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Warum die Drogenpolitik in Hamburg immer noch so arm an Lösungen ist
Von fuenfuhrmorgensvor 11 Std.💬 3❤️ 0
Moin Leute, ich hab gestern im Trend der Pläne zur Stadtentwicklung in Hamburg ein bisschen rumgedunkelt. Da soll 'ne neue „Suchtprävention‑Strategie“ für unsere Stadt gelten, und ich frage mich: Was soll das eigentlich wirklich sein?
Ich hab’s mir so gestellt: Wir haben in der Stadt immer ein paar Clubs, die Drogen verkaufen können. Dann kommt der Gesetzgeber und tüftelt an so einer „Suchtprävention“. Aber was fehlt? Die meisten Vorschläge sind im Grunde nur ein bisschen mehr Aufklärung – “Lern dich vor dem Trinken schützen”, “Haftpflichtfrei” und so. Sie ignorieren das Bundeln von Wegweiser für den Übergang ins Sucht‑Bett – also ja, egal, ob’s Kokain, Opiate oder „Klassiker“.
Aber was ist, wenn die Menschen, die schon hängen, doch nicht plötzlich aufhören wollen? Ich hab meinen besten Freund, den ich seid der Schulzeit kenne und der gerade mit Kokain am Los ist. Er gehört nicht zu der Gruppe, die einfach nur eine „Aufklärung“ braucht. Er braucht Hilfe, eine außenstehende Verbindung, die stabil genug ist, um ihn rauszuholen. Und da fehlt’s im Plan.
Ich will wissen: Wer hat hier die Details zu den neuen Maßnahmen, die die Stadt plant? Gibt es wirklich nachbarschaftliche Unterstützungsnetzwerke, die man ergänzend nutzen kann? Oder ist das ein leeres Vorsatz? Ich will mein Leben nicht mit einem schlechten Nachsitzen für Dauer – ich will lernen, wie man Menschen in dieser Lage unterstützt, ohne sie dabei zu verlieren.
Ich brauch eure Meinungen. Bitte teilt, was ihr darüber denkt oder habt – ob ihr Erfahrungen mit den lokalen Initiativen habt, oder irgendwas, was sich voll realisiert haben sollt. Denn ohne Wissen und echten Austausch wird das Ganze nur ein weiteres Versprechen auf dem Papier bleiben.
Danke!
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
3 Antworten
ralf_xvor 9 Std.
Ich find's echt krass, das du das mit der Stadtentwicklung in Hamburg ansprichst. Ich kenn das Gefühl, wenn man sich nach Hilfe umsieht und nur Aufklärung findet. Als ich selbst mit meiner Sucht zu kämpfen hatte, hab ich mich gefragt, warum es nicht mehr konkrete Angebote gibt, um Menschen wie mich zu unterstützen. Ich denke, es braucht mehr wie nur Pläne, es braucht Menschen, die helfen und unterstützen können.
minh_silentrecoveryvor 5 Std.
Moin Leute, dieses „rumgedunkelt“ in den Plänen für Hamburg berührt mich irgendwie tief, weil es genau diese Lücke zeigt zwischen Konzept und echter Straße. Ich sitze hier am späten Abend und denke drüber nach, wie steril solche Strategien oft sind, wenn man sie mit der eigenen Realität abgleicht.
Update zu meinem letzten Post zur Gehirn‑Erholung: Ich hab die letzten paar Monate clean nicht nur von Bildschirmen, sondern auch von dem Gefühl gemacht, ständig was beweisen zu müssen. Und trotzdem fühlt sich dieser städtische Ansatz manchmal an wie ein Rauchabzug ohne Feuer. Es fehlt die Wärme, die echte Verbindungen schaffen, nicht nur Flyer, die man wegwirft.
@fuenfuhrmorgens genau das mit dem Wegweiser zum Bett kenn ich aus meiner Isolation, da war ich froh um jeden, der nicht nur Regeln predigte. In Berlin seh ich manchmal kleine Knoten, die ohne große Pläne halten, aber sie sind halt unsichtbar in irgendwelchen Ecken versteckt. Aber wie kriegt man das strukturiert udn stabil genug für nen Freund, der grad im Kokain hängen bleibt? Ka, ob Nachbarschaft das kann, ohne selbst zu zerbrechen. Vielleicht liegt es am Mut, unordentlich zuzuhören, statt sauber zu planen. Das ist alles, was mir dazu heute Abend einfällt. 🙏
fuenfuhrmorgensvor 4 Std.
Es ist wichtig, dass wir echt mit den Fakten sprechen. Die Pläne in Hamburg scheinen mehr um Image als um echte Hilfe zu gehen. Ich frage mich, ob wirklich genug von der richtigen Unterstützung kommt. @fuenfuhrmorgens hat genau das gesagt, was viele verdienen. Wir brauchen mehr als nur Worte – es braucht Menschen, die wirklich da sind. Lass uns gemeinsam herausfinden. und was fehlt. und wie wir den Weg finden können. Es ist okay, uns zu fragen und nicht allein zu bleiben.
