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Wenn das Ritalin‑Glas mehr Ketten schlägt als das Heroin

Ich sitz gerade hier, die Lampe flackert, und denke drüber nach, wie schnell das Leben sich ändert. Mein Sohn, 28, war seit Jahren im Heroin‑Kampf, aber vor ein paar Monaten hat er angefangen, Ritalin aus der Apotheke zu klauen – erst nur ein paar Pillen, weil er sagt „ich brauch das für die Arbeit“, und dann plötzlich ganze Packungen. Ich sah das erst, als er mir das leere Fläschchen hinter die Tür schob, weil er dachte, ich würd’s nicht sehen. Ich fühl mich so hilflos, weil ich dachte, der Entzug vom Heroin wär das Schlimmste, und dann kommt das mit dem Ritalin, das doch „harmlos“ sein soll. Ich hab versucht, ihm Geld zu geben, um die Entzugs‑Kosten zu decken, und jetzt das? Ich weiß nciht mehr, ob ich ihm noch helfen kann, ohne mich selbst zu vergiften. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, wenn euer Angehöriger von Opioiden zu Stimulanzien wechselt? Wie habt ihr das gemerkt und was hat euch geholfen, nicht komplett im Strudel zu versinken? Ich brauch echt ein bisschen Hoffnung oder wenigstens ein offenes Ohr. ❤️🙏
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