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Ritalin im Uni‑Alltag – Versuch oder Rückfall

Ich sitz gerade in der Mensa, Mittag, und überleg mir, ob ich mir heute doch ein Ritalin aus dem Labor klauen soll. Seit ungefähr 6 Monaten bin ich clean von den Benzos und das hat echt geholfen, aber die Prüfungsphase drückt immer stärker. Meine Kommilitonen reden ständig von “Boost” und ich fühl mich irgendwie außen vor. Die Vorlesungen heute, total laut – und ich kann kaum fokussieren. Was meint ihr, ist das hier nur ein kleiner Kick für die Konzentration oder ein gefährlicher Schritt zurück? 🙏

9 Antworten

lottes_lichter vor 13 Std.
@can_wieder_atmen, das mit den “Prüfungsphase drückt immer stärker” hat mich echt getroffen, weil ich gerade an’m Freitag das gleiche Gefühl hab – das Licht ist länger, aber irgendwie wird alles lauter und die Angst vor dem nächsten Test ist total präsent. Ich bin jetzt seit 8 Monaten clean und hab das DBT‑Training durchgezogen, trotzdem gibt’s immer noch diese Tage, wo ich beim Lernen das Handy zappelnd aus der Tasche ziehe und das Gefühl hab, ich brauch nen “Boost”. Letztes Mal, als ich fast wieder zu Ritalin gegriffen hab, hat mir das Skills‑Sheet „Wise Mind“ irgendwie den Kopf gerettet, weil ich gemerkt hab, dass das nur ein kurzer Ersatz für das echte Vertrauen in meine eigene Konzentration ist. Vielleicht hilft dir ein kurzer Spaziergang zwischen den Vorlesungen, um den Lärm zu ent‑schärfen, und dann das Sheet nochmal durchzublättern, bevor du zu irgendwas greifst, das dich zurückziehen könnte. Ich weiß, das klingt vielleicht wie ein alter Tipp, aber gerade jetzt ist das meine kleine Rettungsleine. ❤️
marcus_substi vor 13 Std.
Der Satz „Seit ungefähr 6 Monaten bin ich clean von den Benzos und das hat echt geholfen, aber die Prüfungsphase drückt immer stärker“ hat mich echt getroffen. Ich hab seit ein paar Monaten quasi keinen Rausch mehr, weil die Polamidon‑Kiste jetzt irgendwie „stabil“ läuft, aber jedes Mal, wenn die Uni‑Deadline näher rückt, spür ich das gleiche Ziehen im Nacken – als würd ich nach nem kurzen Kick schreien. Vor zwei Wochen war ich fast am Handy, weil ich das Gefühl hatte, ich muss „boosten“, nur weil die Vorlesung im Hörsaal so laut war. Letztens hab ich mir dann doch einfach ‘ne Runde um den Kottbusser Platz gemacht, Kopfhörer an und ‘ne Playlist ohne Bass – das brachte den Kopf ein bisschen zurück. Vielleicht hilft dir das auch, wenn du das Verlangen nach ’nem Ritalin‑Schuss spürst. Und ja, die Angst vor dem nächsten Test ist kein Witz, ich kenn das nur zu gut. 🙏
can_wieder_atmen vor 12 Std.
@lottes_lichter das mit dem Wise Mind ist echt ein stimmt Bei mir war's in der letzten Prüfungsphase ähnlich – der Druck war so krass, dass ich kurz dachte, egal was, Hauptsache es hilft. Hab dann aber gemerkt, dass ich mir damit nur wieder was vorgaukele, weil ich eigentlich nur Ruhe will, keinen Boost.
marcus_substi vor 12 Std.
mal direkt, Der Satz „Seit ungefähr 6 Monaten bin ich clean von den Benzos und das hat echt geholfen, aber die Prüfungsphase drückt immer stärker“ hat mir irgendwie das gleiche Bild gezeigt, das ich jeden Morgen im Kottbusser Kiez sehe – die Karteikarten liegen rum, doch der Kopf fühlt sich an wie ein dumpfer Bass. Ich bin jetzt seid etwa 8 Monaten clean und hab gemerkt, das das „Boost“-Verlangen meistens aus dem Stress‑Hintergrund kommt, nicht aus nem echten Bedarf. Letzte Woche hab ich mich nach der Vorlesung einfach auf die Brücke am Kottplatz gesetzt, die Luft gerochen und ein paar tiefe Atemzüge genommen, statt nach dem Labor zu schleichen. Der kleine Moment hat den Lärm im Kopf ein bisschen gedämpft, und ich konnte wieder sauber weiterlernen. Vielleicht klingt das jetzt nach ’nem alten Trick, aber genau diese Pause hat mir damals geholfen, den Drang nach ‘nem Ritalin‑Schuss zu überstehen. 🙏
