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Wer kennt das Gefühl, wenn der letzte Schluck ein Segen ist?

Hi, ich bin lottes_lichter und das ist mein erster Post hier, also erstmal ein bisschen nervös, aber auch gespannt. Ich bin 18, Schülerin abitur in Bremen und seit ungefähr 8 Monaten clean. Die ersten Wochen nach dem Klinikaufenthalt waren wie ein ständiges Auf und Ab. Manchmal fuhl ich mich, als würde ich durch einen Nebel laufen – und dann plötzlich ein Licht aufgehen, wenn ich die DBT‑Skills richtig anwende. Kurzlich stand ich im Spiegel und sah mich an, als ob ich ein Fremder wäre. Ich habe mich gefragt: „Was macht mich wirklich stark?“, und dann kam mir das Bild von meiner Mutter, die mir immer sagte, dass ich das schaffen kann. Ich habe ihr einen Brief geschrieben, aber ich habe ihn noch nicht abgeschickt. Vielleicht weil ich Angst habe, dass sie enttauscht wird. Ich will nicht, dass sie denkt, ich wurde nachgeben. Es ist irgendwie komisch, dass ich in den letzten Monaten immer wieder an die Tage denke, an denen ich mit Alkohol und Ritzen umging, um mich zu beruhigen. Heute, in der Nacht, wenn alles still ist, frage ich mich, ob ich überhaupt noch die Kontrolle habe. Aber ich sehe, wie mein Herz ein wenig schneller schlägt, wenn ich mich an die DBT‑Techniken erinnere und daran, dass ich nicht alleine bin. Also frage ich euch: Wie fühlt es sich an, wenn der letzte Schluck – sei es ein Glas Wasser, ein Atemzug oder ein kleiner Sieg – plötzlich alles verandert? Habt ihr das Gefühl, dass ihr danach einen Moment der Klarheit bekommt? Ich wurde gerne eure Stories hören, weil das hier vielleicht das beste Ventil ist, um darüber zu reden. 🙏
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