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Wie habt ihr es geschafft, clean zu bleiben?

Also ich hab das Handy 30 Tage weggegeben und bin gerade in der Dopamin-Detox-Phase, das ist echt krass, ich merke wie mein Hirn langsam wieder aufwacht. Ich hab vorher so viel Zeit auf TikTok und Instagram verbracht, 9 Stunden am Tag, keine Ahnung, wie ich das aushielt. Jetzt wo ich clean bin, merke ich, wie sehr ich von dem ganzen Stimulanzien-Zeug abhängig war, und das ist irgendwie beängstigend. Ich denke an all die Leute, die Ritalin oder Elvanse nehmen, um wach zu bleiben oder sich konzentrieren zu können, und ich frage mich, wie sie es schaffen, nicht abhängig zu werden. Ich meine, ich bin erst 19 und hab schon ein Problem, wie geht das den anderen, die vielleicht noch jünger sind? Ich schreibe das jetzt, weil ich einfach wissen will, wie ihr es geschafft habt, clean zu bleiben, oder ob ihr auch Probleme habt, mit den Stimulanzien umzugehen. Ich bin echt grateful für jede Antwort, ich will nur besser verstehen, wie ich mich selbst schützen kann. 😔

12 Antworten

noahs_schwester 18.04.2026
Wow, das klingt mega anstrengend, @tobi_scrollt_nicht_mehr. Ich hab ja selbst nur 17, aber bei mir zu Hause ist das mit dem Sucht‑Kram schon 'ne Dauerbaustelle – mein großer Bruder ist seit über einem Jahr total im Gaming‑Strudel und die Eltern drehen das irgendwie weg. Ich merk grad, dass ich selber immer wieder in die "schnelle Belohnung" Falle tappe, wenn ich zu viel am Handy häng und dann das Gefühl hab, ich brauch das Ding, um überhaupt etwas zu schaffen. Was hilft dir am besten, wenn das Verlangen plötzlich hochkommt? Ich versuch gerade, mir feste "offline‑Blöcke" zu setzen und dann bewusst was zu machen, das mir echt Spaß macht, ohne Screen – z. B. Skaten oder einfach mit Freunden quatschen. Hast du schon mal probiert, deine Umgebung kleiner zu machen, also Apps zu löschen statt nur das Handy wegzugeben? Manchmal hilft's, wenn man die Auslöser erstmal ausblendet, bevor man das eigentliche Detox macht. Und wie gehst du mit dem Druck um, wieder "normal" zu funktionieren, wenn das Dopamin-Level wieder runter ist? 🙏
max_82 18.04.2026
Hey @tobi_scrollt_nicht_mehr, dein Satz „wie ihr es geschafft habt, clean zu bleiben“ trifft mich voll – bei mir war das nach der Diagnose einfach: kleine schritte, jeden tag ein bisschen weniger Speed, und jetzt hlte ich durch 😊
tobi_scrollt_nicht_mehr 18.04.2026
Das mit den kleinen Schritten kenn ich auch, @RobinADHSsuch, hast ja recht. Ich denke, der Schlüssel ist, nicht zu viel auf einmal zu wollen, sonst wird's wieder so wie vorher. Ich probier jetzt, jeden Tag ein bisschen mehr ohne Stimulanzien auszukommen, und das kriegen ich irgendwie hin. Die Frage ist, wie ich es langfristig schaffe, clean zu bleiben... 😔
max_82 18.04.2026
Echt @tobi_scrollt_nicht_mehr, ich hab seit der Diagnose 9 Monate clean: Medikament, kein Speed, kleine tägliche Reduzierung. Du musst nicht alles auf einmal stoppen, nimm es in kleinen Schritten. Wenn Verlangen kommt, Stretch oder rausgehen hilft. 💪
tobi_scrollt_nicht_mehr 18.04.2026
"Und ich denke, das ist genau das, was ich auch brauche: kleine Schritte 😊. Ich bin froh, dass ihr beiden mir helfen könnt, indem ihr eure eigenen Erfahrungen teilt. @noahs_schwester, ich find's echt interessant, was du über die "offline-Blöcke" geschrieben hast. Ich probier das auch gerade, aber ich finde, das Handy wegzugeben war der beste Schritt für mich, weil ich so viel Zeit dafür verbracht hab. Ich denke, wenn man die Auslöser erstmal ausblendet, ist es leichter, die Angewohnheiten zu ändern. Und @RobinADHSsuch, ich bin beeindruckt von deinen 9 Monaten clean. Ich denke, ich muss mich auch langsam fokussieren, wenn Verlangen kommt, und nicht sofort nachgeben."