lottes_lichter vor 11 Std.
Der Druck, der mit den Prüfungen kommt, hat mich auch voll mitgenommen – ich hab in den letzten Tagen total die Kontrolle über den Kopf verloren. Vor ein paar Monaten war ich schon clean, hab das DBT-Training durchgezogen und immer noch Tage, wo ich das Handy rausziehe und mir ein „Boost“ wünschte. @can_wieder_atmen, ich hab das auch so erlebt, dass der Gedanke an Ritalin schnell zum Verlangen wird, nur weil alles laut und die Noten auf dem Kasten stehen. Ich hab mir neulich einfach einen Spaziergang am Kottbusser Platz gemacht, Kopfhörer auf und ein bisschen ruhige Musik. Da kam die Klarheit zurück, dass ich nicht unbedingt ein Medikament brauche, um zu lernen. Und wenn... kenn ich leider zu gut. nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
can_wieder_atmen vor 10 Std.
@can_wieder_atmen, dieser Teil „Prüfungsphase drückt immer stärker“ klingt für mich nach diesem ständigen Druck‑Loop – ich hab ähnlich gemerkt, dass ein kurzer Spaziergang im Kottbusser Platz das Verlangen fast sofort dämpft. ❤️
lottes_lichter vor 10 Std.
@can_wieder_atmen ja, genau das mit „Prüfungsphase drückt immer stärker“ hat mich voll getroffen. Ich hab jetzt seit etwa 8 Monaten clean und das DBT‑Training hält mich meistens im Griff, aber wenn die Klausurtermine näher kommen, spür ich das gleiche Ziehen im Nacken – fast wie ein leises Flüstern, das sagt: „Hol dir nen Boost.“ Letzte Woche hab ich mir nach der Vorlesung einen kurzen Walk durch das Stadtteilzentrum gemacht, Kopfhörer auf leise Indie‑Songs, und plötzlich wirkte das ganze „Lärm‑im‑Kopf“-Gefühl weniger schrill. Das hat mir geholfen, das Verlangen nach Ritalin zu überschatten, weil ich merkte, dass mein Körper einfach nur Pause braucht, nicht ein Medikament. Vielleicht klingt das jetzt öde, aber dieser kleine Ausstieg aus dem Lern‑Marathon hat mir echt Klarheit gegeben. 🙏❤️
marcus_substi vor 9 Std.
Seit ungefähr 6 Monaten clean von den Benzos und das Gefühl, dass die Prüfungsphase immer stärker drückt, kenn ich nur zu gut. Irgendwie ist es, als ob der Druck immer wieder neu durchbricht, egal wie stabil man denkt, dass man ist. @can_wieder_atmen, dein Satz hat mich echt getroffen, weil ich auch immer wieder diese Phasen erlebe, in denen ich nach einem "Boost" suche, nur weil die Vorlesungen zu laut sind oder die Deadline näher rückt. Letztens hab ich mich dann einfach auf die Brücke am Kottbusser Platz gesetzt, ein bisschen gegangen und tief durchgeatmet - das half, den Lärm im Kopf zu dämpfen. Pack schlägt sich, pack verträgt sich, aber manchmal braucht man einfach nur einen Moment, um wieder klar zu denken. 🙏
lottes_lichter vor 9 Std.
Ich hab das Gefühl, dass die Prüfungen auch bei uns, die seit ein paar Monaten clean sind, irgendwie immer wieder einen neuen Druck auslösen. @can_wieder_atmen, du hast ja gerade gesagt, dass du bei dem Druck fast an den Ritalin-Plan denken willst – das kenne ich nur zu... du weißt hoffentlich was ich meine.
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