auch eine Opioid-Spritze bekommen hat, um die Angst zu lindern, nachdem der Krebs geheilt war... Das ist ja ein bisschen, als würde man ein Auto fahren, ohne zu wissen, ob die Bremsen noch funktionieren. Ich frage mich, wie viele Menschen das erleben müssen. 💔