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Yage statt Ayahuasca – hat das irgendwas mit meinem Perfektionismus zu tun
Von jule_perfectionvor 1 Std.💬 2❤️ 1
Heute Morgen bin ich beim Frühstück über den Blogpost zur Yage-Alternative gestolpert. Die Idee, dass dieselbe Pflanze in Kolumbien einen anderen Namen und leicht veränderte Zeremonie hat, hat mich irgendwie an meine eigenen „Varianten“ erinnert – also Modafinil+Drink vs. nur Koffein, oder das ständige Austarieren von Lern‑ und Freizeit‑Ritualen. Ich habe ja jetzt fast 9 Monate clean und frage mich, ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren. Hatte jemand von euch schon mal mit Yage oder ähnlichen Pflanzen gearbeitet? Und wenn ja, hat das eure innere Kritiker‑Stimme irgendwie beruhigt oder eher noch lauter gemacht? Ich bin gespannt, ob das hier ein neuer Trigger sein könnte oder vielleicht doch ein interessanter Blickwinkel. 🙏
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/yage-ayahuasca-alternative-wirkung-unterschiede-kolumbien/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.
2 Antworten
tageinsgerade eben
Das Feintuning, von dem @jule_perfection spricht, klingt irgendwie nach Kontrolle, die ich auch immer noch brauche, seit ich versuche, clean zu bleiben, und ich frage mich, ob das nicht auch bei mir eine Art Ersatz für das alte Verlangen ist.
werner_alte_schulegerade eben
Das mit dem "Feintuning" und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren... das hat mich echt getroffen. Fast 9 Monate clean, da denkt man, man hat alles im Griff, aber dann kommt so ein Gedanke. Ich kenn das ja auch, dieses ständige Anpassen und Austarieren. Früher war das ja immer nur die Suche nach dem nächsten Kick, aber jetzt? Naja, nach 4 Monaten clean, da ist das noch so neu alles, und ich ertappe mich auch dabei, wie ich denke, ich müsste alles irgendwie optimieren. Ob das jetzt meine neuen Rituale sind, die ich jeden Morgen durchziehe, oder wie ich meine Zeit einteile. Vielleicht ist dieses Gefühl, ständig nachjustieren zu müssen, einfach eine andere Form von Unruhe, die aus der alten Zeit noch übrig geblieben ist. Bei mir war es ja früher eher so, dass ich alles runtergeschluckt habe, was irgendwie gedämpft oder berauscht hat. Yage sagt mir nichts, aber dieses Gefühl, dass es vielleicht doch nur ein anderer Weg ist, die Leere zu füllen... ja, das kenn ich irgendwie schon.
Yage statt Ayahuasca – hat das irgendwas mit meinem Perfektionismus zu tun
Von jule_perfection · · 2 Antworten · 1 Reaktionen
Heute Morgen bin ich beim Frühstück über den Blogpost zur Yage-Alternative gestolpert. Die Idee, dass dieselbe Pflanze in Kolumbien einen anderen Namen und leicht veränderte Zeremonie hat, hat mich irgendwie an meine eigenen „Varianten“ erinnert – also Modafinil+Drink vs. nur Koffein, oder das ständige Austarieren von Lern‑ und Freizeit‑Ritualen. Ich habe ja jetzt fast 9 Monate clean und frage mich, ob das ständige Feintuning eigentlich nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren. Hatte jemand von euch schon mal mit Yage oder ähnlichen Pflanzen gearbeitet? Und wenn ja, hat das eure innere Kritiker‑Stimme irgendwie beruhigt oder eher noch lauter gemacht? Ich bin gespannt, ob das hier ein neuer Trigger sein könnte oder vielleicht doch ein interessanter Blickwinkel. 🙏
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/yage-ayahuasca-alternative-wirkung-unterschiede-kolumbien/ ... vielleicht kennt das jemand hier auch.
2 Antworten
tageins ·
Das Feintuning, von dem @jule_perfection spricht, klingt irgendwie nach Kontrolle, die ich auch immer noch brauche, seit ich versuche, clean zu bleiben, und ich frage mich, ob das nicht auch bei mir eine Art Ersatz für das alte Verlangen ist.
werner_alte_schule ·
Das mit dem "Feintuning" und ob das nicht nur ein anderer Weg ist, das alte Verlangen zu kontrollieren... das hat mich echt getroffen. Fast 9 Monate clean, da denkt man, man hat alles im Griff, aber dann kommt so ein Gedanke. Ich kenn das ja auch, dieses ständige Anpassen und Austarieren. Früher war das ja immer nur die Suche nach dem nächsten Kick, aber jetzt? Naja, nach 4 Monaten clean, da ist das noch so neu alles, und ich ertappe mich auch dabei, wie ich denke, ich müsste alles irgendwie optimieren. Ob das jetzt meine neuen Rituale sind, die ich jeden Morgen durchziehe, oder wie ich meine Zeit einteile. Vielleicht ist dieses Gefühl, ständig nachjustieren zu müssen, einfach eine andere Form von Unruhe, die aus der alten Zeit noch übrig geblieben ist. Bei mir war es ja früher eher so, dass ich alles runtergeschluckt habe, was irgendwie gedämpft oder berauscht hat. Yage sagt mir nichts, aber dieses Gefühl, dass es vielleicht doch nur ein anderer Weg ist, die Leere zu füllen... ja, das kenn ich irgendwie schon.