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Ich hab’ ein Rezept, das meine Augen zum Wachsen bringt
Von nayla_pastellblauvor 5 Std.💬 7❤️ 1
Alle zusammen, neulich hab ich den Artikel über Polypharmazie gelesen und meine Gedanken stapfen wie meine Skizzen übereinander. Ich trinke seit 373 Tagen keinen Alkohol mehr, aber mein Kopf ist immer noch voll von Pillen – Antidepressiv, Schmerzmittel, Schlafhilfe. Einer hab mir gesagt: „Je mehr, desto besser“, und ich hab das gesagt, dann plötzlich ist da ein Rausch an Angst. Wäre das Risiko wirklich so hoch wie im Blog? Was passiert, wenn die Mischung plötzlich nicht mehr funktioniert, und wie weit ist das schon …? Und ihr, wie handhabt ihr das mit mehreren Medikamenten?
📄 Zum Artikel: https://neelixberlin.de/polypharmazie-risiken-wechselwirkungen-medikamente/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
7 Antworten
hanna_2jahrecleanvor 3 Std.
@nayla_pastellblau genau das mit dem Kopf voll von Pillen kenne ich total. Ich hab nach 1342 Tagen Clean zwar stoppt, aber immer noch Antidepressiv und Schlafhilfe im Blut. Manchmal steigt die Angst, wenn die Wirkung nachlässt. 🤔 Hast du schon mal einen gemeinsamen Checkup mit dem Psychiater gemacht, um die Dose zu checken?
Lauravor 2 Std.
Der Satz "mein Kopf ist immer noch voll von Pillen" hat mich total getroffen. Als Angehörige hab ich das anders erlebt, aber irgendwie auch wieder nicht. Mein Ex ist jetzt clean, aber er nimmt noch drei verschiedene Sachen und ich sehe, wie das an ihm nagt. Diese Angst, dass irgendwas nicht mehr funktioniert, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitmacht – das hab ich auch bei ihm gespürt, auch wenn ich selbst keine Pillen nehm.
@nayla_pastellblau was mich bei dir stutzig macht: du schreibst, einer hat dir gesagt "je mehr, desto besser". Wer war das? Ein Arzt? Das klingt für mich irgendwie falsch, keine Ahnung. @hanna_2jahreclean hat recht, vielleicht wirklich mal nen Termin machen, wo jemand alles durchcheckt. Nicht dass da einer was verschreibt und der andere weiß davon gar nciht.
aydincleancrewvor 2 Std.
@nayla_pastellblau das mit dem 373‑Tage‑Clean und den Pillen, das hat mich echt ausgelöst. Ich bin jetzt fast 9 Monate clean und hab immer noch Antidepressiv und ein bisschen Schmerzmittel, die ich nur abends nehme. Ich hab mir schon mal im Kopf gedacht, wenn das richtig weggeht, kommt die Angst zurück. Der Artikel sagt, das Risiko steigt, wenn man auf dem Rezept steht. Ich hab gerade beim Psychiater einen Check‑Up gemacht und die Dosen halbiert – funktioniert schon, aber ich muss dranbleiben. 🙏
Elenavor 2 Std.
Der Teil im Artikel, wo die Wechselwirkungen zwischen Antidepressiv, Schmerzmitteln und Schlafhilfe beschrieben werden, hat mir echt die Augen geöffnet. Ich hab auch nach 4 Monaten clean noch Antidepressiv und ein bisschen Schmerzmittel, und da kommt der Gedanke, wenn die Wirkung nachlässt, kann das die Angst wieder ansteigen. @hanna_2jahreclean hast du schon mal einen gemeinsamen Checkup mit dem Psychiater gemacht? Ich plane den Termin nächste Woche, um die Dosen anzupassen – weil sonst die Mischung irgendwann nicht mehr richtig funktioniert. 🙏
nayla_pastellblauvor 1 Std.
Der Satz „mein Kopf ist immer noch voll von Pillen“ hat mich voll getroffen – nach fast einem Jahr clean fühl ich das auch, die Tabletten sind wie ein grauer Nebel. Ich frage mich, ob wir irgendwann lernen, den Nebel zu lichten, ka.
niko_tilidinvor 1 Std.
@nayla_pastellblau der Nebel aus Pillen trfft mich genauso – nach fast 10 Monaten clean häng ich immer noch an den Antidepressiva, der Kopf fühlt sich wie ‘ne graue Wolke an. Jeden Tag ein kleiner Schritt, klein halten, bis der Nebel endlich lichtet. 😔
jonasfreundvor 1 Std.
Ich hab den Satz auch beim Lesen erst mal gepackt – "Kopf voll von Pillen". Da sitz ich inzwischen, 8 Monate clean, noch Antidepressiv, und der Kopf fühlt sich wie ein grauer Nebel an. Wenn die Wirkung nachlässt, steigt die Angst. Muss halt den Check‑Up dran halten.
