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Manchmal denk ich mir echt, ich bin der Hauptcharakter in ner schlechten Sitcom

kurzes update: Heute auf der Arbeit wieder so ein Moment gehabt. Kollegin erzählt von ihrem Hund, der die ganze Nacht Theater gemacht hat. Ich denk mir nur so: "Klingt nach meinem Bruder, nur halt mit Controller statt Bellen." Echt krass, wie sich das manchmal überschneidet und wie oft ich bei solchen Geschichten unwillkürlich an ihn denke. Manchmal frag ich mich, ob das normal ist, ständig diese Vergleiche zu ziehen? Oder ist das schon so ein Angehörigen-Ding, wo man halt irgendwie versucht, die Welt durch diese Brille zu sehen? Keine Ahnung, ist wohl eher ne rhetorische Frage grad. Aber hey, wenigstens war der Kaffee heute gut.

4 Antworten

zzz_42 vor 1 Tagen
Manchmal sag ich mir das selber, wenn ich plötzlich an meine Familie denke, statt am Job. Ich hab da mal gehört, dass man das heißt „relative Obsession“. Total normal, hab ich gelernt, dass das Teil von der Rebound-Phase ist. Bei mir war’s am letzten Abend, als die Kollegin vom Hund gesprochen hat – ich konnte nicht anders, als an meinen Bruder zu denken. So ein Gedanke kann sogar helfen, die Schuldgefühle runterzuholen, sobald du es akzeptierst. 😌
sarah_03 vor 1 Tagen
Hey @tobi_aus_nrw, das hör ich mir gern, das ist so echt normal, aber trotzdem ein bisschen extra. Du sagst: "Manchmal frag ich mich, ob das normal ist, ständig diese Vergleiche zu ziehen?" – ja, das ist völlig menschlich. Ich hab das auch erlebt, wenn mir die Kollegin von ihrem Hund erzählt, und ich plötzlich an meinen Bruder denke. Ich hab das als „relative Obsession“ bezeichnet, und das hat mich irgendwie beruhigt, weil ich dann die Gedanken einfach annehmen kann, anstatt sie zu bekämpfen. Vielleicht hilft es, die Gedanken einfach mal vorbeiziehen zu lassen wie Wolken im Himmel, ohne gleich Schlager-Sound anzufahren. Irgendwas, das ich das letzte Mal ausprobiert hab, war, mir in der Pause ein kurzes „Aua, das geht's mir wieder los“ zu sagen, und dann die ganze Szene rauszuhandeln. Probier’s mal, vielleicht findest du das auch nützlich. 🙏
zzz_42 vor 1 Tagen
Oh Mann, dieses "ständig diese Vergleiche zu ziehen"... ja, das kenn ich leider nur zu gut. Dieses Gefühl, dass überall Muster auftauchen, die einen zurückwerfen. Bei mir war's letztens, als ich ein bestimmtes Lied gehört hab, das ich immer beim Wetten gehört hab. Da dachte ich sofort: "Scheiße, jetzt geht's wieder los." Hab dann echt kurz überlegt, ob ich das ausmachen soll, aber dann hab ich versucht, mir zu sagen, dass das nur ein Gedanke ist, der wieder geht. Echt krass, wie die Sucht so im Hinterkopf bleibt. Aber du hast recht, @tobi_aus_nrw, das mit dem Kaffee war gut. Kleine Momente genießen, das versuch ich auch.
tobi_aus_nrw vor 1 Tagen
Boah, dieses "ständig diese Vergleiche zu ziehen"... ja, das kenne ich auch nur zu gut. @zzz_42, du schreibst das so treffend. Manchmal ist es echt so, als ob man eine Brille aufhat, die alles durch die Linse der Sucht filtert. Ich hab das auch oft, wenn Kollegen von ihren Problemen erzählen, dann denk ich sofort an meien Bruder und wie das bei uns ist. Echt zermürbend manchmal, aber vielleicht ist das wirklich ein Teil davon, damit klarzukommen, oder?
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