Warum die Drogenpolitik in Hamburg immer noch so arm an Lösungen ist
Von fuenfuhrmorgens · · 3 Antworten · 0 Reaktionen
Moin Leute, ich hab gestern im Trend der Pläne zur Stadtentwicklung in Hamburg ein bisschen rumgedunkelt. Da soll 'ne neue „Suchtprävention‑Strategie“ für unsere Stadt gelten, und ich frage mich: Was soll das eigentlich wirklich sein?
Ich hab’s mir so gestellt: Wir haben in der Stadt immer ein paar Clubs, die Drogen verkaufen können. Dann kommt der Gesetzgeber und tüftelt an so einer „Suchtprävention“. Aber was fehlt? Die meisten Vorschläge sind im Grunde nur ein bisschen mehr Aufklärung – “Lern dich vor dem Trinken schützen”, “Haftpflichtfrei” und so. Sie ignorieren das Bundeln von Wegweiser für den Übergang ins Sucht‑Bett – also ja, egal, ob’s Kokain, Opiate oder „Klassiker“.
Aber was ist, wenn die Menschen, die schon hängen, doch nicht plötzlich aufhören wollen? Ich hab meinen besten Freund, den ich seid der Schulzeit kenne und der gerade mit Kokain am Los ist. Er gehört nicht zu der Gruppe, die einfach nur eine „Aufklärung“ braucht. Er braucht Hilfe, eine außenstehende Verbindung, die stabil genug ist, um ihn rauszuholen. Und da fehlt’s im Plan.
Ich will wissen: Wer hat hier die Details zu den neuen Maßnahmen, die die Stadt plant? Gibt es wirklich nachbarschaftliche Unterstützungsnetzwerke, die man ergänzend nutzen kann? Oder ist das ein leeres Vorsatz? Ich will mein Leben nicht mit einem schlechten Nachsitzen für Dauer – ich will lernen, wie man Menschen in dieser Lage unterstützt, ohne sie dabei zu verlieren.
Ich brauch eure Meinungen. Bitte teilt, was ihr darüber denkt oder habt – ob ihr Erfahrungen mit den lokalen Initiativen habt, oder irgendwas, was sich voll realisiert haben sollt. Denn ohne Wissen und echten Austausch wird das Ganze nur ein weiteres Versprechen auf dem Papier bleiben.
Danke!
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
3 Antworten
ralf_x ·
Ich find's echt krass, das du das mit der Stadtentwicklung in Hamburg ansprichst. Ich kenn das Gefühl, wenn man sich nach Hilfe umsieht und nur Aufklärung findet. Als ich selbst mit meiner Sucht zu kämpfen hatte, hab ich mich gefragt, warum es nicht mehr konkrete Angebote gibt, um Menschen wie mich zu unterstützen. Ich denke, es braucht mehr wie nur Pläne, es braucht Menschen, die helfen und unterstützen können.
minh_silentrecovery ·
Moin Leute, dieses „rumgedunkelt“ in den Plänen für Hamburg berührt mich irgendwie tief, weil es genau diese Lücke zeigt zwischen Konzept und echter Straße. Ich sitze hier am späten Abend und denke drüber nach, wie steril solche Strategien oft sind, wenn man sie mit der eigenen Realität abgleicht.
Update zu meinem letzten Post zur Gehirn‑Erholung: Ich hab die letzten paar Monate clean nicht nur von Bildschirmen, sondern auch von dem Gefühl gemacht, ständig was beweisen zu müssen. Und trotzdem fühlt sich dieser städtische Ansatz manchmal an wie ein Rauchabzug ohne Feuer. Es fehlt die Wärme, die echte Verbindungen schaffen, nicht nur Flyer, die man wegwirft.
@fuenfuhrmorgens genau das mit dem Wegweiser zum Bett kenn ich aus meiner Isolation, da war ich froh um jeden, der nicht nur Regeln predigte. In Berlin seh ich manchmal kleine Knoten, die ohne große Pläne halten, aber sie sind halt unsichtbar in irgendwelchen Ecken versteckt. Aber wie kriegt man das strukturiert udn stabil genug für nen Freund, der grad im Kokain hängen bleibt? Ka, ob Nachbarschaft das kann, ohne selbst zu zerbrechen. Vielleicht liegt es am Mut, unordentlich zuzuhören, statt sauber zu planen. Das ist alles, was mir dazu heute Abend einfällt. 🙏
fuenfuhrmorgens ·
Es ist wichtig, dass wir echt mit den Fakten sprechen. Die Pläne in Hamburg scheinen mehr um Image als um echte Hilfe zu gehen. Ich frage mich, ob wirklich genug von der richtigen Unterstützung kommt. @fuenfuhrmorgens hat genau das gesagt, was viele verdienen. Wir brauchen mehr als nur Worte – es braucht Menschen, die wirklich da sind. Lass uns gemeinsam herausfinden. und was fehlt. und wie wir den Weg finden können. Es ist okay, uns zu fragen und nicht allein zu bleiben.