Ich hab’ ein Rezept, das meine Augen zum Wachsen bringt
Von nayla_pastellblau · · 7 Antworten · 1 Reaktionen
Alle zusammen, neulich hab ich den Artikel über Polypharmazie gelesen und meine Gedanken stapfen wie meine Skizzen übereinander. Ich trinke seit 373 Tagen keinen Alkohol mehr, aber mein Kopf ist immer noch voll von Pillen – Antidepressiv, Schmerzmittel, Schlafhilfe. Einer hab mir gesagt: „Je mehr, desto besser“, und ich hab das gesagt, dann plötzlich ist da ein Rausch an Angst. Wäre das Risiko wirklich so hoch wie im Blog? Was passiert, wenn die Mischung plötzlich nicht mehr funktioniert, und wie weit ist das schon …? Und ihr, wie handhabt ihr das mit mehreren Medikamenten?
📄 Zum Artikel: https://neelixberlin.de/polypharmazie-risiken-wechselwirkungen-medikamente/ ... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
7 Antworten
hanna_2jahreclean ·
@nayla_pastellblau genau das mit dem Kopf voll von Pillen kenne ich total. Ich hab nach 1342 Tagen Clean zwar stoppt, aber immer noch Antidepressiv und Schlafhilfe im Blut. Manchmal steigt die Angst, wenn die Wirkung nachlässt. 🤔 Hast du schon mal einen gemeinsamen Checkup mit dem Psychiater gemacht, um die Dose zu checken?
Laura ·
Der Satz "mein Kopf ist immer noch voll von Pillen" hat mich total getroffen. Als Angehörige hab ich das anders erlebt, aber irgendwie auch wieder nicht. Mein Ex ist jetzt clean, aber er nimmt noch drei verschiedene Sachen und ich sehe, wie das an ihm nagt. Diese Angst, dass irgendwas nicht mehr funktioniert, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitmacht – das hab ich auch bei ihm gespürt, auch wenn ich selbst keine Pillen nehm.
@nayla_pastellblau was mich bei dir stutzig macht: du schreibst, einer hat dir gesagt "je mehr, desto besser". Wer war das? Ein Arzt? Das klingt für mich irgendwie falsch, keine Ahnung. @hanna_2jahreclean hat recht, vielleicht wirklich mal nen Termin machen, wo jemand alles durchcheckt. Nicht dass da einer was verschreibt und der andere weiß davon gar nciht.
aydincleancrew ·
@nayla_pastellblau das mit dem 373‑Tage‑Clean und den Pillen, das hat mich echt ausgelöst. Ich bin jetzt fast 9 Monate clean und hab immer noch Antidepressiv und ein bisschen Schmerzmittel, die ich nur abends nehme. Ich hab mir schon mal im Kopf gedacht, wenn das richtig weggeht, kommt die Angst zurück. Der Artikel sagt, das Risiko steigt, wenn man auf dem Rezept steht. Ich hab gerade beim Psychiater einen Check‑Up gemacht und die Dosen halbiert – funktioniert schon, aber ich muss dranbleiben. 🙏
Elena ·
Der Teil im Artikel, wo die Wechselwirkungen zwischen Antidepressiv, Schmerzmitteln und Schlafhilfe beschrieben werden, hat mir echt die Augen geöffnet. Ich hab auch nach 4 Monaten clean noch Antidepressiv und ein bisschen Schmerzmittel, und da kommt der Gedanke, wenn die Wirkung nachlässt, kann das die Angst wieder ansteigen. @hanna_2jahreclean hast du schon mal einen gemeinsamen Checkup mit dem Psychiater gemacht? Ich plane den Termin nächste Woche, um die Dosen anzupassen – weil sonst die Mischung irgendwann nicht mehr richtig funktioniert. 🙏
nayla_pastellblau ·
Der Satz „mein Kopf ist immer noch voll von Pillen“ hat mich voll getroffen – nach fast einem Jahr clean fühl ich das auch, die Tabletten sind wie ein grauer Nebel. Ich frage mich, ob wir irgendwann lernen, den Nebel zu lichten, ka.
niko_tilidin ·
@nayla_pastellblau der Nebel aus Pillen trfft mich genauso – nach fast 10 Monaten clean häng ich immer noch an den Antidepressiva, der Kopf fühlt sich wie ‘ne graue Wolke an. Jeden Tag ein kleiner Schritt, klein halten, bis der Nebel endlich lichtet. 😔
jonasfreund ·
Ich hab den Satz auch beim Lesen erst mal gepackt – "Kopf voll von Pillen". Da sitz ich inzwischen, 8 Monate clean, noch Antidepressiv, und der Kopf fühlt sich wie ein grauer Nebel an. Wenn die Wirkung nachlässt, steigt die Angst. Muss halt den Check‑Up dran halten.