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Wer hat schon mal nachts das Verlangen über den Türrahmen gehört

Ich lieg hier auf meiner kleinen Matratze in der geförderten Wohnung, draußen schlägt der Regen an die Scheiben und ich hör das Tropfen vom Hausflur, das irgendwie wie ein fernes Rauschen klingt. Seit ein paar Monaten, genau 4 Monate clean, geht's meistens gut – das Verlangen ist nicht mehr das laute Kreischen, das früher meine Nächte gerissen hat. Aber heute Abend, kurz nach dem Abendessen, hat mich plötzlich ein Geräusch aus dem Flur erwischt. Es war kein Schritt, eher ein leises Knacken, so als würde jemand die Tür zum Treppenhaus öffnen und wieder schließen. Mein Herz hat sofort schneller gemacht, und ich hab mich gefragt: War das nur der Wind, die alte Tür, oder hat mein altes Verlangen wieder ein bisschen versucht, durch die Ritzen zu kriechen? Ich hab mich umgerührt, das Licht am Flur angelassen und bin kurz rausgegangen, um nachzusehen. Da war nichts – nur das leise Ticken der Heizungsrohre und das entfernte Rauschen der U-Bahn, die nachts durch die Stadt zieht. Ich bin zurück und sitz jetzt mit dem Handy in der Hand, tippe das hier und frage mich, ob das bei euch schon mal so war. Wie geht ihr mit diesen winzigen, fast unmerklichen Auslösern um, die plötzlich ein altes Muster anstoßen? Ich merke gerade, dass ich schon wieder nach dem ersten Zug im Kopf suche, obwohl ich das seit Monaten nicht mehr getan habe. Vielleicht hilft mir das Schreiben ja ein bisschen, das Geräusch zu entmystifizieren. Hat jemand Tipps, wie man in solchen Momenten den Kopf klar hält, bevor das alte Gedankenkreisen wieder losbricht? Ich bin gespannt, was ihr so erlebt habt – danke schonmal. 🙏
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