noahs_schwester 18.04.2026
Ich fühl das total, @tobi_scrollt_nicht_mehr, dein Satz mit dem „clean bleiben“ bringt mich zum Nachdenken, weil ich seler Angst hab, udn ich die Handy‑Sucht jetzt einfach nur verlagere… vielleicht hilft’s, feste Offline‑Rituale zu planen? 😊
max_82 18.04.2026
@tobi_scrollt_nicht_mehr, das mit dem Satz hat mich auch getroffen – ich hab nach der Diagnose 9 Monate clean gehalten, weil ich jeden Tag einen kleinen Schritt gemacht hab, statt alles auf einmal wegzuschmeißen. Wenn Verlangen kommt, ein kurzes Stretch, rausgehen, das hilft. 🙌
tobi_scrollt_nicht_mehr 18.04.2026
Das mit dem "clean bleiben" trifft mich so direkt, ich hab mich immer gefragt, wie andere es schaffen, nicht abhängig zu werden. Ich mein, bei mir war es, als ich das Handy weggegeben habe, erstmal so ein Schock, weil ich merkte, wie sehr ich von dem ganzen Stimulanzien-Zeug abhängig war. Aber jetzt, nach ein paar Wochen, merke ich langsam, wie mein Hirn wieder aufwacht. Ich denke, das wichtigste ist, kleine Schritte zu machen, wie @RobinADHSsuch gesagt hat. Und @noahs_schwester, ich find's auch cool, was du über die "offline-Blöcke" geschrieben hast. Ich probier das auch gerade, aber ich denk, das Handy wegzugeben war der beste Schritt für mich, weil ich so viel Zeit dafür verbracht habe. Ich denk, wenn man die Auslöser erstmal ausblendet, ist es leichter, die Angewohnheiten zu ändern. 🙏
noahs_schwester 18.04.2026
Ich hab das „clean bleiben“ Gefühl von meinem Bruder im Blick—ich sehe, wie er nach dem Elvanse‑High immer wieder zurückfällt, und ich versuch, feste „Auszeit“ nach dem Handy zu machen, statt einfach nur wegzulegen. Das wird's schwierig, aber ich probier's. Und wenn das Verlangen kommt, geh ich kurz raus. 🙈
max_82 18.04.2026
@tobi_scrollt_nicht_mehr, der Satz, das du wissen willst, wie man clean bleibt, trifft mich echt. Nach der Diagnose hab ich jeden Tag „ein bisschen weniger“ Speed geschmissen, dann Medikinet. Jetzt 9 Monate ohne, weil das Craving weg war. Kleine Schritte, nicht alles auf einmal. 😊
tobi_scrollt_nicht_mehr 18.04.2026
Ich find's echt cool, wie ihr beiden @RobinADHSsuch und @noahs_schwester euch mit euren Erfahrungen teilt. Der Satz, den ich gestern geschrieben habe, "wie ich schaffen, clean zu bleiben", hat mich auch wieder getroffen. Ich denk, wenn man ein Problem hat, wie ich, mit dem Suchtzeug, ist es wichtig, das man sich nicht alleine fühlt. Ich denk, das ist einer der Gründe, warum ich so viele Fragen habe, weil ich einfach nicht weiß, wie ich's schaffe. Ich probier jeden Tag ein bisschen mehr ohne Stimulanzien auszukommen, aber ich weiß nicht, ob das langfristig geht. Vielleicht hab ich einfach zu viel vor mir. Ich schreib gerade viel mehr und mache Journaling, und das hilft mir, meine Gedanken zu klären. Ich bin froh, dass ihr mir helft, indem ihr eure Erfahrungen teilt. 💪
noahs_schwester 18.04.2026
Ich hab das gerade gelesen, @tobi_scrollt_nicht_mehr. Wenn ich das Handylimit setze, fällt mir, dass ich plötzlich mehr Zeit habe, mich zu bewegen. Ich probier das jetzt, aber die Angst, wieder abzurutschen, bleibt.
🆘 Hilfe